Haustiere und Kleinkinder Ja oder Nein?

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Ich kann nur jedes Kind bedauern, das ohne Tiere aufwachsen muß.

Als ich geboren wurde, waren die Tiere, Hund und Katzen schon da. Das war das Selbstverständlichste von der Welt. Sie waren meine Freude, meine Spielgefährten, mein Kummerkasten, mein Allheilmittel bei Bauchschmerzen, mein Trost bei jeglichem Unglück und hauptsächlich die Katzen haben mich ein ganzes Stück weit mit erzogen. Ich weiß nicht, was ohne ihre liebevolle Strenge aus mir geworden wäre.

Du solltest aber nur Tiere anschaffen, wenn du selber Tiere liebst und sie um ihrer selbst willen, um dich und dein Kind haben willst.

Tiere, die zu Spielgeräten und Erziehungshelfern instrumentalisiert werden, kann man nur bedauern - und das Kind auch.

Bitte bedenke auch, daß ein Kind nicht die Verantwortung für die Versorgung  auch eines noch so kleinen und anspruchslosen Tieres übertragen werden kann, um "Verantwortung zu lernen". Es kann und sollte mit eingebunden werden, um am Beispiel des Erwachsenen zu lernen, was Verantwortung für ein anderes, abhängiges Lebewesen bedeutet.

Last not least will ich auch die negativen Aspekte nicht verschweigen.
Der Hund hat einmal nach mir geschnappt, wohlgemerkt nicht gebissen, als ich den Inhalt seines Futternapfes inspizieren wollte. Von den Katzen hatte ich so lange immer wieder Kratzer, bis ich gelernt hatte, ihre Grenzen zu respektieren. Danach nur noch von wilden Katern, denen ich mit Vorliebe in die Dornenhecken hinterherkroch, um sie zu streicheln, was sich diese alten Kämpen nur kurz gefallen lassen. Dann drehen sie sich blitzschnell um, und hängen kratzend am Arm.
All das hat der Liebe keinen Abbruch getan und meine Mutter ging sehr unaufgeregt damit um. Blut abwaschen, trocknen lassen, fertig. Selbst Desinfektionsmittel hatten wir nicht im Haus.

Wenn du also neben einem Kind auch das Tier lieben und ehren willst, in guten und schlechten Tagen, bis das der Tod euch scheidet, dann kann ich euch alle drei nur beglückwünschen und ein langes, glückliches Leben zusammen wünschen.

Herzlichen Dank für das Sternchen :-)))

Bedeutet das, daß ein vierbeiniger Mitbewohner eure Familie bereichert?
Würde mich freuen.

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Ich finde es toll mit Tieren aufzuwachsen, zumindest wenn für die auch noch genug Zeit bleibt so das keine Eifersucht auftritt weil sie aufeinmal nur noch am Rande dazugehören.

Als ich geboren wurde hatte meine Ma eine Katze, die konnte mich leider so gar nicht ab und wurde sehr gut vermittelt.
Nicht ganz ein Jahr drauf ist ihr ein Kitten zugelaufen, Max war ein sehr geduldiges Katzentier.

Den Pudel meiner Oma fand ich großartig obwohl alle meinten er wär so falsch wie ein 30 Mark Schein. Mit ihm hab ich den Umgang mit Hunden gelernt, unter Papas Anleitung. Auch den Wellensittich durfte ich schon als kleines Kind halten, ich fand es toll wenn er gesprochen hat.
Wobei mir schon damals kein Hund zu groß war, ich hab auch Doggen knuddeln wollen. Manche Dinge ändern sich nie^^

Ich finde es gut, wenn Tiere und Kinder zusammen aufwachsen. Meine sind mit unserem damaligen Goldi und einigen Pflegehunden groß geworden, auch Katzen hatten wir während dessen, sowie auch Hamster und Zwergkanninchen.

Trotzdem finde ich, sollten die Eltern IMMER darauf achten, das wenn das Kind noch zu klein ist, das Tier niemals als Spielzeug ansieht.

D.h. kein am Fell ziehen, das Tier je nach Größe hat eben immer einen Rückzugsort und der wird nicht vom Kind belagert, denn dieser ist dafür da das wenn der Hund z.B. genug hat, sich auch mal zurück ziehen darf und kann.

Bei Kleintieren sollten auch die Eltern darauf achten, das die Haltung eben artgerecht ist. Tiere sind keine Spielzeuge und sollten artgerecht gehalten werden. Das beinhaltet für mich auch, das die Tiere auch Auslauf bekommen. 

Reine Käfighaltung bei Meeris empfinde ich als Tierquälerei, insofern man keinen riesigen Käfig hat. Katzen sollten auch nicht in Einzelhaltung als Wohnungskatze gehalten werden. Auch dort sollte immer auf den Umgang vom Kind mit dem Tier geachtet werden. 

Natürlich lernen auch die Tiere z.B. Hund/Katze den Umgang mit dem Kind, wobei diese bei guter Haltung eigentlich immer die Kinder mögen, insofern man eben darauf achtet, das das oder die Kinder das Tier nicht bedrängen, dran rumzupfen oder ähnliches. 

Ansonsten finde ich es immer gut, wenn Kinder und Tiere gemeinsam aufwachsen, es ist m.E. eine Bereicherung im Leben des Kindes. 

Kinder lernen dadurch sehr viel wie ich finde. Sie lernen das auch andere Lebewesen auf unserer Erde existieren und man diese genauso wie Menschen achten sollte, das Immunsystem wird von klein auf gestärkt und verbessert und es gibt m.M.n. keinerlei Nachteile was das angeht. 

Leute die nun kommen von wegen unhygienisch oder ähnliches, die sollten darüber nachdenken, was sie ihren Kindern für nen Giftzeug unterjubeln, wenn sie Sagrotan oder so auf den Kinderhochsitz sprühen, wie z.B. in der Werbung zu sehen ist.  

Dabei bekomme ich regelmässig Bauchweh. Kinder sollten in keiner sterilen Umgebung aufwachsen, denn Keime und Bakterien beugen Krankheiten vor respektive kann sich das Immunsystem besser entwickeln und somit neigen Kinder die mit Tieren groß geworden sind z.B. weniger zu Allergien. 

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