Hauskauf, Mängel im Nachhinein

7 Antworten

Es steht jederman frei sein Grundstück einmessen zu lassen. Dann hat es aktuelle Linien, denn viele Zeichnungen/ Karten, sind durch die Digitalisierung und Zusammenlegung der Kataster oft sehr verändert. Die Baugenehmigung der KFZ-Einstell-Gebäude , liegt beim Bauamt vor - darin steht auch etwas über die Fläche, die hier offenbar stört; im Nachhinein.

Es ist unwahrscheinlich, dass Du hier kompetentere Aussagen erhältst als vom Anwalt der Rechtsschutzversicherung. Es ist auch unwahrscheinlich, dass hier jemand von ähnlichen Erfahrungen berichten wird, die zudem auch noch einen positiven Verlauf genommen hätten. Ihr könnt ja vor Gericht gehen, aber die Kosten werdet Ihr bezahlen müssen, weil Ihr verlieren werdet. "Gekauft wie gesehen" ist ein Totschlagargument, und arglistige Täuschung werdet Ihr nicht nachweisen können.

zu 1. Ich weis noch nicht mal, ob es überhaupt ein Mangel ist, wenn nicht alles über FI angeschlossen ist. Denn 1998 war das, soweit ich weiß noch keine Pflicht. zu 2. Hier stellt sich zunächst mal die Frage, ob euer Haus im Osten oder Westen steht. Im Westen ist es so, dass Grund und Boden anzieht, das heist alles was auf einem Grundstück errichtet wird und nicht als Grunddienstbarkeit eingetragen ist gehört dem Grundstückseigentümer. Das heist, ihr könntet verlangen, dass der Nachbar die Garage ebreißt oder ihm das Grundstück verkaufen. Im Osten ist das anders, wenn die Garage noch zu DDR zeiten erichtet wurde. Ich glaube auch, dass ihr gegen die Vorbesitzer nicht erfolgreich klagen könnt, ggf. gegen den Makler...ich würde mich mal mit dem Wertgutachter eurer Bank in Verbindung setzen, ob dem die Tatsache bekannt war und welche Flurkarte er hatte.

21

Aber stellt euch mal die Frage, was ihr überhaupt erreichen wollt ....FI Schalter einbauen lassen je nachdem ob die Stromkreise sauber sind vielleicht 500 €....20 qm weniger Grundstück ich weiß ja nicht wo euer Haus steht, aber ich sage mal à 100 € = 2000 €.......mehr werdet ihr wohl nicht bekommen......dafür den Stress ????

0

Falsche Angaben über Grundstücksgrenzen

Wir haben vor gut drei Jahren ein Grundstück mit Haus gekauft. Bei der Begehung hat uns der Verkäufer durch den Garten geführt. Dieser war nicht durch einen Zaun, sondern durch eine offensichtlich angelegte und gepflegte Rasenfläche und am vermeintlichen Rand gesetzte Büsche begrenzt. Auf unsere Frage nach den Grundstücksgrenzen deutete der Verkäufer in der Verlängerung der Rasenkante einen stark eingewachsenen Hang - es ist ein Hanggrundstück - hinunter und meinte, dort unten müsste irgendwo der Grenzstein sein. Ich habe ihn dann vergeblich gesucht und schliesslich aufgegeben (naja - habe halt an der falschen Stelle gesucht, wie sich später herausstellte). Nun wollten wir kürzlich einen Zaun setzen und uns sicherheitshalber nochmals beim Verkäufer rückversichern, wo denn genau die Grundstücksgrenze liegt. Freundlicherweise kam er auch bald mit seiner Ehefrau vorbei und hat dann zielsicher auf die im Hang (den ich mittlerweile ausgelichtet hatte) befindliche Grenzsteinmarkierung (Metallstab), sowie auf der gegenüberliegenden Seite auf eine Markierung im Randstein (von der er vor drei Jahren aber nichts gesagt hatte) gedeutet. Das Problem ist aber, daß die so gekennzeichete Grundstücksgrenze sieben Meter vor der ursprünglich angegebenen Grundstücksgrenze liegt - und somit unser Garten in der entscheidenden Ausrichtung nur noch halb so gross ist. Das Grundstück jenseits davon - ausgewiesen als Grünfläche innerhalb eines Naturschutzgebietes - gehört auch dem Verkäufer. Die "gnädige Frau" meinte dann noch, sie hätten deshalb ja den Garten extra grösser angelegt, weil ihnen der nicht zum Grundstück befindliche Teil auch gehöre. Auf unsere enttäuschte Reaktion hin verwies er nur auf die im Kaufvertrag beschriebene Grundstücksgrösse. Die mag zwar richtig sein, aber beim Verkaufsgespräch war er ja nicht in der Lage zu beschreiben, wo die eigentlichen Grenzen liegen. Die mittlerweile von uns kontaktierte Maklerin, die den Kauf damals abgewickelt hatte, bestätigte uns, dass sie die Grundstücksgrenzen damals exakt genauso aufgefasst hatte, wie wir. Wir wollten das Thema einvernehmlich regeln, aber der Verkäufer gab uns auf mehrmalige Bitte hin keinen Hinweis darauf, was er für den fraglichen Grundstücksteil verlangen würde, und auf meinen Hinweis auf den Bodenrichtwert (3 € / qm für landw. Nutzfläche) reagierte er extrem "eingeschnappt". Mittlerweile hat er auch gesagt, daß er nicht verkaufen wolle. Das Ganze ist für uns sehr ärgerlich: wir haben zwei kleine Söhne und jetzt einen Garten, der gerade mal für Schaukel und Sandkiste reicht. Hätten wir die wahren Ausmasse des Gartens beim Kauf gekannt, hätten wir wohl nicht gekauft. Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Für einen Hinweis, wie wir vorgehen können, wären wir sehr dankbar. Kann man davon ausgehen, dass wir dem Verkäufer zumindest eine arglistige Täuschung nachweisen können - als Indiz die Aussage der Maklering bzw. die Anlage des Gartens?

...zur Frage

Wie weit darf ein Makler gehen?

Hallo Zusammen,

mein Freund und ich sind seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Haus zum Kaufen. Nun scheint es soweit zu sein. Ein Finanzberater ist derzeit dabei ein passendes Angebot für uns zurecht zu bauen. Dies habe ich der Maklerin auch mitgeteilt, jedoch fängt diese an (scheint wohl eine Voraussetzung für den Beruf zu sein) druck auszuüben und will unbedingt einen Termin bei einem Notar vereinbaren. Ein Kaufvertragsentwurf habe ich bereits erhalten. Dieser ist soweit auch in Ordnung. Das Haus selbst ist auch in einem guten Zustand. Nach Auskunft der Maklerin müssen die Eigentümer aus gesundheitlichen Gründen das Haus aufgeben.

Nun zu meiner Frage: Da die Maklerin nunmehr fast jeden Tag anruft und nach einem Notartermin fragt, stelle ich mir die Frage wie weit darf man da schon gehen? Es liegt bisher noch keine schriftliche Finanzierungszusage vor. Die Maklerin meinte, dass sie den Eigentümern Fortschritte zeigen will, zumal vorher ein Interessent abgesprungen ist, da es da angeblich Probleme mit der Finanzierung gegeben hat. Das Witzige dabei ist auch, dass es bisher nur sehr einseitig gelaufen ist. Soll heißen, wir haben uns sehr schnell um alles gekümmert. Die Maklerin jedoch nicht. Bereits mehrmals habe ich die Maklerin um Übersendung eines Versicherungs- und Grundsteuernachweises gebeten. Dieser liegt uns bis heute jedoch nicht vor. Wenn wir versuchen die Maklerin zu vertrösten oder um etwas Geduld zu bitten, dann meinte sie nur, dass man einen Notartermin ja auch noch verschieben könne bzw. wenn es der Dame zu dumm wird, meint sie immer, dass sie ja bisher das Haus für uns zurückgehalten habe (das könne man ja auch ändern).

Ist das ein normales Verhalten für einen Makler? Ich persönlich mache mir nur Sorgen, dass wir das Haus dann doch nicht haben können, wenn es der Dame nicht schnell genug geht (und das Haus ist wirklich toll!!!)

Liebe Grüße

...zur Frage

Käufer gibt dem Verkäufer falsche angaben zur Haltung eines Pferdes

Meine Freundin wollte einer Ihrer Zuchtstuten verkaufen.

Die Zuchtstute sollte aber nur an Käufer gehen die das Tier nicht zum züchten verwenden.

Durch eine arglistige Täuschung des Käufers durch falsche angaben haben wir unsere Zuchtstute verkauft.

Im Nachhinein haben wir heraus gefunden, das der Käufer ein Züchter ist und mit der gekauften Zuchtstute ein Schnäppchen machen wollte. Er sagte uns das er das Pferd lediglich zum fahren für seine Tochter kaufen möchte und verschwieg uns gegenüber das er selber diese Pferde züchtet.

Gibt es eine Möglichkeit als Verkäufer den Vertrag rückgängig zu machen um das Tier vor weiteren Schwangerschaften zu schützen?

Der Kaufvertrag kam ja nur zu Stand, da der Käufer verschwiegen hat das er die Tiere züchtet. Hätten wir das gewusst, hätten wir unser Tier niemals an Sie verkauft.

Bitte um schnelle Antwort um das Tier zu schützen.

...zur Frage

Ist eine Maklerprovision für einen Vorvertrag beim Hauskauf fällig, wenn man dann das Haus doch abg

Wir haben sehr schnell eine Kaufabsichtserklärung für ein Haus dem entsprechenden Maklerbüro per mail zugesandt, da noch andere Interessenten das Haus kaufen wollten. Danach haben wir das Haus durchchecken lassen, um uns kostenmäßig abzusichern. Dabei kam heraus, dass das Dach bald erneuert werden muss. Das hatte uns weder die Maklerin noch die Hauseigentümerin gesagt. Fünf Wochen nach der Kaufabsichtserklärung haben wir der Maklerin eine weitere mail zukommen lassen, dass wir von unserer Kaufabsicht zurücktreten wollen. Am gleichen Tag lag der Vertragsentwurf bei uns im Postkasten. Eine Rechnung haben wir bis jetzt noch nicht gesehen. Die Maklerin schrieb zurück, wir hätten die Kosten für den Notar und die Erstellung des Vorvertrages zu tragen. Woher rühren die Ansprüche desw Notars? Wie hoch können diese Kosten sein?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?