Haustier: eher klein pflegeleicht?

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7 Antworten

Danke erstmal für die teils konstruktiven Vorschläge!

Über einen Hamster habe ich bereits nachgedacht. Vom Käfig her wäre ich da auch noch entsprechend ausgerüstet. Die Nachtaktivität könnte aber durchaus ein Problem darstellen, da ich einen eher empfindlichen Schlaf habe. Mit Meerschweinchen habe ich diesbezüglich wie gesagt teils eher ungute Erfahrungen gemacht.

Reptilien wären natürlich auch eine Option. Allerdings bin ich mir über die Rahmenbedingungen der Haltung nicht sonderlich informiert. Hohe Kosten für Wärmelampen und co. wäre natürlich der erste Nachteil...

Wenn es wirklich drauf ankommt, muss es auch nicht zwingend ein Einzeltier sein. Wenn das Ausmaß des Geheges bzw. des entstehenden Abfalls durch kontinuierliche Reinigungen im Rahmen bleibt, lässt sich auch hier sicherlich ein Kompromiss finden.

Ich bin aber nach wie vor in der groben Findungsphase.

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Kommentar von DoktorGonzoooo
21.04.2014, 22:15

Noch mal zur genaueren Eingrenzung:

Mir ist bewusst, dass man sich um ein Tier kümmern muss. Nichts anderes habe ich über die Jahre an Zeit in diverse Meerschweinchen investiert. Das Letzte wurde sogar stolze 9 Jahre alt.

Unterm Strich störten mich jedoch zwei wesentliche Faktoren:

  1. Nächtliche (teils wirklich "laute") Aktivitäten wie bspw. das Rattern der Trinkflasche (bei einem Metallkäfig nicht zu unterschätzen).
  2. Die auf Dauer recht hohe Umweltbelastung, da wöchentlich ein dicker Sack mit verdrecktem Stroh/Streu in den Müll wandert. Bei zwei großen Käfigen ein langfristig (imho) problematischer Akt...

Ein kleineres Tier würde natürlich weniger Dreck produzieren und wäre vermutlich auch leiser. Ein wenig nächtliches Rascheln im Käfig finde ich auch nicht weiter störend. Nervig wird es lediglich dann, wenn die Tiere absolut nicht zur Ruhe kommen... Mäuse würden mich grundsätzlich interessieren, da sie vergleichsweise "einfach" zu halten und zudem auch noch kleiner sind. Lediglich die Nachtaktivität gibt mir da etwas zu denken.

Ich bin aber nach wie vor für allerlei Vorschläge offen. Wenn ich mich für ein Tier interessiere, gehe ich auch gerne den Kompromiss ein, mich ausgiebig über dessen Haltung zu informieren. Nur kann ich momentan einfach nicht einschätzen, was für mich die passenste Alternative wäre.

Schildkröten, Schlangen und Echsen? Ich weiß nicht...

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Kommentar von Rechercheur
21.04.2014, 23:48
Über einen Hamster habe ich bereits nachgedacht. Vom Käfig her wäre ich da auch noch entsprechend ausgerüstet.

Wenn es ein Gitterkäfig sein sollte: Vergiss das bitte wieder!
Gitterklettern ist gefährlich für Hamster, die meisten Gitterkäfige sind zu klein und sie haben eine deutlich zu flache Einstreuwanne.
Ein Aquariengehege mit min. 100 x 40 cm Grundfläche, besser deutlich größer, min. 30 - 40 cm tiefer Tiefstreubereich ist Pflicht!

Belies dich mal auf diebrain.de, schau auf hamstergehege.blogspot,de gute Gehege als Anregung an und hier mal noch mein Tipp:
http://www.gutefrage.net/tipp/hamsterhaltung-kurzgefasst-fuer-anfaenger

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Ein nicht nachtaktives Tier fällt mir da so spontan nicht ein. Aber ein Pflegeleichtes und kleines Tier ist ein Hamster/Zwerghamster. Jedoch solltest du keinen Hamsterkäfig aus der Tierhandlung holen. Die kleinen Käfige da, die als Hamsterkäfig gekennzeichnet sind, sind meistens viel zu klein für die Tiere. Hol lieber ein etwas großeres Gehege an dem nicht Hamsterkäfig steht. Aber allzu groß muss der Käfig auch nicht wirklich sein, zumindest kleiner als der eines Meerschweinchen. Bis auf, dass Hamster nachtaktiv sind und lärm machen in der Nacht, erfüllt er deine Bedienungen. Klein, pflegeleicht, einzelgänger, kein riesiger Käfig (aber auch nicht allzu klein)

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Einzelhaltung, da wird es schwierig.
Unter den Nagern fallen mir da nur Hamster und Streifenhörnchen ein. Hamster sind strikt nachtaktiv. Streifenhörnchen brauchen eine enorm große Voliere in Zimmerhöhe und sind vermutlich auch keine Durchschläfer.

Vielleicht schaust du dich mal im Bereich der Reptilien um?
Da weiß ich nicht, was da so in Einzelhaltung geht.
Allerdings ist die Haltung meist recht kostspielig, weil oft bestimmte Wärmelampen benötigt werden und eine bestimmte Luftfeuchtigkeit im Terrarium gehalten werden muss etc.

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wären mongolische rennmäuse etwas? sie werden zu zweit in einem min 100er aqua mit gitterdeckel gehalten. einstreutiefe sollte min 20cm sein. eine gehegereinigung ist nur ca alle sechs monate nötig und dann eig eher, weil es staubig wird, als dass es wirklich dreckig ist.

ich habe eine gruppe bei mir im schlafzimmer stehen. das einzige, was nachts ab und an stört ist das laufrad, wenn es mal wieder zu gebuddelt wurde. aber da gibt es möglichkeiten das zu verhindern (zb einen aufsatz auf das becken bauen, dann kann es nicht mehr zugebuddelt werden). ansonsten hört man nachts nur ab und an, wie die beiden im streu rum laufen und graben oder halt, wenn sie pappe drin haben und die zernagen. aber das finde ich grade zum einschlafen recht angenehm.

renner sind wechselaktive tiere. sprich mal einige zeit wach, dann wird wieder geschlafen und das halt so über den tag verteilt. viele passen sich mit der zeit auch ihren haltern an. also wenn der halter schläft, schlafen auch die tiere.

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Kommentar von DoktorGonzoooo
22.04.2014, 13:10

Hallo,

ich glaube sogar jemanden zu kennen, der welche besitzt. Der Gedanke scheint mir gar nicht mal so verkehrt. Wenn die Mäuse tatsächlich eine gewisse Anpassungsfähigkeit mit sich bringen, dann wäre das eine Option. Ich erwarte ja jetzt auch keine absolute Stille - ich will schließlich ein Tier, und kein "Objekt". Das abendliche Glucksen meiner Meeries habe ich da auch eher als beruhigend wahrgenommen.

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also rennmäuse sind ziemlich wuselig. bei hamstern mußte du zwischen den nachtaktiven gold- und teddyhamstern unterscheiden und den dsungarischen zwerghamstern, welche sich auch tagsüber mitunter blicken lassen.

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ein dsungarischer zwerghamster wäre genau das richtige für dich. er muß alleine gehalten werden, ist überaus putzig, nicht nur nachtaktiv und leise.

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Kommentar von DoktorGonzoooo
22.04.2014, 13:15

Klingt ebenfalls interessant, danke.

Allerdings bin ich mir über das Verhalten der Tiere noch etwas unschlüssig.

Das lässt sich wahrscheinlich nur schwer pauschalisieren und gleicht vermutlich eher der Haarspalterei, aber welche Arten sind denn tendenziell eher nachtaktiv bzw. weniger anpassungsfreudig? Hamster oder Rennmäuse?

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Ich würd ne Katze nehmen :) is zwar nich so klein aber pflegeleicht :)

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Kommentar von Rechercheur
21.04.2014, 19:35

Eine Katze braucht Artgenossen. In reiner Wohnungshaltung also min. zwei. Einzelhaltung geht nur, wenn sie frei entscheiden kann, wann sie kommt und geht.

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