Heilerziehungspfleger oder doch lieber Altenpfleger?

8 Antworten

Deine Frage ist zwar schon einen Monat online aber ich würde dir dennoch gerne darauf antworten.

Ich mache zur Zeit die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und kann dir 100%-ig versichern, dass der Beruf nicht ausstirbt. Das wird keiner der Pflegeberufe jemals tun. Es wird immer alte Menschen geben. Es wird immer kranke Menschen geben. Und so wird es auch immer Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung geben. 

Und leider muss ich dir in deiner Vermutung, dass HEP hauptsächlich die Betreuung von Menschen mit Behinderung ist etwas wiedersprechen. 

Wie in jedem Pflegeberuf kommt es immer auf das Klientel an. Im Altenpflegebereich wird es Menschen geben die eine Umfassende Hilfe bei der Pflege in jeglichem Bereich benötigen. Aber es wird auch Menschen geben, die wenig bis kaum/gar keine Unterstützung in der Pflege benötigen und bei denen es nur um den Erhalt der Fähigkeiten geht. 

Genau so ist es im Berufsfeld des HEP auch. Neben den verschiedenen Einrichtungen wie Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Wohnheimen, psychiatrischen Einrichtungen und Tageskliniken/-stätten, Heilpädagogischen Kindergarten, Hospizen, Krankenhäusern und natürlich auch Seniorenheimen (gibt noch wesentlich viel mehr Einrichtungen von ein HEP arbeiten kann) gibt es dort natürlich auch unterschiedliches Klientel. 

Bei Kindern mit Beeinträchtigung geht häufig um das Erlernen von Fähig- und Fertigkeiten. Bei Erwachsenen Menschen mit Beeinträchtigung geht es häufig um Förderung und Erhalt von Fähig-  und Fertigkeiten. Und in jedem Klientel-Feld ist zwischen fitten Kindern und Menschen und nicht so fitten Kindern und Menschen zu unterscheiden. Es gibt Menschen die Arbeiten z.B. in einer Werkstatt. Diese sind dann meist in der Pflege sehr selbstständig und es geht um Förderung und auch die Leistung bei der Arbeit. Des weitern gibt es Menschen die in einer Fördergruppe sind. Dort geht es um den Erhalt. Sie haben einen höheren Pflegebedarf. 

Ich hoffe es hat sich etwas herauskristallisiert, was ich meine. 

Nach meiner persönlichen Meinung, gibt es die Menschen die nur Betreut werden. Jeder dieser Menschen hat ein Anrecht aus Förderung. 

Was du im letzten Schritt als angenehmer für dich im Berufsalltag wählst, solltest du ganz nach deinen Vorlieben und Fähigkeiten wählen. Ich kann zwar nur für den Bereich des HEP sprechen aber ich denke, dass man in beiden Berufen sehr viel Spaß mit seinem Klientel haben kann. 

Hast Du schon mal in die Berufe "reingeschnuppert"?
Wenn nicht würde ich Dir empfehlen das zu tun. Einfach mal wo anfragen ob Du einen Tag zum "Schnuppern" kommen kannst.

Bei mir in der Arbeit gibt es beide Bereiche. Einen Betreuungsbereich in dem die körperlich fitteren Leute leben, die hauptsächlich von Heilerziehungspflegern betreut werden und einen Pflegebereich in dem hauptsächlich Altenpfleger arbeiten.
Es kommt schon dann und wann vor dass z.B. jemand der HEP lernt in der Pflege hospitiert und merkt dass ihm die Pflege mehr liegt - und andersrum genauso.
Die Bereiche sind auch sehr unterschiedlich. In der Heilerziehungspflege muss man viel reden, schauen dass Regeln eingehalten werden, gut und deeskalierend kommunizieren können. In der Altenpflege natürlich auch, aber die Grund- und Behandlungspflege nehmen dort einen höheren Stellenwert ein. Es ist schwierig zu erklären und vermutlich auch von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle anders. Bei mir auf der Arbeit sind vor allem psychisch kranke Menschen, das ist sicherlich ganz anders als bei mehrfach körperlich Behinderten.

Ich würde Dir (wie oben gesagt) empfehlen überall mal reinzuschauen, es ist schließlich eine Entscheidung die Dein weiteres Leben schwer beeinflusst und da sollte man schon die richtige Wahl treffen.
Nur noch so am Rande erwähnt, HEPs verdienen mehr als Altenpfleger.

Ich selbst bin übrigens Altenpflegerin, arbeite auch in der Pflege und möchte nicht mit den HEPs tauschen. Allerdings habe ich relativ humane Arbeitsbedingungen (bei 12 Bewohnern zu zweit oder dritt, das ist in den meisten Pflegeheimen utopisch, soweit ich weiß ist dort eine Pflegekraft für 10 normal).

Mir gefällt die Arbeit des Heilerziehungspflegers besser

Ich habe diese Ausbildung gemacht

Denn man kann sich in diesem Beruf besser um die Menschen kümmern als im Altenpflegebereich wo zu viel Zeitdruck herrscht

Das Klientel(Menschen mit geistiger Behinderung) sitzt auch nicht nur herum wie dies leider oft im Altenheim der Fall ist, sondern es wird mit den Leute viel unternommen, Ausflüge und ich empfinde den Berufsalltag als HEP viel lebendiger

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Bin gerade im Vorpraktikum. Arbeite mit Kollegen zusammen die teilweise verschiedene HEPSCH in verschiedenen Bundesländern besucht haben. Scheinbar sind die Anforderungen und Inhalte doch sehr unterschiedlich.

Die meisten sagen auch, dass es später eine Rolle spielt, auf welcher Hepsch ich war. Also ob die Schule einen guten oder eher schlechten Ruf hat.

Eine Mitarbeiterin meinte, ihre alte Schule in Mosbach (Bawü) wäre eines der besten in Deutschland und für ihre Qualität bekannt. An dieser Schule wäre aber die Ausbildung auch verdammt schwer.

Ist an der ganzen geschichte echt was dran. Gibt es wirklich die Elite Hepsch und welche auf die man eher nicht gehen sollte.

Und spielt es wirklich eine so große Rolle, ob ich eine Top Schule besucht habe, oder zählt vielmehr die Praxis?

Bitte nur Antworten von Leuten die diese Ausbildung gemacht haben oder mit Heps zusammen arbeiten

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