Hauskauf. Wer zahlt die maklergebühren?

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8 Antworten

Sofern Sie eine Maklerleistung beim Immobilienkauf  in Anspruch nehmen, bestimmt sich die Provisionspflicht nach dem, was der Makler im Exposé dazu vermerkt hat.

Lediglich bei der Vermietung von Wohnimmobilien gilt das sogenannte Bestellerprinzip.

Entschuldig, dass ich das gleich an den Anfang stelle. Ich habe noch nie so viel Unwissenheit erlebt wie beim Thema „Maklerprovision“. Leider sind wir Makler dabei nicht ganz unschuldig.

Anstatt Transparenz zu schaffen über Rechte und Pflichten des Maklers, wird teilweise eine regelrechte Vernebelungstaktik betrieben. Aber auch der Verbraucher schein kein Interesse zu haben sich über seine Rechte und Pflichten gegenüber Maklern zu erkundigen und überlässt es den Politikern über diese Thema Populismus zu betreiben. Zum Nachteil aller Beteiligten.

Zur Sache: Es gibt zwei relevante Gesetzte das BGB, hier §652 ff, und das Wohnraumvermittlungsgesetz (WoVermRG). Wobei das WoVermRG sich lediglich mit der Vermietung beschäftigt und die §652 ff zu Gunsten des Mieters einschränkt. Für den Verkauf/Ankauf gilt weiterhin uneingeschränkt §652 ff.

Die Gesetzesänderung (sogenannte Bestellerprinzip) gilt nur für das WoVermRG und somit nur für Wohnraumvermietung.

Was mich persönlich aber am meisten an der Diskussion stört, ist, dass schon immer das Bestellerprinzip galt und gilt. Nicht erst seit der Gesetzesänderung.

Jeder sollte sich einmal den § 652 BGB durchlesen. Der ist sehr kurz und verständlich. Danach BESTELLT ein Käufer einen Makler, wenn er von Ihm ein Angebot anfordert. Somit ist ein Käufer, und früher ein Mieter, auch Besteller und Auftraggeber. Er hat und hatte nicht unerhebliche Rechte gegenüber den Maklern. Sie werden nur nicht eingefordert. Und da frage ich mich warum?

Also nicht nur über die Provision jammern sondern Rechte in Form von Leistung fordern. Kommt er seinen Pflichten nicht nach, kann er seinen Provisionsanspruch verlieren.

Also nehmt die Makler echt in Anspruch. Er ist in der Regel Profi und kann mehr leisten als man meist glaubt.

Viel Erfolgt

Bei der Vermietung trifft das Bestellerprinzip zu. Beim Verkauf einer Immobilie gibt es keine gesetztliche Regelung für die Maklerprovisionszahlung, die Verteilung auf die Beteiligten oder die Höhe. Die Provisionsverteilung zwischen Käufer und Verkäufer sowie die Provisionshöhe regelt der regionale Immobilienmarkt selbst. Bei der Maklerwahl sollte man nicht den Ersten nehmen und auch nicht den Makler mit der größten Werbung. Informieren Sie sich im Netz und bei dem großen Maklerverband. Fragen Sie Ihren Makler nach seiner Ausbildung und seiner Qualifikation. Hier sollen kein Brötchen verkauft werden, hier geht es um richtige Werte. Leider gibt es zu viele schwarze Schaafe auf dem Markt, aber es gibt auch sehr viele ordentlich arbeitende Makler.

schelm1 02.09.2015, 10:04

Nur bei der Vermietung von Wohnimmobilien trifft das Bestellerprinzip zu, sonst nicht!!

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Beim Hauskauf liegen die Gebühren weiterhin beim Käufer. Das besteller Prinzip greift bei der.mietwohnung.

jessi2505 01.09.2015, 19:50

Achsoo ok schade danke für deine Antwort :)))

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Beim Verkauf muss weiterhin der Käufer die Maklerprovision zahlen.

schelm1 02.09.2015, 10:02

...oder der Verkäufer oder beide - das hängt von den Vereinbarungen ab!

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Das kann vertraglich zwischen den Parteien vereinbart werden. 

Das Bestellerprinzip gilt nicht für den Kauf von Immobilien, sondern nur bei Mietwohnungen. Beim Kauf eines Hauses ist die Provision Verhandlungssache, es kann nicht davon ausgegangen werden, das der beauftragende Verkäufer für die Maklerkosten aufkommen muss. Viel Erfolg und erfolgreiches Verhandeln ... ;-)

Hallo,

die Neuregelung gilt nur bei MIETE.

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