Hausverkauf, nach nur einem Jahr

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8 Antworten

Wenn ihr ganz normale Mietverträge habt, gehen diese auf den Käufer über und wenn der das ganze Haus oder Teile davon benötigt, wird er eine Eigenbedarfskündigung machen. Der oder die Betroffenen können sich dann mit ihm streiten. Da gibts nichts mit Entschädigung oder so.

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Sie kaufte für mich ein Haus, weil ich schon einige Male hinternander Pech hatte mit Vermieter.

das wäre nur rechtswirksam wenn Du als Eigentümer im Grundbuch eingetragen wärst oder

hre Versprechen mit Schenkung machte Sie bei vielen Leuten.

die Schenkung des Hauses notariell beurkundet worden wäre.

Der Mitbewohner wollte das Haus als Mietkauf, so wie es auch im Expose´im Internet angeboten wurde kaufen, aber Sie leht ab.

Da sie rechtswirksam die Eigentümerin des Hauses ist kann sie das Haus verkaufen an wen sie will.

Wir beide wollen eine Entschädigung, da wir uns auch Belogen fühlen.

aus "belogen fühlen" kann kein Schadenersatz beziffert werden, oder wie hoch willst Du diesen ansetzen bzw. bis zu welchem Betrag kannst Du dies nachweisen.

Hätten wir eine Chance mit einer Sammelklage?

In Deutschland gibt es keine Sammelklagen, jeder muß seinen eventuellen Anspruch einzeln durchsetzen.

Es gibt ganz normale Mietverträge, nichts anderes in Schriftform. Nur mündliche Versprechen.

mündliche Versprechen sind leider nix weiter als "Schall und Rauch". Allerdings kann die jetzige Eigentümerin auch nicht ohne triftigen Grund kündigen, der Verkauf einer Mietwohnung oder eines Mietshauses zählt nicht dazu.

Ein neuer Eigentümer kann dann aber allerdings eine Eigenbedarfskündigung aussprechen

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Kommentar von Gerhart
28.01.2013, 09:00

Eine völlig korrekte Antwort, die kaum einer Ergänzung bedarf.

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Werfe doch einfach einen Blick in den Mietvertrag und wenn es keinen gibt, ausziehenoder mit dem Käufer einen abschließen. Alles eigentlich ganz einfach.

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Kommentar von Gerhart
28.01.2013, 08:56

Da hast du aber schon bessere Antworten geliefert!

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Wenn ihr einen ordentlichen Mietvertrag habt, seid ihr Unkündbar außer der neue Eigentümer meldet EIgenbedarf an, sonst läuft der Vertrag wie er ist weiter.

Ihr habt als Mieter natürlich ein Vorkaufsrecht, ihr hättet das Haus zu den konditionen haben müssen wie der "fremde". Damit habt ihr Ansprüche auf Schadensersatz, mindestens die Umzugskosten müssen Euch erstattet werden, darüber hinaus stehen Euch noch Geld für das Ändern Eurer Lebensumstände zu.

Ich habe mal einen Arbeitskollegen beim Umzug geholfen, der wurde auch aus dem Haus rausgeschmissen und das wurde weiter vermietet, der Rauswurf war nicht rechtens. Die haben €20,000 dafür gekriegt! Aber da spielen eine Menge Faktoren eine Rolle, also nicht fest mit dieser Summe rechnen!

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Kommentar von Gerhart
28.01.2013, 09:04

Diese Bemerkung über Unkündbarkeit ist falsch. Vorkaufsrecht der Mieter bei Hausverkauf gibt es nicht. Deshalb ist der Schadensersatz nicht anhängig, weil es keinen finanziellen Schaden gibt. Also bitte hier keine falschen Hoffnungen wecken.

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Kaum. Der Neue kann Eigenbedarf geltend machen zumal es sich offensichtlich um ein Einfamilienhaus handelt besteht ein Sonderkündigungsrecht. Eure Chancen stehen schlecht.

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gibt es irgendwo eine schriftliche Vereinbarung, irgendwelche Abmachungen?

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Kommentar von Isis1212
27.01.2013, 21:19

Ja wir haben nur ganz normale Mietverträge. Es wurde sonst nichts schriftliches Vereinbart. Ihre Versprechen mit Schenkung machte Sie bei vielen Leuten.

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Es gibt ganz normale Mietverträge, nichts anderes in Schriftform. Nur mündliche Versprechen.

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es gibt in DE keine Sammelklagen

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