Hauskauf und Eigenkapital

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5 Antworten

Wenn Ihr bei der Eheschließung nichts anderes schriftliches vereinbart habt, gilt ohnehin der Zugewinn.Somit gehört das Haus, auch im Falle einer Trennung, Euch beiden, egal, wer wieviel einbezahlt hat.Möglicherweise läßt sich sowas im jedoch über einen Anwalt im Vorfeld vertraglich regeln.Kann aber sein, das Deine Frau das nicht so toll findet....... Jedenfalls ist es unerheblich, wer das Eigenkapital erbracht hat, da Ihr bereits verheiratet seid, es wird auf jeden Fall Euch beiden gehören.Du müßtest vorab beim Notar nachfragen, ob es möglich ist, das Du alleine (ohne Deine Frau) ins Grundbuch eingetragen wirst, aber selbst das wird für Deine Frau alles andere als erfreulich sein, und ohne Ihr Einverständnis geht das nicht. So ist das mit der Ehe:Mit gefangen, mit gehangen!

Übrigens ein Rat von Häuslebauer zu Häuslebauer:Du solltest auf jeden Fall mindestens 30 % des Kaufpreises als Eigenkapital aufbringen, nur dann gelingt eine wirklich solide Finanzierung.Beachte auch die sehr hohen Notarkosten und Grunderwerbsteuern.Unbedingt mit in die Finanzierung einrechnen!

Auch hier wieder mein oft gleicher Kommentar: diese Frage ist so wichtig, dass ich mich nicht auf fachliche Antworten in einem Forum wie diesem stützen würde, weil dies nur zur Verwirrung beiträgt. Fachliche Ratschläge sind hier eh meistens falsch, abstrus, teilrichtig, unzutreffend etc. und schon gar nicht verbindlich. Also, zu einem oder mehreren Anwälten/Notaren gehen und den Sachverhalt verbindlich klären lassen. Alles andere ist im nachhinein teurer! Ich bin 55, habe 3 Häuser ge- und wieder verkauft und meine Scheidung dazwischen geregelt. ich weiß, wovon ich rede und den besten Rat gibt es immer von richtigen Fachleuten. Das kostet zwar etwas, aber was sind jetzt schon ein paar hundert € gegenüber später tausenden von Euros an "Verlusten".

Da das Eigenkapital vorher schon bestand, ist es letzten Endes schon vor der Ehe eingebracht worden. Ich würde es (es muss ja irgendwo auf einem Konto, Bausparer oder sonstigem Vertrag sein) einfach als Sicherheit bei der Finanzierungsbank hinterlegen - sprich, da lassen, wo es ist und nur zur Sicherheit an die Bank abtreten. So ist durch den schon lange bestehenden Vertrag (oder Konto) nachweisbar, dass das Kapital schon mit in die Ehe gebracht wurde.

Das Geld von den Eltern hätte ich schon vorher über einen Schenkungsvertrag zwischen Ihnen und den Eltern abgesichert. Der Vertrag muss (laut Datum) zu Zeiten vor der Ehe geschlossen worden sein. Dort sollte vereinbart werden, dass das Geld jetzt schon (ausdrücklich nur) zum Zwecke der Finanzierung einer Immobilie verschenkt wurde und dann übergeben wird, wenn die Immobilie gefunden wurde, für die es gedacht ist.

Rückwirkend darf ich Ihnen aus Haftungsgründen so etwas natürlich nicht empfehlen...

Ob das vor Gericht so Bestand hätte ist zwar auch hier nicht 100%ig gesichert - da nicht motariell beglaubigt, jedoch hätte man bestimmte Voraussetzungen geschaffen, dass im Fall des Falles auf jeden Fall eher zu Ihren Gunsten entschieden worden wäre....

Bei der Finanzierung und Beratung bin ich gerne bankenunabhängig behilflich... ;)

Gruß DerGehrke

Hallo. Am besten einen Ehevertrag abschließen. Das kann man auch im Nachherein.

Danke für Eure Antworten ich weiß nun Bescheid, einen Ehevertragen haben dann ist ja eigentlich alles geregelt

Vielen Dank nochmal!

Gruß Sam1998

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