Haushund wird reiner Hofhund?

7 Antworten

Kein Hund ist als reiner Hofhund glücklich. Glücklich ist nur ein Hund der Kontakt zu seinen Bezugspersonen und anderen Hunden hat und die meißten Menschen sind heute nunmal keine "Hofmenschen" mehr. Selbst viele Bauern halten sich heute nicht mehr den ganzen Tag draußen auf. Ein Hund der unvermittelten Kontakt zu seinen Menschen haben kann ist natürlich geschockt wenn er das nicht mehr kann. Ob und wie schnell er sich daran gewöhnt (denn gewöhnen können Hunde sich an vieles), ist eine andere Frage und hängt vom jeweiligen Hund ab. Ein Shiba Inu würde sich z.B. einfach ein neues zu Hause suchen.

Und "reine" Hofhunde sind eigentlich auch nur eine Erfindung, denn die Grenzen zwischen "draußen" und "drinnen" sind auch eine recht moderne Erfindung. Hunde im Haus zu halten ist keine Vermenschlichung, Verweichlichung oder übertriebene und falsche Tierliebe und auch nicht "modern", wenn man sich Szenen bäurischen Lebens in der klassischen Malerei mal ansieht. Vielmehr gibt es heute eine ziemlich kuriose und verstockte "Früher war alles besser" Haltung nach der man seinen Hund bloß nicht verweichlichen solle.

Kein hund wird alleine im Hof, ohne seine Familie glücklich. Wozu schafft man sich Tiere an, wenn man sie ein-und/oder aussperrt? Bitte lasst sie bei euch in der Wohnung oder im Haus. Hunde sind soziale Tiere und brauchen den Menschen.

Warum habt ihr 2 Welpen?

11 Monate - das sind doch keine Welpen mehr ;O

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@xxguit94

Ich weiß, aber wenn sie gleich alt sind dann hat er sich doch zwei Welpen angeschafft. Und mich würde jetzt brennend interessieren wie man das schafft.

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@xxguit94

vielleicht sind die Zwei aus einer der beliebten "Hobbyzüchtungen" hervorgegangen und haben keinen Käufer gefunden :-(

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Was liegt an? natürlich wäre es fürden Hund eine Umstellung, wenn er nicht mehr bei seinen Menschen leben dürfte - und wahrscheinlich würde kein Hund als "reiner Hofhund" glücklich sein. Was immer Du mit dieser Bezeichnung auch genau meinst.

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