Hausverkauf in 2017?

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2 Antworten

'Spekulationssteuer' gibt es eigentlich nicht, Einkünfte aus bestimmten privaten Veräußerungsgeschäfte unterliegen aber der Einkommensteuer (§ 22 Einkommensteuergesetz). Welche das sind, wird in § 23 EStG definiert:

Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind1.Veräußerungsgeschäfte bei Grundstücken und Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen (z. B. Erbbaurecht,Mineralgewinnungsrecht), bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung undVeräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt.

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__23.html


NEIN!

Es Fallen erst die Spekulationssteuern an , wenn man es in den ersten 10 Jahren verkauft!

Eine Ausnahme besteht dann wenn die Immobilie kurz vor der Zwangsversteigerung ist, dann kann man verkaufen ohne diese besagte Steuer.

KinderTassilos 09.08.2017, 07:12

Die Spekulationsfrist bei Gebäuden und Grundstücken beträgt 10 Jahre. ..und Steuer fiele selbst innerhalb der 10 Jahre auch nur dann an, wenn du die "Bude" mit Gewinn verkaufen kannst.

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lesterb42 09.08.2017, 16:33

Eine Ausnahme besteht dann wenn die Immobilie kurz vor der
Zwangsversteigerung ist, dann kann man verkaufen ohne diese besagte
Steuer.

 

Das ist mir neu. Gibt es dazu eine Quelle?

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DerBube01 10.08.2017, 06:38
@lesterb42

Man macht ja kein Gewinn mehr, da das Geld eh fast Komplett an die Bank geht.

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lesterb42 10.08.2017, 10:30
@DerBube01

das ist jetzt alles ein bischen durcheinander. Richtig ist, dass ein Gewinn entstehen muss, damit die Steuer entsteht. Mit der drohenden Zwangsversteigerung hat das unmittelbar nichts zu tun.

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