Hausverwaltung bucht falsch ab?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Wenn Du den Vorauszahlungsabetrag kennst, dann entziehe im die Einzugsermächtigung und richte einen Dauerauftrag ein. Verlange von ihm eine Auskunft, ob von anderen Eigentümern Rückstände bestehen. Das steht Dir zu. Wenn er nicht anwortet, dann setze in einem 2. Sschreiben eine Frist für die Antwort, mit der Androhung, dass du einen Anwalt beauftragst. Kommt wieder keine Antwort, dann lass ihn durch einen Anwalt auffoderern, Dir die Auskunft zu geben. Die Kosten des Anwaltes stellt dieser ihm dann in Rechnung. Ich bin überzeugt, dann kommt die Auskunft. Gruß Helmut

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fehlkauf2008
01.03.2017, 11:10

Danke Dir, nur somit nimmt man dem Verwalter ja immer mehr Arbeit ab.Eine Eigentümerin meinte gestern zu mir,wenn nicht im Protokoll steht, das ab XY die neue Vorauszahlung gilt, dann dürfte der Verwalter das nicht abbuchen. Aber der neue Wirtschaftsplan ist mehrheitlich entlastet worden.Ich habe nicht entlastet ,oder macht der Verwalter das deswegen?Er antwortet ja nicht.Am Telefon heißt es,er wäre nicht da. Für eine Überweisungszuordnung oder wie das heißt,verlangt er 5 € extra .

0
Kommentar von Immofachwirt
11.03.2017, 19:41

Sorry, aber dem Eigentümer steht kein Auskunftsrecht außerhalb der Wohnungseigentümerversammlung zu.

Dieses hätte er nur dann, wenn die Wohnungseigentümerversammlung eine entsprechendes Auskunftsverlangen ablehnt, oder es sich um seine persönliche Vorauszahlung handelt.

Der Wohnungseigentümer hat lediglich ein Einsichtsrecht in die Unterlagen der Verwaltung.

Der Gang zum Anwalt ist daher kein guter Rat, weil der User auf diesen Kosten sitzen bleiben wird.

0

Auch eine Einzugsermächtigung entbindet dich nicht von deiner Zahlungspflicht.

Wenn du der Verwaltung eine Einzugsermächtigung erteilt hast und diese davon keinen Gebrauch macht, musst du dennoch deine Schulden (Hausgeld oder Abrechnungsnachzahlungen) leisten. Also zur Not per Überweisung.

Ein Auskunftsanspruch gegen den Verwalter hat nur die Wohnungseigentümerversammlung. Insofern muss dir der Verwalter nur dann Rechenschaft ablegen (Fragen beantworten) soweit es mit deinen Vorauszahlungen oder deinem Sondereigentum zu tun hat.

Dafür hast du andererseits aber ein Einsichtsrecht in die Unterlagen der Verwaltung, sodass du deinen Verdacht selbst nachprüfen kannst. Also vereinbare mit dem Verwalter einen Termin und prüfe deinen Verdacht.

Sollte sich dein Verdacht bestätigen und der Verwalter tatsächlich eine chaotische Buchführung haben, kannst du den Beschluss der Wohnungseigentümerversammlung auf Entlastung des Verwalters vor Gericht (i. d. R. Amtsgericht) anfechten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fehlkauf2008
11.03.2017, 20:08

Die Verwaltung scheint bei allen noch die alte Rate mit 100€ weniger abzuziehen.Wenn ich nun das melde, kann es ja sein, das die nur das bei mir ändert.Ich sehe nicht ein das nur ich zahle.Da die Verwaltung mir mir zerstritten ist,werde ich nicht dahinfahren können.Mich würde mal interessieren, ob es bei der kommenden Jahresabrechnung dann als Nachzahlung steht was noch fehlt.Bei uns sind 2 Eigentümer in sagen wir mal,Zahlungsschwierigkeiten.Es werden auch keine Beschlüsse umgesetzt.Bin alleine der dumme Hampelmann und die anderen entlasten nur und schauen in keine Abrechnungen. Mich würde nur interessieren, ob es beim Abrechnen eine Gleichbehandlung geben muß.Unsere Verwaltung ist Gerichtsgeil. 

0

Was möchtest Du wissen?