Hauskauf und notarvertrag?

4 Antworten

Sie sind mitbeteiligter  Verkäufer des Hauses - was soll den da falches sein, wenn der Verkauferlös auf Ihr Konto überwiesen wird und Sie sich intern mit Ihrer Frau hinsichtlich des ihr zustehenenden 1/2-Anteil zu gunsten deren Konto ausgleichen.

Der Käufer kann auf die Weisung des Notars gemäß Vereinbarung im Kaufvertrag ausschließlich auf Ihr Konto zahlen.

Eine Änderung dieser Festlegung würde eine kosgenpflichtige Ergänzugnsurkunde zum beites beurkundeten Kaufvertrag erfordern, die der Erwerber kostenmäßig auf keinen Fall trägt!

Sinn des Vorlesens eines Kaufvertrages durch den Notar nach vorheriger Zusendung des Kaufvertragsentwurfes an die Beteiligten ist die Sicherheit des beurkundeten Textes.

Es war weder Ihnen noch Ihrer Frau verwehrt, den Entwurf u.a. auf die Richtigkeit der Kontonummer für den kaufpreis zu prüfen und im Termin aufmerksam zuzuhören.

Wenn du dem Gläubiger, wie hier, anbietest das Geld zu bezahlen und er meldet sich nicht bzw. kommt seiner Verpflichtung dir die richtigen Angaben mitzuteilen nicht nach, so kommst du nicht in Verzug, sondern der Gläubiger in den Annahmeverzug nach § 293 BGB. Zinsen müssen dann nach § 301 BGB auch nicht gezahlt werden. 

Also, damit kommst du nicht durch. Frag nach der Kontonummer der Verkäufer und überweise das Geld. Selbst wenn die Kontonummer nicht richtig eingetragen wurde, steht ja dennoch in dem Vertrag, dass ihnen das Geld zusteht. Und dann zahlst du drauf. 

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