HausSschenkung mit Nießbrauch, stehe ich nachher dumm da?

3 Antworten

Mit Nießbrauch hast du ohne Einwilligung des Nießbrauchers mit Rangverzicht wenig Hoffnung auf eine Grundschuld.

Da du kein Geld hast, solltest du dir die Bedingungen der Schenkung ansehen: Wer ist für die Instandhaltung zuständig? Der Nießbraucher darf den Zustand nicht verschlechtern. Für alles andere bist du als Eigentümer zuständig, einschließlich Steuern, Versicherungen.

Der Nießbraucher darf sein Recht auch vermieten, zB auch zur Finanzierung von Heimkosten. Mit Tod des Nießbrauchers bist du der Vermieter.

Kannst du diese Pflicht erfüllen?

Alles andere muss Papa bzw. Mama im Testament regeln. Deinen Brüdern steht mit dem Tod des Nießbrauchers der Pflichtteil zu, bei Nießbrauch gibt es die 10 Jahres Frist nicht.

Nur wo wohnt deine Mutter? Deine Eltern leben noch beide und nur der Vater lässt sich ein Nießbrauch eintragen?

Beim Bafög kenne ich mich nicht aus.

2

wohnen beide mit lebenslangen nießbrauch da, die kosten für irgendwas von dem haus könnte ich nicht decken, nein von was? bekomme ja keine miete von den eltern und komme ja selber nicht über die runden, deswegen ja diese frage, ob ich mit dieser regelung nicht total schlecht da stehe......

0
34
@schnelli18

da ich die zwischenmenschliche Ebene nicht einschätzen kann: Zu Lebzeiten können deine Eltern mit ihrem Eigentum machen was sie wollen.

Hast du beim Tod eines Elternteils den Eindruck zu kurz gekommen zu sein: musst du einklagen.

Hast du den Eindruck, deine Eltern werden dafür sorgen, dass es gerecht zu geht, harre der Dinge

Jetzt ein Haus zu übernehmen, welches du später definitiv nicht selbst nutzen willst: würde ich nicht übernehmen. Auch Vermietung will gelernt sein.

Würdest du gerne in das Haus einziehen, würde ich die Eltern vom Wohnrecht überzeugen. Im Fall Heimkosten läufst du dann aber Gefahr, dass das Sozialamt die Schenkung zurück fordert.

Würden die Eltern Instandhaltung/Renovierung von dir fordern? Wann wurde das letzte Mal renoviert?

Abwägen musst du selbst.

1
2
@kabbes69

danke, es scheint echt so ähnlich zu sein, wie ich mir schon das alles selber denke und mir regulär die Schenkung im Moment eher wenig was bringt und sich die anderen Beiden deutlich besser da stehen, wie ich, doch da kann ich leider auch nichts mehr drann mache, das liegt ja nicht in meiner Hand, da ist so einiges vor Jahren schon schief gelaufen....
ich danke dir sehr, für deine Antwort

0
34
@schnelli18

noch ein Zusatz: behalten Eltern Haus, kommen ins Pflegeheim, müssen unter Betreuung gestellt werden, benötigen Sozialhilfe: wird vorher mW erst die Unterhaltspflicht der Kinder geprüft.. Da fällst du dann wohl raus. Deine Brüder ?

ist da auch nichts, ist der Betreuer gezwungen das Haus zu verkaufen.

Etwas was schief gelaufen ist und heute als Fehler gesehen wird: kann man als Eltern mit dem Willen über ein entsprechendes Testament wieder heilen.

Viel Glück bei der richtigen Entscheidung.

1

Also auf deine Frage zum Wohngeld... richtig, die nicht selbst bewohnte Immobilie gehört zum Vermögen. Das heißt, sollten die Vermögensfreigrenzen überschritten werden, wäre eine Wohngeldgewährung missbräuchlich. Du bekommst also kein Wohngeld.

2

danke, so habe ich mir das auch gedacht.

0
wo ich am überlegen bin ob ich dann eine Hypothek auf das Haus nehmen kann, damit ich jetzt auch was habe, denn meine Brüder können jetzt toll leben und ich nicht,

Das ist eine MIlchmädchenrechnung. Eine Hypothek muß zurückgezahlt werden. Wenn dir das Haus gehört, bist du auch für verantwortlich.

2

es ist die frage ob ich sie überhaupt bekäme, wegen diesem nießbrauch, das ich es zurückzahlen muss ist mir klar

0

Hausübertragung zwischen Ehepartnern?

Meine Ehefrau will sich (im beiderseitigen Einvernehmen) von mir trennen/evtl. später scheiden lassen.

Unser Haus (Wert ca. 250 T€) ist auf ihren Namen eingetragen (Erbe vor unserer Heirat). Ich habe also keinen Anspruch darauf.

Ich möchte darin wohnen bleiben und ihr das Haus abkaufen. Und zwar, indem ich eine Hypothek darauf aufnehme, ihr das Geld ausbezahle und dann die Hypothek "abstottere". Bei 1% Tilgung und 2 % Zins ist die monatliche Belastung erträglich.

Jetzt meine Frage:

Ist es besser, SIE nimmt die Hypothek auf und überträgt dann das Haus inkl. Hypothek auf mich.

Oder sie überträgt das Haus auf MICH und ich nehme dann die Hypothek auf?

Wie gesagt in beiden Fällen mit einem Vertrag, dass sie den Wert des Hauses (Gutachten) von mir ausbezahlt bekommt. Und notariell betreut.

  1. Klar ist, dass bei Übertragungen zwischen Ehepartnern keine Steuern anfallen.
  2. Und (wenn wir nur getrennt und nicht geschieden sind), dass sie bei meinem evtl. Tod "Miterbe" wird. (Ich habe noch 2 leibliche erwachsene Kinder).

Vielen Dank an "fachmännische" Ratgeber!

...zur Frage

Berliner Testament Erben Schenkung Grundstück Erbpacht

Meine Eltern hatten ein Berliner Testament. Der überlebende Partner sollte alles erben, für uns 2 Kinder gab es ein Vermächtnis: 3 Eigentumswohnungen sollten dann nach dem Tode des letzten Elternteiles an mich gehen, ein 3-Familienhaus auf Erbpacht an meinen Bruder. Nach dem Tode meines Vaters belastete meine Mutter eine meiner zukünftigen Wohnungen mit einer Hypothek, um das Erbpachtgrundstück für das zukünftige Haus meines Bruders zu kaufen. Dann schenkte Sie ihm das Grundstück, und mein Bruder wurde schon zu Lebzeiten meiner Mutter als Eigentümer des Grundstückes samt dem Haus im Grundbuch eingetragen. Dann starb meine Mutter im letzten Monat. Der Wert meiner Wohnungen ist ca. 200.000 € minus 80.000 € Hypothek, der Wert des Hauses meines Bruders nun 650.000 € minus 100.000 € Hypothek. Durch den Trick des Grundstückskaufs und Schenkung an meinen Bruder und die Belastung einer meiner Wohnungen stehe ich jetzt deutlich schlechter da. Durfte meine Mutter denn das Grundstück meinem Bruder schenken und mich zur Hälfte damit belasten? Ich erbe jetzt die Hälfte der Schulden für das Grundstück meines Bruders, erbe aber nicht die Hälfte des Grundstückes. Ich erbe nur den Restwert der Wohnungen, ca. 110.000 €, da ich ja die Hälfte der Schulden für das Grundstück erbe (90.000 €). Mein Bruder erbt durch den Trick immerhin 560.000 €, das bedeutet, das Fünffache. Das war nicht im Sinne meines Vaters. Ist das alles so rechtens??

Mit freundlichem Gruß.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?