Hecke Pflanzen Problem!

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9 Antworten

Hi Kanne,

wenn Du nur fast Lehm in der Erde hast, kannst Du ganz schnell ein Problem mit Staunässe bekommen, was für so ziemliche jede Heckenpflanzen den schnellen Tod bedeuten kann. Auch wenn die Liguster eigentlich echt pflegeleicht sind (das Aussehen ist Geschmacksache, aber in Punkto Pflege sind die echt keine schlechte Wahl). Hier findest Du ein paar allgemeine Tipps zum Pflanzen von Liguster: http://blog.baumschule-newgarden.de/pflanz-und-pflegetipps/heckenpflanzen/liguster-ligustrum-vulgare/ In vielen Gartenzeitschriften wird empfohlen, bei einem sehr lehmhaltigen Boden auch etwas großzügiger auszutauschen bzw. mit anderer Erde anzureichern. Auf jeden Fall solltest Du auf einen guten Wasserabfluss achten (bspw. über Drainagen etc.).

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eigentlich bräuchtest nur verholzten heckenschnittabfall von liguster,so auf 20 cm länge schneiden und in den boden stecken.die treiben da liguster ein unkraut ist und auf jedem boden wächst,ich habs bei mir so gemacht,auch lehmboden und ist 2 m hoch

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Kommentar von taigafee
21.10.2012, 06:06

kann ich nur bestätigen.

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Man sagt, für Bäume sollte man ein Loch graben 1m x 1m x 1m. Bei Liguster muss man sicher nicht so übertreiben, aber bei Lehmboden sollte dieser schon wenigstens 40 cm tief gelockert sein. Die Sträucher haben sonst Schwierigkeiten, in die Tiefe zu wachsen. Sie sind dann den Witterungsschwankungen zwischen Regen und Trockenheit, Hitze und Kälte voll ausgesetzt, ohne sie durch einen Halt in der Tiefe ausgleichen zu können.

Ist es trockener Lehm? Dann kommt wohl nur die Lockerung mit der Spitzhacke in Frage. Ende Oktober rechne ich aber eher, dass der Lehm feucht ist. Ich würde ihn mit der Grabegabel lockern und dazu viel Zeit einplanen. Denn Du wirst nur zentimeterweise voran kommen. Es ist vor allem wichtig, den Lehm bis mindestens 40 besser 50 cm Tiefe zu lüften. Wenn es dann lauter locker aufeinander liegende Lehmklumpen sind, kann daraus recht fruchtbarer Boden werden. Die Wurzeln kommen in die Tiefe, die Humusbakterien und anderen Bodenlebewesen wie Regenwürmer haben mehr Sauerstoff und lockern ihrerseits dann die Lehmklumpen weiter.

Es ist erst mal schwere Arbeit, aber dadurch wirst Du eine prächtige Hecke bekommen.

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Kommentar von wollyuno
22.10.2012, 09:16

siehst ich hab absolut nichts gemacht,nur mit rasenmäher drüber,verholzte liguster in den boden gesteckt,purer lehm,hecke ist 100m lang und 2m hoch.es wird nichts dürr oder sonstwas,wahrscheinlich hat sie länger gebraucht,da ich ein fauler mensch bin gehört auch glück dazu.bekannte von mir haben das genauso gemacht und alle zufrieden

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Ich kann die Aussage von @wollyuno nur bestätigen. Ich würde zwar Liguster nicht als Unkraut bezeichnen, aber mit der Vermehrung durch Stecklinge hat er recht.

Wenn du nicht den Boden ausheben und mit Kompost oder Mutterboden verbessern und auffüllen kannst, dann würde ich einfach die Stecklinge in Blumentöpfe mit guter Erde bewurzeln lassen. Im Frühjahr könntest du sie dann auf den Gewünschten Standort einpflanzen. Wenn sie erst mal Wurzeln haben, kommen die Pflanzen auch auf ungünstige Standorte klar.

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Hm, das würde ich an deienr STelle nciht machen, denn dann erfriert dir die Hecke.Besser wäre , du könntest doch noch etwas tiefer kommen. Wasser in die ausgegrabene Rinne geben, wird dann etwas besser, wenn der Boden aufgeweicht ist. Immer wieder Wasser, die Pflanze sollte schon wenigstens 30 cm tiefe haben. Oder erst im Frühjahr einpflanzen.

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das wird nix. Du musst mindestens spatentief auflockern und mit Kompost und Sand mischen. Wenn Du Mutterboden bekommen könntest, wäre das auch gut.

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Kommentar von wollyuno
20.10.2012, 19:52

käse manche übertreiben immer,liguster ist ein unkraut und wächst immer,meine hat 2m und hab lehmboden

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Eine Spatentiefe mußt du die Erde schon lockern, sonst wird das nichts. Falls du mit dem Spaten nicht tiefer kommst, dann nimm eben eine Spitzhacke. Das geht, wenn man nur will.

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Kommentar von schaerschweiz
21.10.2012, 09:20

Spitzhacke dürfte bei trockenem Lehm das beste sein. Mit der Spitzhacke lockert man nämlich gleich den trockenen Lehm rund herum und schafft somit Kanäle durch die die Wurzeln wachsen können. Ist vom Kraftaufwand her wahrscheinlich auch günstiger als Umspaten, weil bei trockenem Lehm der Spaten vielfach überhaupt nicht in den Boden eindringt, auch wenn man mit beiden Füssen auf den Spaten steht oder sogar drauf rumhopst...

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Blumenerde ist komplett ungeeignet. Grab das Loch tief genug. Wenn 10 cm gehen, gehen auch y80.

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Also wenn das Problem ist , das der Lehm zu hart ist. Dann empfehle ich Dir nach dem Graben Wasser in die Mulde zu gießen und nach 2 Tagen weiter zu graben wenn der Lehm weich ist. Graben in Lehm ist sehr mühsam, aber einen Spaten tief sollte es schon sein. Dann die Pflanzlöcher ( besser eine Rinne ) mit gutem Kompost füllen und bepflanzen.

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