Hausverkauf - Mutter verstarb zwischen Notartermin und Geldeingang. Habe ich jetzt steuerlich ein Haus oder das Geld geerbt?

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6 Antworten

Die Frage ist eigentlich unnötig.

Wenn ein Haus vererbt wird, ist der Verkehrswert Bemessungsgrundlage.

Und der Verkehrswert entspricht im Idealfall dem tatsächlichen Wert des Grundstücks.

Daher wird die Differenz zwischen dem Verkehrswert und der Kaufpreisforderung nicht sehr groß sein.

Die Berechnung der Erbschaftsteuer nach dem Einheitswert ist seit der Reform des Erbschaftsteuergesetzes Vergangenheit.

Du hast einen Anspruch auf Geld geerbt. Dazu hast Du ein Hausgrundstück geerbt, das aber mit einem Anspruch auf (Weg-)Übereignung belastet ist.

das geld, denn der kaufvertrag dürfte wohl schon unterschrieben gewesen sein. mit einer genaueren beschreibung dürfte die beantwortung auch leichter fallen

Muß ich bei der Erbschaftssteuererklärung den niedrigen Einheitswert des Hauses oder das Geld angeben?

Der Einheitswert als Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer ist in Deutschland schon lange Vergangenheit.

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Also spielt das Datum des Grundbucheintrags keine Rolle? Daten: 04.Mai Notar, 22.Mai Todestag, 30.Mai Auflassungsvormerkung, 02.Juni Geldeingang, noch keine finale Grundbuchumschreibung erfolgt.

wenn das geld eingegangen ist, dann wurde der verkauf vollzogen. das haus ist weg und das geld auf dem konto der erbengemeinschaft. sofern nur du erbe sein solltest, erbst du das geld.

annokrat

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