Hausmutter ist schrecklich, was tun?

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7 Antworten

Es ist leider so, dass feinfühlige eher introvertierte Menschen, von anders Gearteten, nicht verstanden und dementsprechend oft ungerecht behandelt werden. Sie lassen, wie du so treffend beschrieben hast, Alles zu nahe an sich heran und tun es mit (oft zu viel) Herzblut.

Du kannst erstens nur versuchen, Alles mit mehr emotionalem Abstand zu sehen, was nicht einfach ist, ich weiß, und zweitens, verliere dein Ziel nicht aus den Augen und 9 Monate sind eine lange Zeit, aber auch wieder keine Ewigkeit und wenn du, indem du durchgehalten hast, deinen Abschluss in der Tasche hast, hat sich all die Mühsal gelohnt.

Bei der Kritik der Hausmutter, überlege kurz, ob sie berechtigt ist, gehe bei kleineren Sachen großzügig darüber hinweg und setze dich bei nachweislich unberechtigten Beanstandungen ruhig auch mal zur Wehr und wenn`s zu arg wird, frage einfach mal nach, warum, bei gleichem Sachverhalt, du kritisiert wirst, und Andere nicht. Viel Erfolg und nimm alles Positive dieses Landes nach Möglichkeit mit. Eine wertvolle Erfahrung ist es allemal.


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Ich werde nie verstehen, warum sich ein Kommentar von mir nicht kommentieren lassen will, deshalb nun hier:

Sie ist die Chefin, und also solche nicht dazu da, die einzelnen Aufgaben auszuführen, sondern dafür zu sorgen, dass alle anfallenden Arbeiten erledigt werden. Was sie tut nennt man auch delegieren. Wie sie das macht, ist dann ihr "persönlicher Führungsstil". 

Führt man Mitarbeiter, und hat den Eindruck, dass dieser wie eine Marionette oder ein Roboter stets und ständig Anweisungen brauch, und sonst geistlos oder traumverloren herumstehen, dann macht man das auch. Wenn ein Mitarbeiter auch noch unwillig auf Anweisungen reagiert, muss sie dem immer häufiger "zu verstehen geben", wer hier "das Sagen hat".

Es geht nicht darum, was wirklich ist, sondern um den Eindruck, den deine Chefin in der letzten Zeit bekommen hat, also wie sich dich insgesamt sieht. Und das beruht auf dem, was sie beobachtet. Wenn sie dem Schluss gekommen ist, dass du jedes Mal so etwas denkst wie, "ich will aber nicht", "schon wieder soll ich...", dann verstärkt sie den Druck, und aus "du sollst" wird "du musst". Daraus kommen dann solche scheinbar herrischen Anweisungen, eben wie diese hier: 

zum Beispiel sagt, während ich am kochen bin, ich solle jetzt bitte die Fenster schließen,  an denen sie gerade vorbeigegangen ist

Irgendwie idiotisch, meinst du? Aber was ist daran auszusetzen? Das ist die "Roboter-Führung", die sie für dich für angemessen hält. Du kannst gerade nicht sofort hinspringen, also kann und wird sie das nicht erwarten. Sag doch einfach, Ja, mach ich gleich, und fertig (nur nicht hinterher vergessen, denn das wäre nicht clever). Fass so etwas doch als Intelligenztest auf, statt nach eingebildeten Gründen für "Sklaventreiberei" zu suchen. 

Von dir hat sie in den drei Monaten nun den Eindruck gewonnen, dass du nur in kleinen Häppchen und Schritt für Schritt Anweisungen befolgen kannst. Also erweise dich als cleverer, und schon bekommst du größer angelegte Aufgaben. Das geht aber nicht von heute auf morgen.

Zu den zugewiesenen Aufgaben, was, wann und in welcher Form, richtet sich auch nach dem, was in Irland üblich ist. In Deutschland würde man tatsächlich mit Recht sagen können, das ist ihre Katze, also nicht dein Ding. In Irland ist das Verständnis Vorgesetzter-Untergebener aber ein anderes. Chef und Untergebener sind klarer getrennt, und Chefs können mehr anordnen, eben auch so etwas. Die Grenze wäre dort eher in der Größenordnung wie ihr Auto waschen oder ihren Einkauf erledigen, aber so Kleinigkeiten hast du selbstverständlich zu machen.

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Nur weil es sich Freiwilligendienst nennt, heißt das doch nicht, dass du dort behandelt werden musst, als kämest du als selbstloser Samariter dort hin. Auch diese Einrichtung hat wie jeder Betrieb klar definierte Zielsetzungen, die erreicht werden müssen, sonst können sie einpacken. 

Mach dir mal die einzelnen Zielsetzungen klar, wenn eine Anweisung kommt. Die Chefin hat ja einen Grund für die Anweisung, irgend etwas soll dabei immer erreicht werden. Und das Ziel ist sicher nicht, schmollende Mitarbeiter oder Leute schinden.  Die Anweisungen haben als Ganzes einen Routine-Plan dahinter. Den musst du herausfinden. 

Auch der einfühlsamste Chef verliert die Geduld, wenn ein Mitarbeiter ständig begriffstutzig ist, alles und jede Kleinigkeit immer wieder gesagt bekommen muss. Wer sich stets dumm anstellt, wird auch so behandelt, als sei er strohdumm. Nach drei Monaten Einarbeitungszeit kann man von dir schon ein gewisses Maß an Eigeninitiative erwarten. Merk dir doch die Dinge, auf die der Chef wert legt. Das ist für jeden erfreulicher, und schon wird er freundlicher. 

Finde Zusammenhänge heraus wie z.B. Am Mittwoch wird immer.. jeden Montag muss... Und schon weißt du oft schon selbst, was nun zu tun ist und viele Anweisungen kommen dir schon nicht mehr wie speziell für dich ausgedachte Schikanen vor. 

Wenn du nicht von selbst darauf kommst, dann frag doch einfach warum z.B. Gemüse mit kochendem Wasser aufsetzen etc. Du bist ja da, um was zu lernen. Immer frei nach dem Motto: Wer, wie, was, warum - wer nicht fragt bleibt dumm. z.B. soll Gemüse (nicht nur Brokkoli) möglichst in kurzer Zeit gegart werden um nicht auszulaugen - voila! - kocht das Wasser vorher, lieg das Gemüse weniger Zeit darin zum Garen. Macht eine Sache Sinn, kann man sie sich viel besser merken. 

Ganz dumm ist es jedenfalls, sich darüber aufzuregen, das man vom Chef Anweisungen bekommt, und die dann auch noch als Beleidigung auszulegen versucht, nur weil man sich selbst einfach immer noch keinen Plan verschafft hat. 

Also stell dich an, aber nicht so dumm. 

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Kommentar von Weiniii
09.12.2015, 10:26

Ich hab ja nichts dagegen, dass sie mir Anweisungen gibt. Das Ding ist nur, dass sie selbst nichts macht und mir zum Beispiel sagt, während ich am kochen bin, ich solle jetzt bitte die Fenster schließen, an denen sie gerade vorbeigegangen ist und mir das Geschäft von IHRER Katze zeigt, die ich wegmachen muss.
Ist das ok?

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Du solltest dir einfach ein dickeres Fell zulegen und das durchstehen, am Ende profitierst du davon! Wenn du jedesmal nur heulend wegrennst, wenn dir etwas nicht passt, wirst du nie etwas erreichen und kannst nie stolz auf dich sein !

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jetzt hör mal auf mit dem selbstmitleid!  die gute frau ist dazu da, euch zu sagen was ihr zu tun habt. ist im realen leben halt so, einer hat das sagen, die anderen machen die arbeit. wenn die dame dir bereits mehrfach gesafgt hat, brokoli nicht mit kalten wasser auf zu setzen, weiss ich jetzt nicht, was daran jetzt so schwer zu behalten ist. das die dame dann wegen dem ruinierten brokoli meckert ist doch vollkommen klar, denn das gemüse kostet geld, geld das in solchen einrichtungen immer knapp ist. also: reiss dich am riemen und denk nach ehe du etwas machst. wenn du es garnicht weisst, frag die kollegen ehe du es einfach falsch machst.

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Hay
Meld dich beim Träger wo du den freiwilligen Dienst machst. Und dann schilder ihm deine Situation. Du hast jedes recht nach hause zu gehen.
Liebe grüße
Kito 123

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Genau melde Dich bei der Stelle woher Du den Job hast und sags denen frag ob sie eine andere Stelle hätten

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