Hauskauf, Todesfall, neuer Lebenspartner - Regelungen?

8 Antworten

Es ist geplant, dass die Eltern das Haus an ein Ehepaar (Tochter + Schwiegersohn) überschreiben.

Das ist eher ungewöhnlich; weshalb nicht _nur_ an Dich und Du setzt im Notartermin auch gleich ein Testament auf, wie nach Deinem Tod mit Deinem Haus zu verfahren ist? Denkbar, sofern keine Kinder vorhanden sind, ein Rückfall des Hauses an Deine Eltern (latürlich zu Lebzeiten) mit lebenslangem Wohnrecht für Deinen Mann. 

Btw. ich würde Dir anraten einen Notar nach der, für Dich/euch besten Vorgehensweise zu befragen. Allroundtalente haben die Eigenschaft, daß sie alles zu wissen glauben, aber halt eben nur glauben; Bauchläden sind selten gut! Wäre mir in solch elementarer Angelegenheit zu wenig ;-)

bauhilfe-forum.de; Epi

Der Notar wird Ihen empfehlen eine entsprechende Vereinbarung in den Übertragungsvertrag aufzunehmen, die den Schwiegersohn entprechend verpflichtet.

Sinn macht eine solche Vereinbarung keinesfalls, wenn Art und Umfang des Nießbrauch- wie auch des Wohnrechtes klar umschrieben sind.

Ein solches Recht wird regelmäßig mit dem Tode des bzw. der Berechtigten löschbar.

Niemand sollte versuchen über eine anderslautende Vereinbarung aus dem Grab heraus weiter Einfluß zu nehmen.

Vielen Dank für die konkrete Antwort!

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 Dann stirbt die Tochter.

 

Wodurch der Schwiegersohn zum alleinigen Eigentümer des Hauses wird.

sodass die Eltern vielleicht wieder ein Teil des Eigentums nach Abbleben der Tochter erhalten und somit "noch etwas zu sagen haben"?

 

Warum überschreibt Ihr dann das gesamte Haus auf die Tochter? Hier gibt es doch vorab die Möglichkeit ein Bruchteilseigentum zu begründen, so dass die Eltern das Eigentum an einem Teil des Hauses behalten.

 

Das Haus wird auf die Tochter und deren Ehepartner überschrieben...

Eine Wohneigentumsgemeinschaft gründen wollen wir nicht, da dann im Todesfall der Eltern das Sondereigentum ebenfalls nach den gesetzlichen Bestimmungen vererbt wird. Diese Erbfolgen sollen durch den Verkauf des Hauses zu Lebzeiten der Eltern und durch Auszahlung der Geschwister verhindert werden. Bin Immobilienkauffrau und als Verwalter für Wohnungseigentümergemeinschaften tätig, deswegen erscheint mir diese Lösung zwar als akzeptabel, aber nicht als optimalste. 

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