Hauskauf- Sind Gutachter empfehlenswert?

8 Antworten

Ein Gutachten ist empfehlenswert, wenn Sie das Objekt nicht vorrangig zur Eigennutzung erwerben wollen. Denn wenn Sie das Objekt in 10 oder 20 Jahren wieder verkaufen wollen, ist ein guter Einkaufspreis von großem Wert. Wollen Sie selbst in dem Objekt wohnen, sehe ich das mit dem Immobilienwert entspannter. Bei Zwangsversteigerungs-Gutachten ist es wie bei normalen Gutachten auch. Es wird zuerst das Normgebäude bewertet. Erst dann kommen die individuellen und objektspezifischen Zu- und Abschläge. Diese sind abhängig von Baumängeln, besonderen Merkmalen oder, wie bei einer Zwangsversteigerung nicht unüblich, Abzügen wegen fehlender Innenbesichtigung. Hilfreich ist der Gang zum lokalen Gutachterausschuss. Dort kann man Ihnen sagen, was ein Objekt in der Gegend und Ausstattung durchschnittlich kostet. Das ist jetzt nicht so genau wie ein Gutachten, allerdings auch nicht so teuer.

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Ja, der Gutachterausschuss ist ein guter Tipp.

Wir wollen vielleicht ein großes Haus mit Grundstück kaufen, die Preisunterschiede sind aber enorm. Bekannte haben etwa 260qm Wohnfläche mit ca. 900qm Grundstück für 280.000 Euro bekommen (Kamin, Schwimmbad, keine Mängel, etc.). Freunde haben dagegen im gleichen Ort 260.000 Euro bezahlt, für 180qm Wohnfläche mit ca. 500qm Grundstück.

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Wichtig ist, dass es Ihnen gefällt! Es klingt ja so, als wenn Sie selbst einziehen wollen. Innerhalb eines Gebietes entstehen solche Preisgefälle häufig aufgrund eines unterschiedlichen Bodenwertniveaus. Das werden Sie alles beim Gutachterausschuss in Erfahrung bringen können. Viel Glück bei Ihrer Suche!

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Ich vertraue den Gutachten des Gerichts überhaupt nicht mehr. Leider musste ich desöfteren die Erfahrung machen, dass gerade diese Gutachten so aufgesetzt wurden, dass sich die Bank niemals fragen musste, ob der Kredit in der bewilligten Höhe überhaupt gerechtfertigt war. Dann gibt es oft Gutachten vom Gericht, da war der Gutachter gar nicht im Haus oder nicht in allen Räumen. Ein freier Gutachter, den Du selbst beauftragst, ist auf jeden Fall sicherer.

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Freier Gutachter darf sich jeder nennen. Die vom Gericht bestellten Gutachter sind normalerweise öffentlich bestellt und vereidigt. Das es auch hier gute und weniger gute Gutachter gibt bleibt unbestritten. Wenn der Gutachter aber nicht im Haus war, liegt das nicht an der mangelnden Qualität des Gutachters, sondern schlicht daran, dass ihm der Zutritt verweigert wurde. Eine Handhabe den Zutritt zu erzwingen gibt es nicht. Wegen der danach bestehenden Unsicherheiten werden dann bei der Wertberechnung Abschläge berücksichtigt.

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@lesterb42

Das sehe ich auch so. Oft werden bei Zwangsvollstreckungen die Gutachter nicht ins Haus gelassen…. Schade- Aber kann ich verstehen

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Eine Gutachter, den Sie selber bezahlen, sollte den richtigen Wert ermitteln und auch Schwachstellen aufzeigen. verhandeln können Sie danach vortrefflich selber.

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Meiner Meinung nach hat man dann zumindest eine Verhandlungsbasis…. Das ist jedenfalls mehr Wert als die Tatsache: "Ich hätte gerne…"

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