Hausumbau - müssen Mieter das akzeptieren?

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Der Hinweis auf die Rechte eines Hauseigentümers hilft hier leider überhaupt nicht weiter.

Die Mieter der Einliegerwohnung haben eine vertraglich festgelegte Mietsache gegen festgelegtes Entgelt (Miete) angemietet. Der Vermieter hat nun Anspruch auf den Mietzins und muss dafür die Mietsache stets in dem Zustand halten, den sie bei Vertragsabschluss hatte. Was heisst das?

Durch den geplanten Umbau wird der Zustand der Mietsache verändert (durch die Vergrößerung des Balkons ein Raum der Einliegerwohnung dunkler werden). Damit bekommt der Mieter zukünftig nicht mehr das, was er ursprünglich gemietet hat.

Ob und wie man diese Angelegenheit nun einvernehmlich regeln kann ist wesentlich vom Verhandlungsgeschick des Vermieters und der Kompromissbereitschaft des Mieters abhängig.

Sollten für die Zukunft Streitigkeiten zu erwarten sein, muss man sich als Vermieter entscheiden ob die Baumassnahme bzw. das Ergebnis eine solche Entwicklung wirklich lohnt.

Entspricht in etwa meinen Bedenken. Reicht denn das "dunkler werden" schon aus?

Wenn der Baum vor dem Fenster wächst, oder der Busch, kommt auch weniger Licht an....

Ist das eine Einschränkung im Sinne des "Gesetzes"?

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@sjdhhaesrsgf

Ob und wann ein Mieter eine Änderung der Mietsache als Störung empfindet dürfte am Anfang subjektiv sein, im Verlauf eines Rechtsstreits ist dann zu klären ob es auch eine objektive Veränderung ist.

Der Hinweis auf "natürliche" Veränderungen drängt sich zwar auf und man könnte denken, derartige "Naturereignisse" müsste der Mieter stets hinnehmen. Dem ist aber nicht generell so. Wenn er von Anfang an ein sonniges Wohn- bzw Schlafzimmer wollte, wird er irgendwann einen Rückschnitt verlangen und voraussichtlich erfolgreich sein.

Eine zulässige bauliche Veränderung ist nun aber keine natürliche, es ist vielmehr eine absichtlich gewollte (hier vom Vermieter) zur Verbesserung der eigenen Wohnsituation. Warum sollte eine Mieter klaglos eine solche einseitige Veränderung akzeptieren?

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@Maeeutik

Passt zu meinen Bedenken, danke. Werde das im Gespräch klären und sonst wohl zusätzliche Unterstützung brauchen.

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Erstmal muss du einem Bauantrag stellen und wenn der genehmigt ist spreche mit dem Mieter denn wenn die Genehmigung nicht erteilt wird oder es zu teuer ist weil ja auch noch ein Statiker die Sache beurteilen muss, kannst du dir die ganze Sache Sparen.

Danke. Bauantrag braucht es nicht, schon geklärt. Das das Ding statisch korrekt ausgeführt werden muss ist logisch - will ja nicht 'runterfallen.

Und erst recht niemanden gefährden, der unten 'drunter ist.

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ach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 903 BGB) kann der Eigentümer einer Sache, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen.

Soweit schon mal dazu. Kläre deine Mieter schriftlich darüber auf, welche Baumaßnahmen für wie lange welche Beeinträchtigungen mit sich bringen. Dann hast Du erstmal alles gut gemacht bis dahin.

Danke. Frage bleibt - schränke ich Rechte Dritter ein?

Es geht ja auch weniger um die Beeinträchtigung während der Baumaßnahme - mehr um das, was sich daraus ergibt.

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@sjdhhaesrsgf

Das zu beurteilen würde ich einem Rechtsanwalt überlassen. Achte auf Baugenehmigung.

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