Hausverkäufer wollen Schlüssel nicht aushändigen

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7 Antworten

Die Frage lautet, wie die Vereinbarung genau lautet. In deinem zweiten Satz sagst du ja "Wir haben uns ein Haus gekauft" und damit meinst du ja das ganze Grundstück inklusive Garage und Schuppen. Daher vermute ich, daß für die Exbesitzer der Begriff auch alles bedeutet. Und wenn du denen für drei Monate die Nutzung eingeräumt hast und die dich dafür auch entschädigen, gilt das an sich auch für die Nebenräumlichkieten wie eine Garage oder einen Schuppen, außer ihr habt in der Vereinbarung ausdrücklich gesagt, daß sich das nur auf das eigentliche Haus bezieht. In sofern habt ihr als Eigentümer in der Tat nicht einfach ein Recht darauf, mit einem eigenen Schlüssel euch jeder Zeit dort Zugang zu verschaffen. Ihr könnt es nach terminlicher Vereinbarung mit den Bewohnern machen. Die müssen euch dann rein lassen. Ein weiteres Problem ist allerdings, ob die euch dann auch erlauben, eure Sachen dort schon reinzustellen. Wenn die sich da aber stur stellen, kann man ja auch noch einmal nachverhandeln, vielleicht über einen Teilerlaß er Nutzungsentschädigung oder ähnliches.

Man kann einem Hausbesitzer den Zugang zu seinem Besitz nicht verwehren, jedenfalls nicht, wenn man selber anwesend ist. Wenn die die Nebengebäude bis zum Auszug selber noch nutzen, ist es deren Recht, den Schlüssel solange zu behalten.

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Grundsätzlich ist es so, dass ihr mit dem Übergang von Besitz und Nutzen auch das Recht auf das Grundstück zu gehen - notfalls kann das auch anwaltlich durchgesetzt werden.

Schaut aber bitte nochmals in den Vertrag, welche genaue Regelung zum Nutzungsrecht getroffen wurde. Darf nur das Haus genutzt werden oder das gesamte Grundstück?

Vielleicht kann der Notar hier auch helfen - einfach fragen. Oft können solche Sache auch durch ein einfaches Schreiben geklärt werden.

Ansonsten zunächst schriftlich um Herausgabe ersuchen und dann eben wenn erforderlich über einen Rechtsanwalt Hilfe suchen.

Das kann allerdings sein.

Doch sollte darüber nichts im Vertrag stehen, ist auch damit nichts.

Denn die Leute wohnen nunmal noch da, und die Privatsphähre ihres Grundstücks könnte damit gefährdet sein.

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Die Verkäufer verwehren uns nämlich komplett den Zutritt zum Grundstück. Ins Haus wollen wir gar nicht, das ist auch verständlich. Allerdings müssten wir unbedingt einige Sachen in einem nichtgenutzten Schuppen/Garage abstellen.

Ganz einfach Ihr wollt deren Nutzungsrecht nicht respektieren. "Der nichtgenutzte Schuppen" - da können sie nicht darüber verfügen.

Mieten Sie ihn an - fragen Sie respektvoll. Vielleicht rechnen die ehemeligen selbst damit später was unterzustellen beim Auszug.

So verstehe ich ernsthaft nicht Ihr Problem. Sie haben sich ganz klar geäussert über die Verhältnisse. Das bleibt Ihnen nur zu respektieren!!

Na ja, die Frage lautet, WAS UMFASST DIESES WOHNRECHT? Normales Wohnrecht ist ja wie ein Mietvertrag und du bist also der Vermieter sozusagen und dann dürfen die Mieter sich natürlich gegen unliebsamen Besuch wehren. Aber in der Praxis bzw. in deinem Fall würde ich dort machen, was ich will!!!!! Was sollen sie denn tun? Polizei rufen und erzählen, dass sie ein Wohnrecht haben? Dann würde ich der Polizei sagen, "Ja, sie wohnen im Haus und da will ich nicht rein, muss aber auf MEINEM Grundstück etwas im Schuppen machen...." oder so ähnlich.

Fazit: So, wie die "Mieter" sich verhalten, ist das sehr merkwürdig, ja feindseelig. Ich hätte Angst, dass die da irgendwas noch böses anstellen!

Ihr könnt da nichts machen. Das Grundstück gehört in dem Sinne euch noch nicht, ihr habt es bezahlt. Aber ihr habt dort kein Aufenthalts / Wohnrecht. Erst wenn die 3 Monate abgelaufen sind, könnt ihr notgehens rechtlich vorgehen

Polizei Anrufen und mit einer Klage drohen

Was interessiert es die Polizei, ob du sie wegen einem Haus verklagen willst?

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