Hausgeldabrechnung Guthaben nach Eigentumswechsel?

2 Antworten

Betrachte das mal so: Angenommen ein Dritter wäre der Käufer. Der Verkäufer verdünnisierte sich unbekannt ins Ausland. Du weißt aber, dass Du aufgrund Deiner hohen Vorauszahlungen eine Rückzahlung zu erwarten hast.

Du denkst kurz nach und stellst fest, dass Du ja einen neuen Vertragspartner hast, an den Du Dich jetzt halten wirst. Der soll Dir die Abrechnung machen, denn schließlich bekommt er auch alle dafür notwendigen Unterlagen bzw. hat sie idealerweise vom Verkäufer erhalten.Der Verkäufer müßte Dir schließlich eine Abrechnung machen und Dir den Rückzahlungsbetrag auszahlen.

Und jetzt setze mal Dich als Käufer ein. Was hast Du nun? Du musst als neuer Eigentümer die Abrechnung für Dich als letzten Mieter für 2014 machen und stellst erfreut fest, dass Du als Mieter Geld bekommst, dass Du tragischerweise als Eigentümer zu zahlen hast, obwohl Du keine Vorauszahlung erhalten hast.

Aber glücklicherweise steckst Du als Käufer die Rückzahlung der Hausverwaltung ein, die natürlich jetzt nicht mehr dem alten Eigentümer zusteht.

Alles klar?

... da kann aber etwas nicht stimmen. Eine WEG kann doch keine Nebenkostenabrechnung erstellen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung der herrschenden Meinung hat eine WEG die Kosten und Lasten zu verteilen die im Wirtschaftsjahr angefallen sind, d.h., bezahlt wurden. Ausnahme Wärme und Wasser.

Anspruch auf das etwaige Guthaben bzw. Schuldner für die etwaige Nachforderung ist der ET, der am Tag der Beschlußfassung im Grundbuch steht.

Ein Vermieter kann doch aufgrund der AR der WEG mit seinem Mieter abrechnen, auch ganz einfach. Es wird ja hoffentlich einen entsprechenden Mietvertrag geben, oder?

Ja, korrekt. Natürlich spreche ich von der Nebenkostenabrechnung, welche vom Vermieter erstellt wird. Die Nebenkostenabrechnung basiert ja aber letztendlich auf der Hausgeldabrechnung. Das habe ich gemeint.

"Anspruch auf das etwaige Guthaben bzw. Schuldner für die etwaige Nachforderung ist der ET, der am Tag der Beschlußfassung im Grundbuch steht."

Das hilft mir in der Tat weiter. Danke!

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@Phoenix3141

... aber nur dann, wenn denn der Vermieter auch einen entsprechenden Mietvertrag über eine ETW abgeschlossen hat. Ist es einer über eine Wohnung, kann nicht anhand der HG-Abrechnung abgerechnet werden, so jedenfalls der BGH.

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@schleudermaxe

Ja, natürlich können nur die umlagefähigen Positionen abgerechnet werden und nicht 1:1 alle. Das ist auch klar. Basis bleibt ja aber trotzdem die Hausgeldabrechnung. :)

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Kurze Information vorher: Die Messgerätfirma die von den Stadtwerken bzw. vom Vermieter beauftragt wird heißt "Skibatron" mit Sitz in Gelsenkirchen.

Diese lesen einmal im Jahr, wie bei jedem, die Werte über Funk ab.

Bei mir kamen folgende Werte raus, Einheiten verbraucht: (49 Quadratmeter Wohnung):

Küche: 1 Einheit verbraucht (war nämlich nie an, ist in Ordnung)

Badezimmer: 178 Einheiten (komisch, Heizung war da ebenfalls nie an)

Schlafzimmer: 78 Einheiten (realistisch, da ich nur dort gelegentlich geheizt habe)

Wohnzimmer: 3792 Einheiten (Da hat sich mein Magen umgedreht)

Vor ab, ich habe jeden Monat, ein Jahr lang, 78€ nur an Heizungskosten gezahlt und musste dann im Februar lesen, dass ich on top noch 423€ zahlen muss!!!!

Die Stadtwerke fand ebenfalls, dass der Wert sehr hoch ist und hat die Firma Skibatron dann beauftragt das zu checken. Im ersten Telefonat mit der Firma hieß es: das die Messgeräte schon länger hätten ausgetauscht werden müssen. Heute heißt es plötzlich, nie was von gehört. Angeblich war auch ein Monteur am 18.4 da und hat den Auftrag abgeschlossen. Es war aber niemand da. Der ganze Fall ging Mitte Februar los. Bis heute kam niemand. Der Vermieter hat sich an Skibatron gewendet, die Stadtwerke und natürlich ich, telefonisch und Email, sowie per Anwalt. Mir macht das ganze nur noch Kopfschmerzen. Die 423€ habe ich natürlich nicht gezahlt. Das ist momentan noch ausgesetzt, bis sich das geklärt hat. Meine 2 Nachbarn auf der Etage haben mir ihre Nebenkostenabrechnung gezeigt, und beide haben Werte von: 1000 Einheiten im Schlafzimmer, sowie im Wohnzimmer. Das heißt ich verheize als Student, der alleine in der Bude wohnt das doppelte wie beide Omis zusammen. Oder anders das vierfache von einer Oma auf meiner Etage bei baugleicher Wohnung. Diese haben mir auch gesagt, dass die im Winter durchgängig heizen. Ich heize aber nicht. Ich ziehe mir dicke Socken an und wirklich selten mach ich das Ding an. Am Telefon kommt dann von Skibatron: "Ja aus dem kalten Zustand in warmen verbraucht halt viel." Ich komme mir dann verarscht vor, als würde ich das nicht wissen. Ich weiß auch das man nur so auf maximal 2 heizen soll aber dann knapp 4000 Einheiten ?! Heute wurde mir dann gesagt, dass sich diese 4000 Einheiten in knapp 4 Monaten ergeben haben November-Februar. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll... Jeder aus meinem Bekanntenkreis zahlt für eine ähnliche Wohnung 35€ an Heizkosten im Monat. Ich zahle 78€. Naja mittlerweile muss ich nur noch 52€ zahlen, was natürlich paradox ist, da ich ja 78€ vorher gezahlt habe und 423€ nachzahlen muss, müsste der Wert doch bei über 110€ monatlich nun liegen und nicht bei 52€ ????

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