Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bei einer Versicherungsgesellschaft abzuschließen- sinnvoll?

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5 Antworten

Es ist schon vorteilhaft, wenn beides bei der gleichen Gesellschaft ist. Zum Beispiel bei einem Leitungswasserschaden ist es oft so, dass sowohl die Hausrat- als auch die Wohngebäudeversicherung betroffen sind. Und so läuft dann die Regulierung nur durch eine Versicherung. Und manchmal gibt es Überschneidungen, ob zum Beispiel der Fußbodenbelag zur Hausrat-oder Wohngebäudeversicherung zählt.

Aber zwingend notwendig ist es nicht. Wenn die Hausrat bei Gesellschaft A sehr günsitg ost und die Wohngebäude bei B, kann man es auch getrennt lassen.

Hinsichtlich der Regulierung von sich "überschneidenden" Schäden lässt sich noch folgendes Beispiel ergänzen:

Häufig müssen ja nicht nur betroffene Sachen neu angeschafft und ersetzt, sondern auch Beschädigtes entsorgt werden. Wenn dann der benötigte Müllcontainer sowohl mit Gebäude- als auch mit Hausratbestandteilen befüllt wird, geht nicht selten der Streit los, welche Versicherung welchen Anteil an der Entsorgung tragen muss.

Bestehen beide Verträge bei der gleichen Gesellschaft, entfällt diese Diskussion.

Die Frage ist also, ob man mit der vermeintlich billigsten Lösung auch immer am günstigsten fährt...

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Das suggerieren gerne Versicherer mit einem eigenem Vertrieb. Hier sind die Produkte meist aufeinander abgestimmt, aber überteuert.

Aber gute Gebäudekonzepte und gute Hausratskonzepte bieten einen so guten Versicherungsschutz, dass es des Abschlusses bei einer Gesellschaft nicht bedarf. Diese Konzepte sind meist preiswert zu bekommen.

Am besten Sie bedienen sich eines Versicherungsmaklers, der auch im Schaden Ihr Interessenvertreter ist.

ich persönlich bevorzuge einen ansprechpartner für alle angelegenheiten in sachen versicherung. es gibt aber menschen, die suchen für jede versicherung die günstigste und landen somit dann bei verschiedenen unternehmen. reine geschmacksache.

Ich habe auch diese beiden Versicherungen (und nochein paar mehr) bei der gleichen Gesellschaft. Gerade bei solchen Überschneidungen wie von Kim294 beschrieben, kann dann nicht die eine Versicherung der anderen die Forderung zuschieben und Regressanspüche so in die Länge ziehen, weil sich mal wieder keine zuständig fühlt. Je mehr Versicherungen du bei einer Gesellschaft hast, wirkst sich das auch auf die Höhe der Beiträge aus.

Das muss man selber entscheiden! Einen generell richtigen Rat gibt es dafür nicht

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