Hauseigentümer möchte nicht das ich sein Haus betrete obwohl meine Freundin Miete zahlt?

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7 Antworten

Ich weiß nicht ob das noch aktuell ist und inwieweit es deinen Fall betrifft. Da sind wohl richtige Mietrechtprofis gefragt...

Internet:
Der Eigentümer/Vermieter kann prinzipiell jederzeit und ohne Angabe von
Gründen (willkürlich) jedem unberechtigten Dritten das Betreten von Haus
und Grundstück untersagen (§ 903 BGB). Jede Zuwiderhandlung ist
Hausfriedensbruch. Die Strafverfolgung durch Polizei und
Staatsanwaltschaft kann jedoch nur aufgrund eines Strafantrags erfolgen §
123 StGB.

Für mich klingt das so daß er dir zwar nicht den Besuch untersagen kann aber das Betreten des übrigen Hauses schon wenn er auch der Eigentümer ist. Mussst dir also nen Tunnel graben.

Der Besucher eines Mieters ist aber kein unberechtigter Dritter.

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genauso schaut die sache aus! Was du hier schreibst! Auch wenn hier einer mit Mieterbund kommt! Klar hat man in seiner Wohnung das Hausrecht, aber spricht der Vermieter ein Hausverbot aus,hast du schlechte Karten! Irgendwie muß man ja aufs Grundstück und Eingang & Flur zu meinen Freund/in kommen um der/die zu besuchen. Und schon hat der Vermieter das Recht auf seiner Seite. Ich hatte genau das gleiche Problem und hab mir das auch nicht gefallen lassen und die Polizei gerufen damit mich meine Freundin besuchen kann. Und die gaben meinen Vermieter vollkommen Recht zum Hausverbot. Sie gaben mir auch recht in Sachen meiner Wohnung mich zu besuchen (in meiner Wohnung). Ja und nun??? Da bliebe nur die Möglichkeit sich da rein zu beamen! So unfassbar sind unsere Gesetze!

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Das ganze hört sich eher nach dem System Drückerkolonne an.

Bestehen die Schulden im Zusammenhang mit diesem Arbeitgeber?

Und diese Freundschaft wird ( vermutlich ) eh bald von der Freundin, bedingt durch den "vom Chef" ausgeübten Druck beendet werden.

Kein Vermieter kann einem Mieter den Empfang von Besuch untersagen. Einzelnen Besuchern gegenüber kann ein Hauseigentümer ein Hausverbot nur in sehr sehr engen Grenzen aussprechen. Und ein entsprechender Grund ( keine Ahnung - z.B. Gewaltandrohung gegenüber weiteren Mietern ) dürfte ja wohl eher nicht vorliegen .

http://www.advopedia.de/news/aktuell/Vermieter-darf-kein-Hausverbot-aussprechen

Mieter dürfen in ihrer Wohnung so oft und so viel Besuch empfangen, wie sie wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hier um Herren- oder Damenbesuch handelt, wie lange der Besuch bleibt, ob er regelmäßig oder unregelmäßig kommt, all das geht den Vermieter nach Informationen des Deutschen Mieterbundes nichts an. 

Nur ausnahmsweise kann der Vermieter "Hausverbot" für einen Besucher verhängen. Beispielsweise dann, wenn der Besucher in der Vergangenheit wiederholt Ruhestörungen begangen hat oder Gemeinschaftsräume wie Treppenhaus, Flur, Keller usw. beschädigt hat.

https://www.mieterbund.de/index.php?id=358

Dankeschön 😊

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Im Mietobjekt haben die dortigen Mieter das Hausrecht. Daher kann der Vermieter auch nicht einfach unangemeldet und eigenständig in die Wohnung oder zugehörigen Keller gehen und z.B. irgendwelche Zählerstände ablesen. 

Diskussionspunkte können gemeinschaftlich genutzte Flächen oder Räume sein. Wenn der Mieter z.B. den Garten mitnutzen darf, dort eine Party schmeist und der Vermieter dem Party-Volk Hausverbot ausspricht, weil sie Chaos in den Blumenbeeten angerichtet haben, so wiegt dieser Umstand anders, als z.B. das Treppenhaus oder der Weg zum Hauseingang.

Neben diesen rechtlichen Auslegungen ist es jedoch viel wichtiger, die Hinter-/Gründe herauszufinden und anzugehen. Dort wäre auch die Freundin als dritte Partei gefordert. Denn diese müsste bei beiden klar machen, dass ihr Mietverhältnis nicht gegen die persönliche Freundschaft und umgekehrt ausgespielt werden darf.

"das iat halt ein großes Haus mit vielen Zimmern und jeder Mitarbeiter hat ein eigenes Zimmer und bezahlt dafür auch seine Miete" ... Wohn- & Arbeitszimmer im grossen Haus. Wahrscheinlich auch Publikumsverkehr, also Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner. Naja, das klingt eher danach, das dann Arbeitgeber, Besitzer und Vermieter am längeren Hebel sitzt und ggf. den Zutritt auch durch Security o.ä. durchsetzen lässt.

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In einer gemieteten Wohnung hat natürlich die Mieterin Hausrecht und der Vermieter kann ihr keinen Besuch verbieten. Jedenfalls nicht ohne sehr gute Gründe.

Dass er aber auch ihr Chef ist, ist natürlich problematisch.

Der Chef wohnt auch in diesem Haus was auch als arbeitsraum genutzt wird...

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@RussianZ

Das Haus oder die Wohnung?

Aber ganz ehrlich, wie kann man nur auf die Idee kommen, in so eine Wohnung zu ziehen?

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@Othetaler

Es ist halt ein großes Haus  (ein ehemaliges hotel) das jetzt als arbeitsraum genutzt wird und jeder Mitarbeiter bekommt sein eigenes Zimmer wo er auch Miete für bezahlen muss 

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@RussianZ

Klingt für mich nach Callcenterknast ...

Vermutlich liege ich auch nicht völlig falsch, wenn ich vermute, dass nicht nur die Bezahlung mies ist, sondern auch die "Miete" nicht gerade günstig ist.

Ich kann deiner Freundin nicht raten, sich mit so einem Chef anzulegen, solange sie da noch wohnt und arbeitet. Ein guter Anwalt (auch für Arbeitsrecht) wäre nicht schlecht. Und ganz schnell eine andere Stelle und Wohnung.

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@Othetaler

Ich habe ihr auch vorgeschlagen zu mir zu ziehen aber sie braucht diesen Job um ihre schulde ab zu bezahlen... mein Geld will sie auch nicht nehmen ...

Ich suche schon seit Wochen eine geeignete Ausbildung für sie jedoch mehr sie jede stelle ab und versucht es nicht mal sich zu bewerben 

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@RussianZ

Lass mich raten: Die Schulden hat sie beim Chef?

Geht zu einem Anwalt!

Außerdem: So ein Job ist nicht schwer zu finden.

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Das geht nur, wenn er einen wichtigen Grund dafür hat. Einfach so geht nicht !

Der Chef wohnt auch in diesem Haus was auch als arbeitsraum genutzt wird...

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Sie kann doch die Leute empfangen, die sie möchte... Der Vermieter hat nicht zu bestimmen, wer ein Vermietetes Haus betreten darf.

Der Chef wohnt auch in diesem Haus was auch als arbeitsraum genutzt wird...

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Aber wohl nicht in der gleichen Wohnung.

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@John237654

Ne nicht in der gleichen Wohnung aber das ich halt ein großes Haus mit vielen Zimmern und jeder Mitarbeiter hat ein eigenes Zimmer und bezahlt dafür auch seine miete

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@RussianZ

Das einzige, was ich dazu sagen kann, ist, daß der ehemalige AG den Zutritt zum einstigen Arbeitsplatz verbieten darf. Da die Zimmer quasi im Bürokomplex sind, macht es die Sache evtl.kompliziert. Vielleicht fragst Du besser einen Anwalt.

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