Hausverkauf - wieviel kann die Bank aus eingetragenen Grundschulden verlangen?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

In der Zweckbestimmungserklärung hat ja der Eigentümer klar gesagt, dass für die Verbindlichkeiten des Mannes ebenfalls die Grundschuld dient. Somit kann die Bank bei Verkauf der Sicherheit die Rückzahlung der Darlehen verlangen und als "Druckmittel" die Abgabe der Löschungsbewilligung davon abhängig machen. Hier ist ganz klar die Bank in der stärkeren Position. Aber ich rate auf jeden Fall, mit der Bank zu sprechen und "aushandeln", welcher Betrag evtl. aus dem Hausverkauf an den Verkäufer fließen kann und welchen Betrag die Bank evtl haben möchte. Vielleicht kann der Mann anstelle der Grundschuld eine andere Zusatzsicherheit stellen (z. B. Rückkaufswerte Lebensversicherung/Bausparguthaben etc.) Also:Reden mit der Bank kostet nix :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielen Dank für diese Info... Sicherlich werden wir das Gespräch mit der Bank suchen - aber wir möchten natürlich gerne vorher wissen, wie wir rechtlich stehen.

Sorry, wenn ich nochmal nachfrage: Die Bank kann also definitiv mehr als den eingetragenen Grundschuldbetrag verlangen? Ich dachte immer, die Haftung ist dann auch auf den Grundschuldbetrag beschränkt? Von mir aus könnte die Bank den Betrag in Höhe der Grundschuld ja auch für die Verbindlichkeiten meines Mannes verwenden - ich möchte ja vor allem den Mehrerlös frei verwenden können... Wäre dankbar für weitere Erläuterungen!

Viele Grüße Tanja

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?