Haushaltsberater werden?

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7 Antworten

der haushaltsberater ist keine geschützte tätigkeit. du kannst dich gerne so bezeichnen und auch als solcher praktizieren. im Rahmen dessen darfst du auch gerne den Leuten günstigere vertäge für strom, gas, DSL und co empfehlen.

nur was du nicht darfst, ist von den entsprechenden gesellschaften oder markleragenturen prämien dafür zu kassiren.

du darfst auch den leuten günstigere Leuchtmittel verkaufen oder tipps zum energiesparen geben...natürlich musst du ein gewerbe dafür anmelden. am besten du setzt dich mal mit dem zuständigen Amt in verbindung. frag mal bei euch am rathaus nach.

ich würde es an deiner stelle so angehen. schnüre pakete. z.b. das "Strompaket" das du dann pauschal für 99 € anbietest. drin enthalten sind z.b. 5 LED Leuchtmittel, eine stromkostenanalyse (suche nach Stromfressern) und die Suche nach einem günstigeren anbieter.

oder das "heizungspaket" für 299 € bestehend aus 4 elektronischen thermoatatköpfen, entlüften der Heizkörper, Suche nach einem günstigen Gasanbeiter und einer broschüre zum richtgen Heizen und Lüften.

das sind jetzt nur so ein paar gedanken zum thema. für leute dies nicht so dicke haben könntest du ja auch noch eine abgespeckte version für 49 € anbieten, in dem eben keine elktronsichen thermostate entahlten sind.

lg, Anna

Wenn du bereits eine größere Interessensgemeinschaft hast, ist deine Idee an sich nicht schlecht.

Nur die Bezahlung setzt du am falschen Punkt an: derartige Beratungen sind normalerweise für den Kunden kostenlos. Der Berater verdient an der Provision empfohlener Verträge, dh erhält einen Wertanteil der abgeschlossenen Verträge vom eigtl Anbieter / Träger.

Das Ganze aus gutem Grund: würdest du einen Teil des Gesparten einbehalten, zahlt der Kunde trotzdem mehr als sein Vertrag vorsieht und geht dir gegenüber evtl sogar noch zusätzliche Verbindlichkeiten ein. Deine jetzigen Interessenten würdest du auf diese Art und Weise verjagen.

Die unabhängigen Berater (die die auf richtige Beratung und nicht einfach den höchsten Profit wert legen) sind hier meist Partner von Vermittlungsportalen oder haben mehrere eigene Vertragspartner, zwischen denen sie die Angebote heraussuchen. Auch häufig im Angebot, aber oft nicht weiter erwähnt: das Finden und Weitervermitteln besserer Angebote ausserhalb der üblichen Partner. Unabhängige Beratungstellen bieten auch Anstellungen (sozusagen angestellter Außendienstmitarbeiter) an, ist jedoch auch eine Möglichkeit zur Selbstständigkeit entweder über solche Firmen (selbständiger Außendienstler) oder gar eigenes Unternehmen.

Die Vorgehensweise solche Beratungen ist eigtl immer die Gleiche: Informationsaustausch (Kunde über deine Tätigkeit und die Kosten die ihn treffen informieren; Informationen zu Istverträgen und Budget des Kunden einholen, Wünsche/Schwerpunkte beachten; Arbeit im F2F-Gespräch beim Kunden), Informationsprüfung (Wie hoch ist das mögliche Budget, wie gut liegen die Ist-verträge im Vergleich zu üblichen Partnern, lohnt etwas vllt gar nicht für den Kunden?), Vertrag finden, (falls noch nötig) mit Anbietern eigene Vermittlungsprovision aushandeln, Änderungen dem Kunden anbieten, Qualitätskontrolle.

Mir fällt kein Grund ein, warum du das nicht machen sollen dürftest ;-).

Für mich hört sich das sehr vernünftig an. Ein Gewerbe musst du auf jeden Fall dafür anmelden.

Die IHK ist ggf. ein guter Ansprechpartner. Je nachdem, in welcher Stadt du wohnst, gibt es Projekte, die Selbständigkeiten unterstützen. Die haben auch noch zusätzliche Informationen.

Finde ich übrigens eine gute Sache.

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