Hausgeld Abrechnung im ETW Recht ( Nachforderungen und Mahngebühren)

2 Antworten

Etwas wirr das Ganze, zumindest für mich? Was denn jetzt? Lastschrift oder doch Überweisung? Wenn denn LS beschlossen wurde, gibt es doch keine Überweisungen mehr des Eigentümers, oder? Der Verwalter hat auch nichts zu wollen. Er hat das zu tun, was ihm die ET vorgeben (Vertrag/Teilungserklärung/Beschlüsse) und wenn es sich um Garagen und Stellplätze handelt, greift doch ein Wohnungseigentumsgesetz nicht. Schicke die Mahnung zurück als Irrläufer und gut ist und schaue vorsorglich in den Beschluß über die Leistungen. Nicht daß da für 2014 der Vorschuß bis zum 3. Werktag geordnet wurde. Eine Nachforderung ist fällig nach Genehmigung. Wann genau, bestimmt der Beschluß oder eben auch die TE. Eine Verjärung tritt ein nach 3 Jahren ab 31.12. nach gültigem Beschluß. Abrechnung 2012, rechtskräftig in 2014, verjährt am 31.12.2017. Viel Glück.

Mahngebühren entstehen nur, wenn eine Mahnung ergeht. Wenn drei Mahnungen in deinem Briefkasten sind, dann drei Mahngebühren, wenn eine Mahnung in deinem Briefkasten ist, dann eine Mahngebühr.

Wenn nirgendwo steht, dass es zum dritten überwiesen sein muss, auch nicht implizit ("Überweisung zu Beginn des Monats"), dann dürfte die Mahnung aber nicht in Ordnung sein. Aber keine Ahnung, was da nun genau in euren ganzen Vereinbarungen mit dem Verwalter drin steht.

Wieso sollte etwas schon Ende 2013 verjährt sein? Regelverjährung ist 3 Jahre zum Jahresende, nicht ein Jahr. Wo nimmst du das mit dem einen Jahr her? Du bist hier kein Mieter, der von einem Vermieter eine Nebenkostenabrechnung bekommt(!)

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