Hauskauf ohne Eigenkapital möglich?

8 Antworten

kleiner Tip zu Anfang: die Häuser sind da günstig, wo es keine Arbeit gibt! siehe Emsland. Und wo es gute Arbeit gibt, sind die Immobilien teuer! siehe München.

Mit der negativen Schufa ist das natürlich so eine Sache. Es gibt natürlich Möglichkeiten, die Schufa zu bereinigen. Das klappt aber auch nicht immer. Andererseits gibt es auch die Möglichkeit, die Finanzierung nur über einen Ehepartner laufen zu lassen. Dafür ist keine Gütertrennung erforderlich.

Einen Bürgen würde ich grundsätzlich nicht in die FInanzierung involvieren. Das gibt später nur Ärger.

Grundsätzlich glaube ich nicht, dass diese Finanzierung bei Euch funktioniert. Dafür ist bei der Finanzierungssumme zu wenig Einkommen vorhanden. Also vielleicht mit einer Wohnung anfangen und später dann auch ein Haus umsteigen, geht auch.

Auf meinem Profil findet Ihr weitere Informationen zum Thema Hauskauf ohne Eigenkapital.

Also einen Kredit in der Höhe wird euch keine Bank geben, wenn ihr keine Sicherheiten habt...sorry, aber dafür muss man kein Experte sein.

 

Wenn ihr irgendwo etwas bekommt, dann werdet ihr horrende Zinsen bezahlen...ein Bürge wäre vermutlich eure einzige Rettung, allerdings muss dieser über ausreichend Vermögen verfügen (nicht zwingend ein Haus) um notfalls für euch einzuspringen.

 

Die meisten Banken lassen sich erst bei ca. 20 % Eigenkapital auf so eine Geschichte ein...denn wenn es zu einer Zwangsversteigerung kommt (und die leiten banken ein wenn sie ihr Geld nicht bekommen), dann bekommt man selten den Wert den es beim Kauf hatte....mal abgesehen von den ganzen Gebühren (da muss man ca. 5 - 10 % für Notar und Co evtl. Markler rechnen...)

Weißt du eigentlich was du für einen Kredit in Höhe von 270.000 monatlich zahlst?

Rund 1300 € für Zins und Tilgung, dazu kommen noch die Kosten für Heizung, Strom, Wasser, Müll etc. pp - kannst du gut und gerne nochmal 3-500 € rechnen. D.h. das Gehalt deines Mannes wäre weg.

Außerdem kommt zum Kaufpreis eines Hauses nochmal hinzu: Grunderwerbsteuer, Notargebühren, also rund 5% = 13.500 €.

Den Besichtigungstermin könnt ihr euch sparen. Da hilft auch keine Bürge und kein Eigenkapital, sofern welches vorhanden wäre.

Begrab deinen Traum vom Haus. Tut mir Leid.

500€ Nebenkosten sind Quatsch, mein Vater sagte, da zahlt man genausoviel Nebenkosten wie wenn man zur Miete wohnt (und wir zahlen 300€ Nebenkosten)

Hm... wir werden uns wohl einfach mal bei Banken informieren, wieviel wir überhaupt bekommen könnten.

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@MerenwenMiriel

nein, er hat recht, das haus ist doch größer als eure jetzige wohnung bestimmt...

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@MerenwenMiriel

da hat dein Vater nur keine Ahnung. Es kommen Müll, Versicherungen, allgemeiner Strom etc. nun vollständig auf euch zu, die wurden ja vorher auch die einzelnen Mieter verteilt.

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@MerenwenMiriel

Na dann rechne mal: für eine Ölheizung musst du momentan mindestens 3000 L pro Jahr rechnen, der Liter kostet ca. 80 c, das sind schon 2400/Jahr, also 200 im Monat. Strom für ein Haus ist teurer, rechne 75 €. Dann Wasser, Abwasser,Grundsteuer, auch noch mal rund 150 im Monat, Versicherung für Haus, Hausrat, Telefon etc. wo sind wir da? Mit Sicherheit bei 500 €.

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@MerenwenMiriel

für nebenkosten mag dies stimmen...aber bei einem Haus sollte man immer Rücklagen bilden. Irgendwann macht die Heizung nicht mehr mit, das Dach wird undicht...und dann ist es schön da schon was auf der Seite zu haben...sollte man immer mit einplanen, sonst scheitert man nachher an der Instandhaltung

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@DPawi

Keine Ahnung? Der hat sein Haus selbst gebaut und zahl noch ab, der wird wohl wissen, was er zu zahlen hat (für ein Dreifamilienhaus)

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@nadine120785

Ja, das stimmt. Deshalb würden wir gern auch nur das monatlich zahlen, was wir jetzt an Miete zahlen. Dann hätten wir noch genug übrig, um Rücklagen zu bilden.

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@guterwolf

Telefon zählt nicht zu den NK und momentan haben wir auch schon 70€ an Strom... Grundsteuer zahlt mein Vater für sein Haus 160€ im Jahr...

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Der Wert des Anwesens durch die ganzen Sanierungen dürfte laut dem Gutachter nun bei ca. 350.000 € liegen, eher sogar mehr. Da es einfach nicht mehr funktioniert zwischen uns bin ich in Gedanken am Durchspielen des Szenarios, was wäre wenn.

Ich verdiene netto bei Steuerklasse 3 1.400 €, er verdient mit Teilzeit und Steuerklasse 5 ca. 800,- € monatlich. Nur mit beiden Einkommen war der Kredit möglich. Auch wenn er nun Vollzeit arbeiten würde käme er nicht auf genügend Einkommen, dass die Bank mich aus dem Vertrag lassen würde, denke ich, denn er hätte netto dann nicht mehr als ich aktuell. Und unsere Rate für die Kredite liegt bei 600,- € monatlich.

Nun meine Fragen: 1. Da ich nicht im Grundbuch stehe (Wir haben eine Zugewinngemeinschaft), bin ich nun zwar haftbar für die gemeinsamen Kredite aber habe eigentlich keinerlei Anrecht was das Haus betrifft? Ich will das Haus nicht, ich möchte einfach nur irgendwie ohne Maximalschaden aus der Nummer raus. Wird berücksichtigt, dass Eigenkapital von mir im Haus verbaut ist, dass ich die Sanierung ja voll mitgetragen habe? Oder darf ich nun zahlen für etwas, an dem ich keine Rechte und keinerlei Anspruch habe? Er wird mich vermutlich nicht auszahlen müssen?

  1. Er hat von seinen Eltern immer wieder Geldbeträge geschenkt bekommen, dürften seit unserer Ehe ca. 35.000 € sein, die auch offiziell über sein Konto gelaufen sind. Wird mir das negativ angerechnet? Ich bin gerade ziemlich überfordert wie ihr vielleicht merkt und habe Angst, dass ich weiterhin den Kredit bedienen muss und mir dann eigentlich nicht mal eine kleine Wohnung nehmen könnte, weil das Geld nicht reicht, und er sich in unserem Häuschen ein schönes Leben machen kann.

  2. Habt ihr Tipps für mich was ich beachten muss, was ich vielleicht vor einem Trennungsgespräch alles machen sollte? Ich hab ja keine Ahnung und mich überfordert das gerade. DANKE schon vorab!

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