Hausverwaltung zahlt guthaben nicht?

5 Antworten

Was habt Ihr denn insgesamt so bezahlt? Nebenkosten sind Verbrauchskosten und habt Ihr denn beim Eigentumsübergang die Zählerstände erfasst? Wäre allerdings nicht notwendig gewesen, denn Ihr habt die Wohnung ja weiterhin bewohnt und entsprechend verbraucht. Was soll denn der Eigentümer an Nebenkosten zahlen, die nicht umlagefähig sind? Für das Jahr 2016 muss der Vermieter die Nebenkostenabrechnung spätestens zum 31.12.2017 erstellt haben, sonst sind eventuelle Nachforderungen hinfällig.

Was habt Ihr denn wofür gezahlt und was habt Ihr verbraucht?

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Was Du wohl nicht verstehst ist, dass noch keine Abrechnung stattgefunden hat und es ja auch nicht gesplittet werden musste, da Ihr ja mit den Nebenkosten einen Verbrauch bezahlt habt. Ihr habt kein Guthaben in dem Sinne, sondern den Betrag X bislang bezahlt und es wurde halt noch nicht abgerechnet. Welche Nebenkosten hat denn der neue Eigentümer zu zahlen und Ihr werdet doch Miete zahlen, doch in einer Mietzahlung sind die Nebenkosten nicht enthalten. Einen Anspruch auf eine Abrechnung habt Ihr selbstverständlich und darin sind bestimmte Kosten sicherlich nicht enthalten, sondern Euer Verbrauch zzgl. umlagefähige Kosten.

Ihr habt demnach die Summe X im Vorfeld oder zeitgleich an die Hausverwaltung überwiesen und abgerechnet werden muss bis zum 31.12.2017 für das Jahr 2016 und für dieses Jahr dann bis spätestens 31.12.2018.

Dein Verbrauch wurde noch nicht berechnet und es wurde lediglich Deine Vorauszahlung dem neuen Eigentümer mitgeteilt und das wäre wichtig für ihn gewesen, wenn Ihr die Wohnung nicht mehr bewohnt hättet und Ihr dementsprechend keinen Verbrauch gehabt hättet.

Du kannst Dir den Anwalt sparen und Du hast den Betrag nicht zu erhalten, denn Dein Verbrauch an Wasser, Heizung usw. wurde noch nicht berechnet und wenn Du Pech hast, dann kannst Du noch nachzahlen.

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Das ist ja eine verworrene Sache. Was ich an deiner Beschreibung hauptsächlich nicht verstanden habe ist, warum ihr nach dem Verkauf weiterhin an die Hausverwaltung bezahlt habt. Das sollte euch doch klar sein, dass das ab dem Verkauf Sache der des neuen Eigentümers ist.

Dass die Hausverwaltung die Hausgeldabrechnung an den neuen Eigentümer schickt ist korrekt. Wenn es noch Ansprüche aus der Zeit vor dem Verkauf gibt, dann müssen das Käufer und Verkäufer unter sich klären. Daher ist es auch korrekt, dass die Hausverwaltung das Guthaben an den neuen Eigentümer gezahlt hat.

Dass der neue Eigentümer behauptet, das Geld nicht erhalten zu haben, sollte die kleinste Sorge sein, das lässt sich ja nachweisen.

Der neue Eigentümer muss zwingend mit euch reden. Wenn nicht mündlich, dann halt schriftlich. Aber er ist gesetzlich verpflichtet, euch eine korrekte Nebenkostenabrechnung zu erstellen und zu schicken, in der auch sämtliches gezahlte Guthaben abgerechnet ist.

Es geht also nur sekundär um die 1800€, sondern es geht zunächst mal darum, dass eine Abrechnung über die Kosten und Verbrauch erstellt wird.

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Nach dem verkauf habe ich bei der Hausverwalter angerufen und drum gebetten die mon. Nebenkosten nicht mehr abzubuchen weil wir verkauft haben. 

Er meinte aber nur: das ihm das egal ist sobald sich der neue besitzer nicht meldet. So ging es dann 1 jahr lang und wir haben weiterhin bezahlt.

 1. weil wir keine probleme wollten. 

2. weil wir gehofft haben einen so großen guthabenbetrag zu erhalten. 

Nun sagt der hausverwalter, dass er kein cent an uns zahlt. 

Warum? Ich hab doch soweit alles gezahlt. Und jetzt hab ich ein guthaben die ich zurück möchte

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@Yasemin11111111

Dann hättet ihr der Hausverwaltung die Anschrift des neuen Eigentümers mitgeteilt und die Einzugsermächtigung widerrufen.

Ich habe meine Zweifel an der Qualität des Hausverwalters.

Wie dem auch sei, das ist Vergangenheit. Jetzt ist der neue Eigentümer in der Pflicht (nicht die Hausverwaltung), eine Abrechnung zu erstellen mit den umlagefähigen Nebenkosten und eure Vorauszahlung dort zu verrechnen.

Ich nehme an, dass ihr vuelleicht bald keinen Nerv mehr in der Sache habt. Daher überlasst es doch einem Anwalt. Der neue Eigentümer scheint freiwillig nichts zu machen.

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@Renick

Das problem ist, wir haben keinen Rechtsschutz:-( und wissen auch nicht genau gegen wem wir vorgehn müssen. Eig. Wollte ich morgen beim anwalt die hausverwaltung verantwortlich machen.

Jetzt aber verstehe ich, dass der vermieter sich kümmern muss?! 

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@Yasemin11111111

Ja richtig. Das habe ich versucht zu erklären. Ihr könnt natürlich auch erst mal selber einen Brief an den Eigentümer schreiben und ihn auffordern, die gesetzlich vorgeschriebene Nebenkostenabrechnung zu schicken. Dafür hat er jedoch gesetzlich 12 Monate ab Ende des Abrechnungszeitraums Zeit.

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@Yasemin11111111

Wäre dann außerdem noch interessant zu wissen, auf welcher Berechnungsgrundlage er auf die 450€ kommt, die er haben will. Habt ihr doch schon eine Nebenkostenabrechnung vom neuen Eigentümer bekommen?

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... solche Fragen sind auch für mich Alltag.

Ich kenne leider keinen Eigentümer, der solche kaufvertraglichen Wichtigkeiten mit seinem Verwalter vorher bespricht und diesen einbindet in die Pläne.

Fakt ist: Mitglied der WEG ist der ET, der im Grundbuch eingeschrieben wurde.

Anspruch auf eine Abrechnung hat der ET, der am Tag der genehmigenden Beschlußfassung im Grundbuch steht. Dieser ET bekommt das Guthaben bzw. eine Nachforderung aufgebrummt.

Es ist also alles leicht und einfach geordnet; die ET müssen diese Spielregeln  nur einbinden in ihre Verträge, denn damit hat eine WEG bzw. deren Verwalter nichts am Hut.


Die wohnungsbezoge Abrechnung für die ganzen 12 Monate muß der ET natürlich für seine Mieter erstellen, die ja im ersten Jahr nur anteilig belastet werden. Deine Zahlungen erscheinen dann in dieser in voller Höhe.


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Ich war bis 01.06.2016 Eigentümer, danach nicht mehr. Habe aber weiterhin bezahlt, bzw. wurde mon. Abgebucht. Es ist ja MEIN geld, mir ist es auch egal wer mir im endeffekt das auszahlt. Ich habs vorliegen, schwarz auf weiss vom neuen eigentümer erhalten. Wie kann ich da vorgehn?

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@Yasemin11111111

... ausgeschieden aus der WEG wird durch Umschreibung des Grundbuches. War das wirklich der 01.06.2016?

Und wenn ja, wird Dein Anwalt die freiwilligen Zahlungen ab dieser Zeit in voller Höhe gegen die Forderungen aus den wohnungsbezogenen Abrechnungen aufrechnen.

Das wird die billigste Methode sein.

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@schleudermaxe

Ja, ab 1.6.2016 ! 

Kann ich die Miete von August jetzt einfach mal weglassen, bis ich mein geld bekomme?? Freiwillig hab ich nur ein einteil von ca. 80€ monatlich bezahlt. Sind 880€ zuviel in 12 monaten. Er möchte ja aber noch 450€ von mir.

Habe ein schreiben auf meinem namen vom hausverwalter mit guthaben angabe, dieses schreiben habe ich aber nicht per post vom hausverwalter  bekommen, sondern vom eigentümer erhalten.

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Ich würde gern wissen, wie hier die Rechtslage ist, bevor ich mich im Endeffekt blamiere.

Dank im Voraus!

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