Hausfriedensbruch mit Schusswaffen

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja,liebes verhindertes Filmteam,obwohl Ihr mehr als "blauäugig" vorgegangen seid kann ich Euch versichern,daß keiner von Euch,wirklich niemand,eine Verurteilung wegen irgendetwas zu befürchten hat!!! Ihr habt zwar mehrere Fehler begangen,die jedoch weder in das Straf- noch das Ordnungsrecht direkt eingreifen.Merkt Euch bitte für die Zukunft,daß Ihr g r u n d s ä t z l i c h allen betroffenen Personen und Behörden v o r h e r und zwar schriftlich per Brief und mindestens "Einwurfeinschreiben" oder durch persönliches Überreichen dererlei Schriftstücke zu zweit ( immer im Team oder mit einem Zeugen,der ggf. die Übergabe bestätigen kann !!) überreicht und diese detailliert über Euer Vorhaben informiert. Ihr müßt immer v o r h e r um die Erlaubnis aller Beteiligten oder Betroffenen nachsuchen,nachdem Ihr diese bis in die kleinste Einzelheit von Eurem Vorhaben informiert habt,mit der gleichzeitigen Bitte um schriftliche oder durch Anwesenheit von Zeugen nachweisbare oder dokumentierbare Bestätigung!! Erst dann seid Ihr für derlei Projekte auf der "Sicheren Seite". Vergeßt in Zukunft bitte bei derlei Aktionen eine rein telephonische oder nur mündliche Absprache.Ihr habt ja nun mitbekommen,wie unsicher bis "überhaupt garnicht vorhanden" so etwas sein kann...... Wie dem auch sei,erstens habt Ihr nichts Böses vorgehabt.Besorgt Euch eine sehr sehr genaue und detaillierte Bestätigung vom Jugendamt,daß Ihr dieses Projekt durchführen solltet.Zweitens versucht Ihr,Euch von dem Pächter des "Filmgrundstückes" zumindest Euren Telephonkontakt und das Gespräch wegen der Dreherlaubnis auf seinem Pachtgrundstück bestätigen zu lassen.Von der von Euch kontaktierten Polizeidienststelle laßt Ihr Euch die Nummer des Dienstbucheintrages geben.Wird eine Polizeidienststelle wegen derlei "Veranstaltungen" kontaktiert erfolgt normalerweise sofort ein Eintrag mit Uhrzeit und Datum in das Wach- oder Dienstbuch und wird zusätzlich noch dienststellenintern an den entsprechenden Sachbearbeiter weitergeleitet.Diese Punkte können sämtlich zu Eurer weiteren Entlastung beitragen!!! O.k.,soweit so gut.Wenn ergo Euere Action vom Jugendamt initiiert wurde und Ihr dies nachweisen könnt,dann wird die Staatsanwaltschaft das Verfahren sofort einstellen,vielleicht mit ein oder zwei Sätzen mahnender Hinweise.Ihr müßt nur s o f o r t aktiv werden und die Bescheinigungen und Bestätigungen Eurer Anfragen und Mitteilungen an die StaAwa zukommen lassen. Seid Ihr überhaupt sicher,daß jemand Euch für diese Action angezeigt hat?? Hat man die Schreckschußwaffen beschlagnahmt?? Das müßtet Ihr hier noch als Kommentar zu meiner "Ersten Hilfe" veröffentlichen. Auf jeden Fall könnt Ihr trotz allem ganz ruhig bleiben.Verfolgt Eure Action weiter,stimmt sofort mit allen Betroffenen und Beteiligten nochmals alles ab und macht in der Zwischenzeit "Euren Dreh".Das wäre zusätzlich noch extrem hilfreich..... Mit eiligen Grüßen von Eurem Juristischen "Ersthelfer" Red Baron

Also wir haben uns jetzt ersteinmal mit dem Besitzer des Landes zusammengetan. Der wurde von der Polizei aufgefordert so einen Wisch zu unterzeichnen wegen Hausfiredensbruch. Allerdings scheint der uns zu verstehen und wird die Klage wohl zurückziehen. Das ist also schonmal ein Angklagepunkt weniger.

Ich verstehe jetzt nicht... bei uns lief das über das Jugendzentrum im Ort. Allerdings nicht über das Jugendamt, sondern soweit ich weiß über einen Jugendbund. (negativ Publicity will ich mal vermeiden).

Angezeigt hat uns neimand wegen der Aktion... nur die Polizei angerufen. Und es wuden alle Waffen beschlagnahmt (sogar angemalte Wasserspritzpistolen). Allerdings machen sie uns momentan nur wegen den Schreckschusswaffen ärger.

Und Sicherstellungsverzeichniss haben wir immernoch keines!

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@Neuropeptid

Falls es wen interessiert: Stand heute, immernoch kein Sicherstellungsverzeichniss.

Immernoch kein garnichts!

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Wenn das Gebiet verpachtet ist, hat der Besitzer erstmal nichts mehr zu melden. Das führen von Schrechschusswaffen ist ausserdem auf Privatgelände erlaubt.

Auf jeden Fall einen Anwalt einschalten, der soll dann die Fakten gerichtsverwertbar zusammentragen, eigentlich habt ihr alles richtig gemacht.

Nicht ganz einfach zu beantworten. Pächter möchte sich nicht äussern, habe ich das richtig verstanden? Polizei nur telefonisch zu informieren reicht normalerweise nicht aus, bin leider kein Anwalt, müsste normalerweise das Ordnungsamt genehmigen. Was für Strafen? Nach dem neuen Waffengesetz vom 01.04.03 ist das "Führen", also ausser Haus-mit sich tragen nicht mehr genehmigt, zumindest ist ein sog. "kleiner Waffenschein" erforderlich. Selbst eine Waffenbesitzkarte für Sportschützen oder Sammler entbindet nicht von dieser Vorschrift. Wenn niemand vorbestraft ist von Euch, wird es auf eine Geldstrafe hinauslaufen, so vermute ich, unter 90 Tagessätze ziemlich gewiss, somit also keine "Vorstrafe" hinzukäme. Ist einer von Euch im Besitz einer WBK, so kann diese "kassiert" werden und auf eine erneute Eignung hin (Eigentümer) erkannt werden. Am besten jedoch zum Rechtsanwalt Deines Vertrauens, der Fall ist recht komplex.

Das Ordnungsamt hätte in dem Fall nicht bescheid kriegen müssen und auch nicht das Landratsamt, da es ja Privatbesitz war.

Einer unserer Helfer hatte ja einen kleinen Waffenschein. Und nur unter seiner Aufsicht wurden die Waffen auch geführt (und auch nur kurz.. aber eben geführt). Zum Drehzeitpunkt waren wir überzeugt wir hätten das Hausrecht,.. allerdings hatten wir das nicht wie sich im nachhinein herausstellte!

Selbst 90 Tagessätze kämen ziemlich schwer weil es eben größtenteils Schüler/Azubis sind. Na ja...

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@Neuropeptid

Nee, also 90 Tagessätze glaube ich nun wirklich nicht, tippe mal auf 30 (Ratenzahlung denkbar). Naja, das mit dem "Führen" ist so eine Sache für sich, der kleine WS ist ja nur auf den Inhaber ausgestellt, der darf andere Leute nicht unter seine "Aufsicht" stellen. Hantieren auf Privatgelände ist nicht strafbar, das ist absolut korrekt. Noch kurz zum "Führen": selbst eine Softair unter 0,5 Joule könnte von einem "Anschwärzer", so öffentlich getragen, als scharfe Waffen eingestuft werden (Anscheinswaffe), ja, armes Deutschland, aber so sieht es aus. Wünsche Euch viel Erfolg, zumal ja nichts böses dahinter steckte. Grüsslis, Heiko

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@antidepri

Danke für die ermutigenden Worte. Und ja es gab einen "Anschwärzer". Der hat der Polizei auch mitgetreilt das er schüsse gehört hat... was allerdings vollkommen ausgeschlossen ist und auch auf Video zu beweisen ist.

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