Hausfinanzierung mit Zeitvertrag und ohne Eigenkapital?

12 Antworten

Hallo Seaman1986,

die meisten Banken und Darlehensgeber setzen im Rahmen einer Baufinanzierung voraus, dass die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital gedeckt werden. Diese bestehen aus der Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5% vom Kaufpreis), den Notar- und Grundbuchkosten (ca. 2%) sowie ggf. Maklergebühren (variabel; häufig zwischen 3,57% und 7,14%).

Die Banken gehen dann mit der Darlehenssumme meist maximal bis zur Höhe des Kaufpreises, da dieser ja auch den Wert der Immobilie und damit die Kreditsicherheit für den Darlehensgeber darstellt.

Eine Mitfinanzierung der Kaufnebenkosten ermöglicht nur eine kleine Zahl von Kreditgebern. Wenn eine solche Finanzierung gewährt wird, gibt die Bank oftmals ein Baufinanzierungsdarlehen bis zur Höhe des Kaufpreises aus und bindet einen zusätzlichen (teureren) Ratenkredit für die Deckung der Kaufnebenkosten ein. Hierbei wird oft vorausgesetzt, dass ansonsten keine weiteren Kredite bestehen.

Mit befristeten Arbeitsverträgen wiederum gehen Banken unterschiedlich um. Einige wenige Banken achten nicht darauf, ob Du befristet oder unbefristet angestellt bist. Meist wird jedoch nachgefragt, ob die Befristung branchenüblich ist, ob das Beschäftigungsverhältnis ggf. bereits ein- oder mehrmals verlängert wurde usw.

Durch die Kombination der Faktoren wird es sicherlich schwieriger eine passende Bank zu finden, da auch seit März 2016 strengere Richtlinien bei der Kreditvergabe gelten.

Ich hoffe ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Viele Grüße

Mario, Interhyp AG

Keine Chance.

Wer hat euch denn die eigenkapitalvernichtenden Bausparer aufgeschwatzt? Da sind doch schon wieder ca. 2.000 Euro Bearbeitungsgebühren verschwunden. Und 300 Euro bringen euch nicht in 7 Jahren zur Zuteilungsreife. 

Aber am Ende des Tages ist das auch egal.

Die Bank sieht unsichere 3.000 Euro Einkommen, ein Kreditverhalten welches in den letzten Jahren zu mehr Schulden und wenig Sparen geführt hat und eben kein Eigenkapital. Und wenn man mal ein Objekt für 135.000 ins Auge fasst dann fallen an Nebenkosten (wie schon von anderer Seite berechnet) ca. 14.000 Euro an, plus weiche Nebenkosten für Umzug, Doppelmiete und kleinere Schönheitsarbeiten von 3-5.000 Euro. 

Der Verkaufswert des Objektes liegt max bei 110.000 Euro plus Risiko der Bank für nicht gezahlte Zinsen von 5.000 Euro bis sie das Objekt verwerten kann. Also gibt sie Dir kein Darlehen über 150.000 - und das brauchst Du halt.

Wenn ihr ein wirklich gutes Einkommen hättet dann wäre es möglich einen Ratenkredit über 50.000 aufzunehmen und so die Immobilienfinanzierung bei 80% zu halten - aber geht auch nicht. Der Vertrag bis 2020 ist zwar ok aber das Einkommen nicht und auch nicht die Vorschulden. Und dann muesste man das Ganze vorweg besprechen weil die Banken sehen Nebenbelastungen höchst unterschiedlich.

Was ist mit dem Riestervertrag (Du schreibst den unter Versicherungen) - wieviel Geld ist da drin. Das kann auch für eine Finanzierung genutzt werden.

Gut - langer Rede kurzer Sinn: Hier herumzustochern bringt nichts. Geh zu einer Bank vor Ort (Sparkasse, Sparda, Volksbank, Raiffeisenbank) und unterhalte Dich mit einem Berater und quetsche ihn aus welche Möglichkeiten er sieht und was Du machen kannst um Dein Ziel zu erreichen. Und lass Dich nicht abspeisen mit "mach mal einen Bausparvertrag". Er soll ganz konkret sagen was einer Finanzierung im Wege steht oder eben nicht. 

Wenn Du zur mir kommen würdest dann würde ich sagen: Vergiss den Bausparer, lege ihn still. Die Raten gehen für Sondertilgungen in den Autokredit der ist immer teurer als die mickrigen Bausparzinsen. Und dann lebe spartanisch und mach Dich erst mal schuldenfrei.

Sehe Dir die Riesterverträge an. Wieviel geht da rein, welche Zulagen, Steuervorteile kommen da raus, welche Kosten fallen an. Was kann da optimiert werden um in 3-4 Jahren das Geld für eine Finanzierung rauszunehmen.

Welche Alternativen habt ihr über Verwandte. Haben die vielleicht ein abbezahltes Haus/Wohnung und können euch mit einer Grundschuld als Sicherheit für die Bank weiterhelfen.

Und langsam geht mir hier das Papier aus. 

Die Chancen sind nicht wirklich gut.

  • Ihr habt bereits Konsumkredit laufen. 200 Euro pro Monat sind nicht wenig. Das Geld hättet ihr sehr gut für die Finanzierung einsetzen können.
  • Befristeter Arbeitsvertrag, falls die Arbeitslosigkeit kommt könnt ihr die Kosten nicht mehr tragen
  • Kein Eigenkapital - eigentlich ein K.O.-Kriterium. Die Bausparer könntet ihr eventuell noch einbringen, aber die reißen es dann auch nicht mehr raus. Das deckt ja nichtmal die Nebenkosten.

Unterm Strich würde ich sagen: Wird schwierig werden, und ich würde euch in der Situation auch nicht unbedingt dazu raten. Ihr solltet erstmal die Kredite abzahlen und dann eine solide Basis an Eigenkapital ansparen

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