Hausverkauf ohne Steuern?

3 Antworten

klar. Ihr müsst ihn bei eurer Steuererklärung angeben und dann fließt er mit ein. Ihr müsst als direkte Verwandten keine Erbschaftssteuer bezahlen (da liegt ihr unter dem Freibertrag) aber sobald das Geld auf eurem Konto ist, bekommt ihr Zinsen und somit zahlt ihr Kapitalertragssteuer (sobald ihr über dem Freibetrag seit). Das Geld gehört zu eurem Vermögen

Es war gefragt, ob sie den Verkaufserlös versteuern müssen, und nicht ob sie darauf folgend auf den Zinserlös Steuern zahlen müssen...

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@MosqitoKiller

was soll sie denn als Privatperson sonst versteuern? MWST???????

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@tapri

Z.B. einen etwaigen Gewinn aus dem Verkauf, danach war gefragt. Und dieser ist dann zu versteuern, wenn das Haus innerhalb von 10 Jahren nach Kauf zu einem höheren Preis wieder verkauft wird. Das nennt sich umgangssprachlich "Spekulationssteuer", und diese ist auch von Privatpersonen zu entrichten. Wenn man hier antwortet, ist es hilfreich, wenn man sich in der Materie auch ein wenig auskennt...

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@MosqitoKiller

es war klar, dass diese NICHT bezahlt werden muss. Deshalb habe ich auf alle anderen Steuern hingewisen, denn es gibt hier Menschen die sich die Mühe machen, ausführlich zu antworten

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@tapri

Müssen mein Schwester und ich den Verkaufserlös versteuern ?

Wenn das klar ist, warum fragt der Fragesteller dann?

Egal, ich denke, der Fragesteller hat verstanden, dass er den Verkauferlös NICHT versteuern muss...

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Es fallen Erbschaftssteuern an, sofern die Kinder nicht selbst in das Haus einziehen, dafür reicht aber kein Zweitwohnsitz, sondern es muss sich um den Erstwohnsitz handeln. Ein weiterer Punkt ist die Wohnfläche, nur bis 200qm ist diese bei Einzug steuerfrei.

Verkauft man aber die Immobilie, so wird das Finanzamt anhand der Grundvermögensbewertungsverordnung den Wert der Immobilie festsetzen, dagegen kann man ein Wertgutachten stellen, die Zeit in denen der angenehme 'Verkehrswert' von ein paar zehntausend berechnet wurde sind lange vorbei.

Natürlich gelten die üblichen Freibeträge, also für leibliche Kinder jeweils 20.000 Euro, der Rest unterliegt der 30% Erbschaftssteuer. Dumm gelaufen, hätte man das Haus vorher auf die Kinder übertragen wäre maximal Schenkungssteuer angefallen, die man zudem um ein Nutzungsrecht hätte vermindern können. Vorsicht übrigens bei der Vortäuschung der Nutzung zur Umgehung der Erbschaftssteuer, da kontrolliert das Finanzamt gerne mal und das geht bis zur Untersuchung des Hausmülls.

Auweia!

Die Freibeträge für leibliche Kinder liegen bei 400.000 Euro. Da hatte ich einen Blackout.

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Nein, müsst Ihr nicht, die 10-Jahres-Spekulationsgrenze ist lange vorbei...

Das ist die einzige Antwort, die die Frage beantwortet und dazu richtig. Bei erwerb im rahmen einer Erbschaft tritt der Erbe in die rechtsposition des Erblassers ein. da die Erblasserin das Haus lange genug selber genutzt hat, fällt kein Spekulationsgewinn an. Nach Zinserlösen und Erbschaftsteuern hat niemand gefragt...

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