Haustiere in der Mietwohnung nur mit Zustimmung von Vermieter UND Hausverwaltung?

14 Antworten

Das Erfodernis der Zustimmung der Hausverwaltung ist in der Tat sehr seltsam. Wenn die Eigentümergemeinschaft zustimmen müsste, würde ich es vielleicht noch verstehen.

Von wem oder wo hast Du denn das erfahren? Wenn es tatsächlich um die HV geht, müsste das ja im Vertrag geregelt sein oder ggf auch in einem Beschluss der Eigentümerversammlung.

Falls Deine Mieter bereits die Katze angeschafft haben, würde ich nun an Deiner Stelle den Sachverhalt mit der HV klären. Wenn sie das noch nicht getan haben, dann bitte Deine Mieter einfach, noch zu warten, bis das abschließend geklärt ist.

Im Mietrecht ist vorgesehen, daß die Haltung von Kleintieren keiner Zustimmung/Erlaubnis bedarf, die Haltung von anderen Haustieren vom Vermieter genehmigt werden muss. Eine Genehmigung darf nur mit triftigem Grund verweigert werden.

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Die Hausverwaltung selbst hat mir das mitgeteilt und sich dabei auf die "Haustierregelung" berufen. Hierzu muss ich mir den Mietvertrag nochmal genau anschauen.

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Im Mietvertrag steht, daß Kleintiere (Hamster, Vögel etc.) grundsätzlich erlaubt sind, aber für Haustiere wie Hunde oder Katzen die Zustimmung des Vermieters UND der Eigentümergemeinschaft (vertreten durch die Verwaltung) einzuholen ist.

Aber kann die Verwaltung überhaupt pauschal für die Eigentümergemeinschaft sprechen, ohne daß jeder einzelne Eigentümer gefragt wurde (Beschluss)?

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@Franz577

Ausschlaggebend ist nicht, was im Mietvertrag steht, sondern was die Eigentümergemeinschaft beschlossen hat.

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Die Hausverwaltung von sich aus kann das nicht bestimmen. Vielmehr wird es wohl so sein, dass es einen Beschluss der Eigentümergemeischaft gibt, der regeln soll, wie mit dem Thema Haustiere umgegangen wird. Diesen Beschluss muss die Hausverwaltung dann auch mit umsetzen.

Schau also mal in die Versammlungsprotokolle, ob du dazu etwas finden kannst. Oder frag bei der Hausverwaltung konkret nach, auf welche Veranlassung sie sagen, um Genehmigung gefragt werden zu müssen.

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Es gab bisher erst eine Versammlung, da die Wohnanlage noch relativ neu ist.

Und da gab es definitiv keinen derartigen Beschluss.

Woher könnte die Verwaltung also sonst noch ein Mitspracherecht herleiten?

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@Franz577
Woher könnte die Verwaltung also sonst noch ein Mitspracherecht herleiten?

Nirgend wo. Bestimmen tut die Gemeinschaft der Eigentümer. Die Verwaltung hilft nur bei der Umsetzung. Daher frage bitte die Verwaltung direkt, aus welcher Veranlassung oder mit welchem Recht man dir vorschreiben will, dass die Verwaltung gefragt werden muss. Die Erklärung würde mich sehr interessieren. Daher schreib mir bitte wieder.

Da es keinen Beschluss oder eine beschlossene Hausordnung gibt, dann kann man dir auch nichts vorschreiben. Und es steht dir zu, unter Betrachtung aller Interessen (also auch die der Nachbarn, sofern die irgend wie gestört werden können) die Genehmigung zu erteilen.

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@Renick

Ein anderer User schreibt, daß es aber vielleicht in der Teilungserklärung stehen könnte, daß auch eine Zustimmung der Verwaltung erforderlich ist.

Das muss ich aber noch prüfen.

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@Franz577

Ja, wäre möglich. Auch wenn ich das als eher ungewöhnlich finden würde. Warum fragst du nicht einfach die Verwaltung danach.

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@Franz577

... ein Mieter hat mit einer TE nichts am Hut, diese Vereinbarung gilt nur für die WEG.

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@schleudermaxe
ein Mieter hat mit einer TE nichts am Hut

Richtig. Aber falls es eine Vereinbarung zwischen den Eigentümern gibt, dann muss der Vermieter diese beachten vor Erteilung der Genehmigung.

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Der Weg über die HV geht nur dann in Ordnung, wenn diese auch einen einstimmig gefassten Beschluss der Eigentümer pro/contra Tierhaltung durchsetzen soll.

Die Frage geht daher an dich zurück, ob es eine ET-Versammlung mit einem entsprechenden Beschluss gibt.

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Es gab bisher erst eine Versammlung, da die Wohnanlage noch relativ neu ist.

Und da gab es definitiv keinen derartigen Beschluss.

Warum aber muss der Beschluss einstimmig gefasst sein?

Um etwas durchsetzen zu können, reicht es doch aus, wenn es die Mehrheit der Eigentümer beschließt.

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Hundehaltung laut Hausordnung der Eigentümergemeinschaft erlaubt, jedoch nicht im Mietvertrag? WEelche Regelung greift?

Hallo zusammen,

Folgende Frage zum Thema Hundehaltung in einer Mietwohnung.

Ich werde bald in eine Mietwohnung ziehen und habe überlegt mir einen kleinen Hund anzuschaffen.

Laut Rücksprache ist es vom Eigentümer der Wohnung nicht gestattet, einen Hund in der Wohnung zu halten. Dies wird auch im Mietvertrag nach seiner Äußerung so festgehalten werden. Jedoch steht in der Hausordnung der Eigentümergemeinschaft klar drinnen, das Hunde erlaubt sind, jedoch wäre die Bedingung, dass es das Zusammenleben der Mieter im Haus nicht beeinträchtigt. (44 Parteienhaus durch Hausverwaltung geführt, jedoch hat jede Wohnung einen anderen Eigentümer) Derzeit sind dort ca. 10 Hunde im Haus.

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Vielen Dank vorab:)

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Eigentumswohnung, Fernsehempfang, Telefon, Internet?

Zunächste inmal ein Hallo an alle Leser.

Meine Frage ist:

Wir als Eigentümergemeinschaft haben bei Kabel Deutschland einen Vertrag für den ganz normalen Fernsehempfang.

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Nun hat sich ein Eigentümer gemeldet, sein Internet und Telefon sei gestört und die Hausverwaltung solle sich bitte darum kümmern, weil das ja auch durch das Kabel von Kabel Deutschland ginge.

Dazu ist zu sagen, das der Fernsehempfang, für den wir als Gemeinschaft den Vertrag haben in keiner Weise beeinträchtigt war.

Die Verwaltung hat das dann, trotz Hinweis auf die Vertragslage, dass eben Telefon & Internet nicht zu unserem Vertrag gehören und Privatsache ist, die Überprüfung bzw.Reparatur in Auftrag gegeben.

Mit dem Ergebnis 500 Euro waren für die Gemeinschaft fällig.

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Wohnanlage - Hausverwaltungsbeirat - Ist es nicht besser ohne?

Ich habe eine Eigentumswohnung, die ich selbst bewohne.

Wir haben einen Verwaltungsbeirat, wie das im WEG als Möglichkeit vorgesehen ist. Wenn ein Verwaltungsbeirtat gewählt wird, was keineswegs zwingend vorgeschrieben ist, dann ist es die Aufgabe des Verwaltungsbeirats, die Hausverwaltung in ihrer Arbeit zu unterstützen (was immer das heißen soll) und die korrekte Arbeit der Hausverwaltung zu überprüfen. Und damit Punkt.

Die Mitglieder des Verwaltungsbeirats hier verhalten sich aber nicht so, wie im WEG vorgesehen, sondern maßen sich an, "uneingeschränkte Chefs des Hauses" zu sein, sowohl Mietern als auch Eigentümern gegenüber. Man kommt sich vor, als würde nicht in einer Wohnanlage wohnen, sondern in einem Gefängnis oder KZ. Die Mitglieder des Verwaltungsbeirats, auch der Hausmeister, verhalten sich so, als seien sie Gefängniswärter oder KZ-Aufseher, das ist der beste Vergleich - Unvorstellbar bis ungeheuerlich.

  • Man wird von den Verwaltungsbeiräten in rohestem Dominanzgebahren behandelt, befehligt, angeschrien und beleidigt.

  • Der Hausmeister ist der "Boss" im Revier, darf Hausbewohner nach Belieben duzen, auslachen, abschätzig anquatschen.

  • Die Hausverwaltung selbst ist gleichzeitig eine Anwaltskanzlei. D. h.: Man ruft dort am besten nicht an, da sich der Hausverwalter (Anwalt) nicht verhält, wie ein Hausverwalter, sondern wie ein gegnerischer Anwalt, aber nicht auf Juristenniveau sondern auf Gosseniveau: Wenn er überhaupt ans Telefon geht, dann gibt er keine Antwort auf Fragen, spricht überhaupt nicht mit einem über das Aliegen, anstatt dessen wird man in gröbster, herabwürdigenster Art behandelt, wie ein Untertan und zudem hämisch ausgelacht.. Aber der Hausverwalter lässt einen bei einem Anruf reden, um dann "Material" zu haben, das er nach Belieben gegen den Anrufer verwenden kann, indem er ihm einfach das Wort im Mund umdreht bzw. behauptet, man habe Dinge gesagt, die man nie gesagt hat. Zugesagte Rückrufe erfolgen nicht, kein AB, keine Antwort auf E-Mails.

Kurz: Hausverwaltung, Verwaltungsbeirat und Hausmeister sind eine einzige Mafia, die diese Wohnanlage in Gefängnis umgewandelt haben. Die tun so, als würde die Wohnanlage ihnen gehören (was nicht der Fall ist), und als sei man als Eigentümer deren Untertan.

Das bedeutet: Am besten wäre es sowieso, eine andere Hausverwaltung zu bekommen. Aber mir würde es zunächst schon reichen, wenn wenigstens der Verwaltungsbeirat abgeschafft würde.

M. E. ist es besser, keinen Verwaltungsbeirat zu haben: - Die "Arbeit der Hausverwaltung überprüfen" kann schließlich jeder selbst. - Niemand muss die "Arbeit der Hausverwaltung unterstützen". Die Hausverwaltung soll ordenliche Arbeit machen, dafür bekommt sie bei ganz Weitem mehr als genügend Geld. Und ein kriminell agierender Verwaltungsbeirat schadet ganz massiv, und nützt nicht.

Deshalb: Braucht man wirklich einen Verwaltungsbeirat? Oder ist es nicht besser ohne?

War hat hierzu Kenntnisse bzw. Erfahrungen?

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