Hauspreis beim Erben anpassen

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4 Antworten

Der überlebende Ehegatte räumt unserem Sohn "C" als Vermächniss das Recht ein, unseren follgenden Grundbesitz der .... zu übernehmen, und zwar nebst dem gesetzlichen Zubehör und im Umfang und Zustand zur Zeit des Todes des Letztlebenden von uns. Der Übernahmeberechtigte ist nach Ausübung des Übernahmerechtes verpflichtet, einen Übernamepreis im Betrag von 160.000,- DM in den Nachlass zu entrichten.

Das heißt, C das Haus unabhängig vom tatschlichen Wert für 160000 DM übernehmen kann.

Hierbei ist allerdings der Pflichtteil zu beachten. Das Vermächtnis kann nämlich soweit vertweigert werden als das der Pflichtteil unterschritten würde. Der Pflichtteil ist hierbei die Hälfte des gesetzlichen Erbteils in Geld. Die Höhe des Pflichtteils berechnet sich hierbei immer nach den tatsächlichen Werten.

mein Mann ist Erbe eines Hauses geworden, zusammen mit seinen 3 Geschwistern. Dem Bruder steht das Haus zu

Das ist etwas verwirrend. Wer hat denn festgelegt, dass dem Bruder das Haus "zusteht", wenn die Geschwister gemeinsam geerbt haben?

1991 wurde das Haus auf 160.000 DM geschätzt und auch so im Testament hinterlegt.

Warum wurde das Haus damals geschätzt und warum wurde das im Testament festgehalten?

baby1in2009 05.12.2013, 15:37

Im Testament steht:

Der überlebende Ehegatte räumt unserem Sohn "C" als Vermächniss das Recht ein, unseren follgenden Grundbesitz der .... zu übernehmen, und zwar nebst dem gesetzlichen Zubehör und im Umfang und Zustand zur Zeit des Todes des Letztlebenden von uns. Der Übernahmeberechtigte ist nach Ausübung des Übernahmerechtes verpflichtet, einen Übernamepreis im Betrag von 160.000,- DM in den Nachlass zu entrichten.

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Silverstring 06.12.2013, 20:43
@baby1in2009

Heißt das jetzt das die 160.000 DM (grob umgerechnet 80.000 €) durch 4 geteilt werden, oder das die Inflation und die Wertsteigerung des Objektes berücksichtigt wird

Für mich heißt das in erster Linie, dass es bei den 160.000 DM bleibt und, wenn die Geschwister das anders sehen, die Situation vor Gericht vor Gericht geklärt muss.

Der Notar hat die Eltern darauf hingewiesen, dass es Probleme geben könnte bzw. wird, aber sie wollten sich offenbar nicht festlegen.

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Die Regelungen im Testament sind doch eindeutig?

G imager761

baby1in2009 05.12.2013, 17:29

Was ist an den 2 follgenden Sätzen eindeutig???

Der Notar hat auf das Problem der Betragsmäßigen Festlegung des Übernahmepreises und der Geldwertänderung hingewiesen. In dieser Hinsicht sollen keine besonderen Bestimmungen getroffen werden.

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Wie ist denn genau die Klausel zur "Auszahlungspflicht" im Testament formuliert?

baby1in2009 05.12.2013, 15:42

Zitat:

Der nach Abzug des eigenen erbrechtlichen Anteils des Übernahmeberechtigten am Übernahmepreis verbleibende Restbetrag ist innerhalb eines Jahres nach dem Tod des Überlebendem von uns zur Zahlung fällig und bis dahin nicht zu verzinsen und nicht sicherzustellen.

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