Hausfrau Anspruch auf Elterngeld?

2 Antworten

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem Einkommen des betreuenden Elternteils, ist der betreuende Elternteil erwerbslos, wird der mindestbetrag von 300 € gezahlt.

Nach § 1 Abs. 1 BEEG hat man einen Anspruch auf das Elterngeld wenn man,

1.einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat
2.mit seinem Kind in einem Haushalt lebt
3.dieses Kind selbst betreut und erzieht und
4.keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausübt

Wer alle vier Voraussetzungen erfüllt, hat einen Anspruch auf das Elterngeld. Es gibt darüber hinaus noch weitere Konstellationen, in denen Ansprüche auf das Elterngeld bestehen.

Wenn ein Elternteil nach der Geburt des Kindes weiterhin Vollzeit arbeitet, hat dieser keinen Anspruch auf das Elterngeld. Der Anspruch des anderen Elternteils ist davon allerdings nicht betroffen. Beide Ansprüche der Eltern auf das Elterngeld bestehen nebeneinander. Wenn der eine Elternteil seinen Anspruch verwirkt, wird der Anspruch des anderen Elternteils davon nicht beeinträchtigt.

Im § 1 Abs. 6 BEEG konkretisiert der Gesetzgeber, was "keine volle Erwerbstätigkeit" (siehe § 1 Abs. 1 BEEG) bedeutet. Demnach liegt dann keine volle Erwerbstätigkeit vor, wenn die wöchentliche Arbeitszeit im Durchschnitt des Lebensmonats des Kindes 30 Wochenstunden nicht übersteigt.


Vorzeitige Forderung: Höhe Pflichtteil Berliner Testament?

Hallo Community,

Frage zu einer verzwickten Konstellation:

Ehemann und Ehefrau haben ein Berliner Testament geschlossen, setzen sich somit gegenseitig als Erben ein. Erben des zuletzt Verstorbenen sollen deren vier Kinder sein

  • Person A (Kind Ehemann aus vorheriger Ehe)
  • Person B (Kind Ehemann aus vorheriger Ehe)
  • Person C (Kind Ehefrau aus vorheriger Beziehung)
  • Person D (Kind aus Affäre des Ehemanns).

Person A, B und C sollen je 7/24 des Vermögens erben, Person D nur den Pflichtteil i.H.v. 3/24. Es gibt eine Klausel, nach der jedes Kind dann nur den Pflichtteil erben würde, wenn es vorzeitig (zu Lebzeiten des Längstlebenden) sein Erbe fordern würde.

Nun die Fragen:

(1) Stirbt der Ehemann zuerst, hätte Person D dann überhaupt einen Nachteil SOFORT den Pflichtteil zu fordern, wenn die Ehefrau noch lebt? Also bilden sich die 3/24 zu jedem Zeitpunkt aus der gesamt verfügbaren Erbmasse beider oder wäre der Anspruch von Person D in dem Moment 1/16?

(2) Hätte Person D nach sofortiger Forderung des Pflichtteil aus (1) dennoch nach dem Tod der Ehefrau Anspruch auf einen Anteil der Erbmasse (da es nicht das leibliche Kind der Ehefrau ist)?

(3) Würde von der Ehefrau eine Aufstellung aller Vermögenswerte gefordert werden, müsste sie dann den gegenwärtigen Stand liefern oder den zum Todeszeitpunkt des Ehemannes?

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Kirchensteuerpflicht erwerbslose Hausfrau (bzw. 450€ Job)?

Hallo,

bevor ich bald einen Herzinfarkt aufgrund der schrecklichen Suchergebnissen erleide, muss ich meine Frage nun hier stellen:

Wie gestaltet sich die Kirchensteuer in folgender Konstellation:

Ehemann EV, Alleinverdiener, Steuerklasse 3, Kirchensteuer wird bezahlt Zusammenveranlagt Ehefrau RK, Erwerbslos/450€ Job, Stuerklasse 5, Keine Kirchensteuer bezahlt

Liegt für die Ehefrau damit eine Kirchensteuerpflicht vor bzw. wie errechnet sich die Höhe dieser?

Entschuldigt den Einstieg in die Frage, aber jedes Suchergebniss mündet in der Konstellation Ehemann, Alleinverdiener keine Konfession, Frau erwerbslos in der Kirche.

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Gewerbe auf Ehemann anmelden, damit man als Ehefrau keinen Elterngeld-Nachteil hat?

Folgende Frage:

sollte ich ein Kleinunternehmergewerbe auf meinen Ehemann anmelden (dann quasi aber in seinem Namen agieren, einkaufen, verkaufen etc), um dies später als Hausfrau und Mutter weiterführen zu können ohne in diese 355 EUR/Monat Regelung zu fallen? Er hätte dann quasi Hauptjob und Nebengewerbe, ich wäre Hausfrau und Mutter und ohne normalen Job. Bsp: Elterngeld 67% vom Nettolohn: ca. 1000 EUR (hätte ich dann noch das Gewerbe mit ca. 300 EUR/Monat, bekäme ich nur noch 670 EUR (67% von 1000 EUR) plus die 300, ist also fast dasselbe). Läuft es über meinen Mann, bleiben mir die 1000 EUR und ich hätte trotzdem die 300 EUR zusätzlich, richtig oder?

danke für Antworten!

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Unterhalt, Alleinverdiener?

Es geht um 2 Personen aus meinem Bekanntenkreis: Er zahlt für ein Kind welches 24 Pflegebedarf in einer Wohnstation hat Sie Hausfrau

Das Problem was der Bekannte hat ist der kleine Selbstbehalt und dass er damit die Frau noch versorgen muss. Die Frau bezieht keine staatliche Hilfe. Gibt es da Regelungen was ich den Beiden ans Herz legen könnte? Bei den Beiden geht es um das gemeinsame Kind. Das Kind kann nicht im Haushalt wegen den Defiziten leben, man muss sich aber an der Pflegestation beteiligen.

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