Haustiere und Kleinkinder Ja oder Nein?

...komplette Frage anzeigen

16 Antworten

Ich kann nur jedes Kind bedauern, das ohne Tiere aufwachsen muß.

Als ich geboren wurde, waren die Tiere, Hund und Katzen schon da. Das war das Selbstverständlichste von der Welt. Sie waren meine Freude, meine Spielgefährten, mein Kummerkasten, mein Allheilmittel bei Bauchschmerzen, mein Trost bei jeglichem Unglück und hauptsächlich die Katzen haben mich ein ganzes Stück weit mit erzogen. Ich weiß nicht, was ohne ihre liebevolle Strenge aus mir geworden wäre.

Du solltest aber nur Tiere anschaffen, wenn du selber Tiere liebst und sie um ihrer selbst willen, um dich und dein Kind haben willst.

Tiere, die zu Spielgeräten und Erziehungshelfern instrumentalisiert werden, kann man nur bedauern - und das Kind auch.

Bitte bedenke auch, daß ein Kind nicht die Verantwortung für die Versorgung  auch eines noch so kleinen und anspruchslosen Tieres übertragen werden kann, um "Verantwortung zu lernen". Es kann und sollte mit eingebunden werden, um am Beispiel des Erwachsenen zu lernen, was Verantwortung für ein anderes, abhängiges Lebewesen bedeutet.

Last not least will ich auch die negativen Aspekte nicht verschweigen.
Der Hund hat einmal nach mir geschnappt, wohlgemerkt nicht gebissen, als ich den Inhalt seines Futternapfes inspizieren wollte. Von den Katzen hatte ich so lange immer wieder Kratzer, bis ich gelernt hatte, ihre Grenzen zu respektieren. Danach nur noch von wilden Katern, denen ich mit Vorliebe in die Dornenhecken hinterherkroch, um sie zu streicheln, was sich diese alten Kämpen nur kurz gefallen lassen. Dann drehen sie sich blitzschnell um, und hängen kratzend am Arm.
All das hat der Liebe keinen Abbruch getan und meine Mutter ging sehr unaufgeregt damit um. Blut abwaschen, trocknen lassen, fertig. Selbst Desinfektionsmittel hatten wir nicht im Haus.

Wenn du also neben einem Kind auch das Tier lieben und ehren willst, in guten und schlechten Tagen, bis das der Tod euch scheidet, dann kann ich euch alle drei nur beglückwünschen und ein langes, glückliches Leben zusammen wünschen.

Dackodil 08.11.2017, 17:34

Herzlichen Dank für das Sternchen :-)))

Bedeutet das, daß ein vierbeiniger Mitbewohner eure Familie bereichert?
Würde mich freuen.

0

Ich finde es toll mit Tieren aufzuwachsen, zumindest wenn für die auch noch genug Zeit bleibt so das keine Eifersucht auftritt weil sie aufeinmal nur noch am Rande dazugehören.

Als ich geboren wurde hatte meine Ma eine Katze, die konnte mich leider so gar nicht ab und wurde sehr gut vermittelt.
Nicht ganz ein Jahr drauf ist ihr ein Kitten zugelaufen, Max war ein sehr geduldiges Katzentier.

Den Pudel meiner Oma fand ich großartig obwohl alle meinten er wär so falsch wie ein 30 Mark Schein. Mit ihm hab ich den Umgang mit Hunden gelernt, unter Papas Anleitung. Auch den Wellensittich durfte ich schon als kleines Kind halten, ich fand es toll wenn er gesprochen hat.
Wobei mir schon damals kein Hund zu groß war, ich hab auch Doggen knuddeln wollen. Manche Dinge ändern sich nie^^

Ich finde es gut, wenn Tiere und Kinder zusammen aufwachsen. Meine sind mit unserem damaligen Goldi und einigen Pflegehunden groß geworden, auch Katzen hatten wir während dessen, sowie auch Hamster und Zwergkanninchen.

Trotzdem finde ich, sollten die Eltern IMMER darauf achten, das wenn das Kind noch zu klein ist, das Tier niemals als Spielzeug ansieht.

D.h. kein am Fell ziehen, das Tier je nach Größe hat eben immer einen Rückzugsort und der wird nicht vom Kind belagert, denn dieser ist dafür da das wenn der Hund z.B. genug hat, sich auch mal zurück ziehen darf und kann.

Bei Kleintieren sollten auch die Eltern darauf achten, das die Haltung eben artgerecht ist. Tiere sind keine Spielzeuge und sollten artgerecht gehalten werden. Das beinhaltet für mich auch, das die Tiere auch Auslauf bekommen. 

Reine Käfighaltung bei Meeris empfinde ich als Tierquälerei, insofern man keinen riesigen Käfig hat. Katzen sollten auch nicht in Einzelhaltung als Wohnungskatze gehalten werden. Auch dort sollte immer auf den Umgang vom Kind mit dem Tier geachtet werden. 

Natürlich lernen auch die Tiere z.B. Hund/Katze den Umgang mit dem Kind, wobei diese bei guter Haltung eigentlich immer die Kinder mögen, insofern man eben darauf achtet, das das oder die Kinder das Tier nicht bedrängen, dran rumzupfen oder ähnliches. 

Ansonsten finde ich es immer gut, wenn Kinder und Tiere gemeinsam aufwachsen, es ist m.E. eine Bereicherung im Leben des Kindes. 

Kinder lernen dadurch sehr viel wie ich finde. Sie lernen das auch andere Lebewesen auf unserer Erde existieren und man diese genauso wie Menschen achten sollte, das Immunsystem wird von klein auf gestärkt und verbessert und es gibt m.M.n. keinerlei Nachteile was das angeht. 

Leute die nun kommen von wegen unhygienisch oder ähnliches, die sollten darüber nachdenken, was sie ihren Kindern für nen Giftzeug unterjubeln, wenn sie Sagrotan oder so auf den Kinderhochsitz sprühen, wie z.B. in der Werbung zu sehen ist.  

Dabei bekomme ich regelmässig Bauchweh. Kinder sollten in keiner sterilen Umgebung aufwachsen, denn Keime und Bakterien beugen Krankheiten vor respektive kann sich das Immunsystem besser entwickeln und somit neigen Kinder die mit Tieren groß geworden sind z.B. weniger zu Allergien. 

Eigentlich eine gute Idee, das Kind muss nur an das Tier gewöhnt werden und auf Allergien geprüft werden. Tiere haben oft positiven Einfluss auf Kinder. Allerdings haben es manche Tiere bestimmt nicht so gern, wenn man ihnen ständig nachjagt und sie streicheln will. Das Kind sollte auch vorsichtig mit dem Tier umgehen können.

Tiere sind keine Spielzeuge und ihre Grenzen sollten respektiert werden. Das soll ein Kind früh lernen. Sonst steht dem eigentlich nichts im Wege.

Lg Hermelien

Solche Dinge sind vereinbar, wenn auch genug Zeit für Tiere besteht und einem auch der finanzielle Aspekt klar ist.

marenka111 05.08.2017, 08:37

Diese Meinung habe ich auch, weil das auch überwiegend von den  äußeren Umständen abhängt. Mit einem Kleinkind ist ein Tag oft mehr als ausgefüllt, vor allem wenn man keine Hilfe für Haus und Garten hat.Das alles korrekt bewältigen bezweifel ich und entweder Kind oder Tier hat das Nachsehen. Pädagogisch sinnvoll finde ich das für ein Kind auch nicht, denn ein Haustier ist kein Spielzeug und für alles andere ist es viel zu klein. 

0

Klar geht das, man sollte nur nicht gerade einen Hundewelpen ins Haus holen. Das geht selten gut, weil ein Welpe mehr Aufmerksamkeit braucht als das Kind.

Ich sehe das so:

wenn die Eltern genügend Verantwortungsgefühl und Erfahrung mit Tieren haben,

sowie auch in der Lage sind Ihrem Kind schon von Anfang an den richtigen Umgang und den Respekt vor dem Tier bei zu bringen (was durchaus leider nicht bei allen Eltern welche Tiere halten der Fall ist).

Wenn finanziell und Zeitlich keine Probleme entstehen durch die Tierhaltung ... Ein Kind darf man keine Minute allein mit einem Tier lassen!

Ja dann ist das sicher möglich.

Mein Neffe wächst mit einem Riesenschnauzer auf, der kam als Welpe in die Familie, da war der Kleine gerade mal 1,5 Jahre alt. 

Die beiden sind ein Traumpaar, wobei ich noch kein Kleinkind erlebt habe das so vorsichtig und verständnissvoll mit Tieren aller Art umgeht ...

Wobei ich auch anmerken muss das mein Bruder Jahrelange Erfahrung auch mit schwierigen Hunden hat... und sich die Entscheidung pro Hund und Kind auch nicht einfach gemacht hat. Zudem stand ich auch immer bereit falls es doch nicht gegangen wäre um den Hund dann zu übernehmen. Das heisst wir hatten auch von Anfang an Kontakt zum Hund so das es für das Tier kein Drama gewesen wäre, hätte er zu uns ziehen müssen...  Man übernimmt eben bei so einer Geschichte auch die Verantwortung für das Tier!

Sandkorn 05.08.2017, 13:47

Mein Neffe wächst mit einem Riesenschnauzer auf, der kam als Welpe in die Familie, da war der Kleine gerade mal 1,5 Jahre alt. 

Die beiden sind ein Traumpaar, wobei ich noch kein Kleinkind erlebt habe das so vorsichtig und verständnissvoll mit Tieren aller Art umgeht ...

Das ist leider häufig das Problem, daß den Kindern nicht beigebracht wird wie sie mit den Tieren richtig umzugehen haben. Mein Enkel (4) ist mit meinen drei mittelgroßen Hunden aufgewachsen und auch mit dem 2 Jahre alten Hund, den ich seit einem Jahr zur Pflege habe, versteht er sich bestens. Ich kann sie im Garten oder im Hof zusammen spielen lassen ohne Angst daß was passiert, denn die Hunde wissen genau wie weit sie gehen dürfen und auch das Kind weiß wo die Grenze ist.  

Selbst meine Tochter, die seit ein paar Jahren schon drei Katzen hat und inzwischen noch ein neun Monate altes Baby, hatte noch nie Schwierigkeiten bezügl. Kinder und Tiere. Zwei der drei Katzen schleichen sich manchmal (wenn die Kinderzimmertür nicht zu ist) ins Zimmer und schlafen bei der Kleinen im Kinderbett, die eine am Fußende, die andere langgestreckt an ihrer Seite. Wenn sie wach wird und zu strampeln beginnt wird es den Katzen meist zu gefährlich und sie flüchten aus dem Zimmer. 

Wenn man es richtig angeht ist es kein Problem, Kinder und Tiere zu haben. Man muß nur von Anfang an beiden den respektvollen Umgang miteinander beibringen.

2

Da spricht eigentlich nichts dagegen. Vorher muss allerdings überprüft werden ob das Kind eine Allergie hat. Außerdem bin ich mir nicht so sicher ob man einen großen Hund oder so nehmen sollte, da das Kind davor vllt Angst haben könnte. Bei vielen, die ich kenne, war das zumindest so. Aber das hängt auch davon ab wie alt das Kind ist und wenn es älter wird und sich daran gewöhnt ist das doch total süß😉

Mein Kind ist mit Katzen aufgewachsen.Das war kein Problem.

Auch kleine Kinder lernen schnell,die Grenzen der Tiere zu akzeptieren.Gibt zwar auch schon mal Schrammen,aber es ist halb so schlimm.

Woelfin1 05.08.2017, 08:44

Danke für´s Danke sagen ;)

0
Woelfin1 05.08.2017, 09:09
@LaurenzBauer

Womit? "Danke für´s Danke sagen"?

Ein User hatte sich für meinen Beitrag bedankt und ich habe dafür Danke gesagt...so bin ich erzogen worden

1
LaurenzBauer 05.08.2017, 09:13
@Woelfin1

Bin neu hier. Ich kannte diese ganzen Funktionen bis gerade noch nicht

1

Auch Haustiere bedeuten Verantwortung und Arbeit und MÜSSEN artgerecht gehalten werden. Man sollte sich als Eltern überlegen, ob man das hinbekommt. Die Empfehlungen beginnen nicht zu unrecht bei einem Alter von 3 Jahren aufwärts für das Kind.

Z.B. müssen Welpen die ersten Monate sanft behandelt werden (Treppen tragen u.ä.) damit sich der Körper entwickeln kann und diese später nicht unter HD, ED o.ä. leiden. Solche Dinge muss man berücksichtigen und sich bei der Wahl des Haustiers gut überlegen.

Für Kinder kann es toll sein, mit Haustieren aufzuwachsen. Man kann ihnen die Nähe zu und Rücksicht auf andere Lebewesen beibringen.

Hier noch einige weitere Infos:

http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/so-finden-sie-dass-passende-haustier-fuer-ihr-kind.html

Ein Leben ohne Tiere ist ein armes Leben. Nie könnte ich mir vorstellen ohne Tiere zu leben. In einem Tier hat ein Kind die vollkommene Schöpfung vor Augen und lernt bereits beizeiten Achtung und Empathie für anderen Lebewesen zu entwickeln.

Nein.

Mein jüngstes Kind ist mit einer Katze aufgewachsen - von ganz klein auf. Die Katze hat das Kind respektiert und ihm nie was getan.

Meine größeren Kinder sind mir Wellensittich und Meerlis aufgewachsen.


beangato 05.08.2017, 12:09

Nachtrag:

Das nein bezieht sich darauf:

Lieber auf Haustiere verzichten

0

Ja, verzichte ...und warte ab, ob dein Kind gegen irgendwelche Tiere allergisch ist.

Ein Tier stellt auch immer ein finanzielles Problem dar, ferner seid ihr immer gebunden.

Wir hatten einen Hund als meine kleine Schwester zur Welt kam.

Der Hund war ihr größter beschützer!

Kommt halt immer auf das Tier an.

Wenn es nicht klappt dan klappt es halt nicht und das Tier muss raus.

Ja, aber vorher sollte abgeklärt werden ob das Kind eine Allergie hat.

Haustiere, besonders hunde stärken das imunstystem 

Was möchtest Du wissen?