Hausfriedensbruch vs. Einbruch

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Es handelt sich um Einbruch, genauer gesagt um Einbruchdiebstahl. Hier greift § 243 des StGB "Besonders schwerer Fall des Diebstahls". Ein Einbruch ist ja im Prinzip immer auch ein Hausfriedensbruch, da es sich um ein vorsätzliches Eindringen gegen den Willen des Hausrechtsinhabers handelt. Hier ist auf jeden Fall einen Anzeige bei der Polizei angesagt.

Gute Antwort, Kai...DH!

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Auch ein DH! von mir.

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Nochmal! Was möchtest du eigentlich erreichen? Was macht es für dich für einen Unterschied ob das eine oder das andere? Wenn du eh`nix dagegen unternehmen möchtest. Also worauf möchtest du hinaus???

Auch hier nochmal: Tut mir leid, wenn für Dich die Frage irgendwie blöd rüberkam (den Eindruck hab ich gerade), so war das nicht gemeint.

Ich habe wenig Ahnung von den einzelnen Delikten und den Unterschieden, auch Wiki hat mich nicht aufklären können und wir hatten eine heiße Diskussion.

Es geht nicht drum, dass ich nix unternehmen möchte, sondern darum, ob sie überhaupt was dagegen unternehmen kann.

Danke trotzdem, dass Du nochmal nachfragst!

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@Baiana

Natürlich kannst du! Dieses Recht hast du in jedem Fall. Denn solange kein Notfall (den es zu Beweisen gilt) stattgefunden hat, darf niemand in deine Whg eindringen und erst recht nicht auf diese Weise.Selbst der Eigentümer ist verpflichtet dich VORHER!!! zu informieren, wenn er in die Whg will!!! Das ist Fakt!!!

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@Rorie

Klingt alles nach Anzeige und Anwalt!

Danke euch!

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Wenn du ( oder wer auch immer ) sich nicht ganz sicher ist, einfach an die zuständige Staatsanwaltschaft wenden, mit der Bitte "um rechtliche Würdigung".

Die Staatsanwaltschaft prüft den Fall, entscheidet dann ob öffentliches Interesse besteht ( je nach Schwere der Straftat) und erhebt ggf. Anklage

Oh weh - das ist bestimmt eine total hilfreiche Antwort, aber ich verstehe sie nicht. Was heißt "rechtliche Würdigung" und "öffentliches Interesse" in diesem Fall?

Was bringt es, sich an die zust. Staatsanwaltschaft zu wenden, statt eine Anzeige zu erstatten?

Und damit würde sie doch einen (kostenpflichtigen) Anwalt einschalten, oder?

Sie scheint immer noch zu hoffen, dass die das Vermieterproblem mit eben diesem gütlich regeln kann.

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