Hauskauf auf Rentenbasis?

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2 Antworten

Das mit der Leibrente ist so ein Ding, weil man halt nicht sagen kann, wie lange der jetzige Eigentümer noch lebt. Im Endeffekt kann der Kaufpreis dann viel höher sein als erwartet. Ich kenne einen Fall, da wurde die Eigentümerin fast 100 Jahre alt. Man muss allerdings dazusagen, dass sich die Käufer gut mit ihr verstanden und sie wie eine Oma behandelt wurde.

Danke für den Hinweis. Mir ist bekannt, dass dieser "Schuss nach Hinten losgehen kann". Mit den jetzigen Eigentümern verstehe ich mich blendend. Sie haben mehrere Häuser in mehreren Ländern, aber keine Erben. Als "Dank" für einige Hilfeleistungen meinerseits wollen sie sich mit ihrem Angebot bei mir "bedanken". Ein Haus mit einem Schlag für 250.000 € könnte ich derzeit überhaupt nicht finanzieren, da wäre mir das Risiko viel zu groß. Jeden Monat 600 € ist okay, selbst wenn sie noch weitere 30 Jahre lebene würden, wäre das günstoger für mich, als eine Hypothek über 250.000 € (habe ich mal so nachgerechnet... ;-) )

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@RaiDam

Wenn Ihr Euch gut versteht, dann ist das super! Nachdem der Staat einem nichts schenkt, denke ich, dass die Leibrente versteuert werden muss.

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Wenn Du mit den Eigentümern so einen Vertrag hinbekommst (600€ Rente bis zum Lebensende) und dafür das Haus überschrieben bekommst (also Eigentümer wirst) mach es sofort.
Wenn Du die 250.000€ finanzieren müsstest würdest Du bei einem moderaten Zinssatz von 5% und 1% Tilgung monatlich 1250€ bezahlen und hättest bei gleichbleibenden Zinssatz eine Laufzeit von ca 35 Jahren. Dabei zahlst Du mit Zins und Tilgung allerdings mehr als das Doppelte zurück (rd. 525.000€).
Bei Deiner Rentenzahlung von 600€ müsstest Du auch rd. 35 Jahre zahlen bevor die 250.000€ erreicht sind. Dann erst würde eine Verzinsung (Mehrzahlung) beginnen. Also rechne: Ich meine die Leibrente ist auf jeden Fall die für Dich günstigere Möglichkeit (oder sind die Eigentümer erst 40 Jahre alt?).
Die Grunderwerbssteuer, der Notarvertrag und die Gerichtskosten (Grundbucheinträge) kosten Dich rd. 5% von Geschäftswert. Dabei kann man ja in Übereinstimmung mit den jetzigen Eigentümern den Wert soweit wie möglich nach unten angeben, desto niedriger werden die für Dich anfallenden Kosten und Gebühren.
Wenn mir jemand so etwas anbieten würde, würde ich nicht mehr überlegen sondern sofort zuschlagen.

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