Hausverkauf und Bezahlung

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7 Antworten

Vertrag steht nä. Woche an.Der Käufer will aber erst eine Woche nachdem wir ausgezogen sind bezahlen.Das kommt uns komisch vor.Würdet ihr das so als Verkäufer akzeptieren?

vergiss so einen Käufer; die Bezahlung hängt von ganz anderen Vorausetzungen ab.

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Wenn du das Haus verkauft hast, dann wird ein Vertrag erstellt. Hierdrin steht unter anderen auch wann du ausziehen musst. Das heist du machst das mit dem Käufer aus. Wenn er verlangt, das das Haus bei bezahlung leer ist, dann weist du ja was das heisst. Es ist auch möglich das er erst in zwei Jahren das Haus renovieren will. Also Absprache mut dem Käufer.

Der Käufer zahlt in aller Regel bei Besitzübergang, der im Kaufvertrag vorgesehen ist. Also, einfach mal den Vertrag lesen! Der Notar teilt die Fälligkeitsvaoraussetzung für die Zahlung des Kaufpreises mit.

Zum Verkauf einer Immobilie ist ein notarieller beurkundeter Kaufvertrag notwendig; zum Übergang des Eigentums sind zwei Vorgänge erforderlich: zum einen müssen sich der Verkäufer und Käufer über den Übergang des Eigentums einig sein; diese sog. "Einigung" wird im Kaufvertrag erklärt; zum anderen ist Eintragung im Grundbuch erforderlich; ohne Einigung und Eintragung kein Eigentumsübergang;

wenn der Vertrag beurkundet ist schickt der Notar diesen an das Amtsgericht; dort wird Recht des Käufers auf Eigentumsübertragung mit einer sog."Vormerkung" gesichert; wenn das Gericht dem Notar mitteilt, dass diese Vormerkung eingetragen ist, fordert der Notar den Käufer auf, den vereinbarten Kaufpreis an den Verkäufer zu zahlen; unter Umständen könnte Zahlung des Kaufpreises auch auf ein Notaranderkonto erfolgen;

der ganze Vorgang hat nichts mit einem Übergabetermin zu tun; der ist unabhängig zu vereinbaren; hierzu erfolgt die Aufnahme eines Vermerkés im Kaufvertrag ab wann die Nutzen und Lasten übergehen; zugleich erfolgt eine Vereinbarung, wann die Übergabe erfolgt bzw. erfolgen soll; (z.b. vier wochen nach Eingang des Kaufpreises);

stell Dir mal vor, Du ziehst tatsächlich aus und er zahlt dann nicht, was dann?

beim Amtsgericht wird der neue Verkäufer zudem auch erst als Eigentümer eingetragen, wenn das Finanzamt bestätigt, dass die Grunderwerbsteuer gezahlt ist; es kommt immer wieder vor, dass der Verkäufer noch Jahre nach dem Verkauf als Eigentümer eingetragen ist, weil der Käufer die Steuern nicht gezahlt hat;

also bitte immer trennen; rechtlichen Übergang des Eigentums und Übergabe des Hauses; das eine sollte nicht vom anderen abhängig gemacht werden;

zieh nie aus bevor Du das Geld hast

Wollte wissen wie es im allgemeinen ist.Wir (Verkäufer) wollen das der Käufer zahlt und wir zum festgelegtem Datum ausziehen und er will das wir erst ausziehen.Wir werden uns da nicht einig.

achso, sorry hatte ich dann falsch verstanden. Trotzdem gibt es da nach meinem Kenntnisstand keine gesetzliche Vorgabe, sondern das muss vertraglich geregelt werden. Aber genau an der vertraglichen Regelung scheint es ja zu scheitern. Böse gesagt, ist es vielleicht dann nicht der Richtige (Käufer)?

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Das klärst Du mit dem Käufer. Kommt doch darauf an, was ihr im Kaufvertrag über den Auszugstermin vereinbart habt.

Vielen Dank für euren Rat

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