Hausdurchsuchung wegen Cannabis!

7 Antworten

Du kannst davon ausgehen, daß das Verfahren gegen Dich am Ende gemäß § 45 JGG eingestellt wird. Wenns dumm läuft, dann mußt Du vorher noch ein paar Sozialstunden machen oder Beratungsgespräche bei der Drogenberatung führen. Mehr wird aber vermutlich nicht passieren. Beim nächsten Mal kann das dann aber schon anders aussehen.

wegen den 0,3 kriegste maximal sozialstunden. lass dich nicht abfucken von den cops. das einzig dumme ist nur dass du jetzt auf deren liste stehst und wenns ne personkontrolle gibt wirste durchsucht

Meine frage ist jetzt was kommt noch alles auf mich?

Die Ermittlungsbehörden werden u.U. über den Zeugen, der Dich beschuldigt Handel getrieben zu haben,. versuchen weitere Personen ausfindig zu machen, die bezeugen können, dass Du Cannabis verkauft hast. Gelingt das, wirst Du kaum mit der Einstellung des Verfahrens rechnen können, so wie dies hier andere Kommentatoren behaupten, denn die sogenannte "geringe Menge" ist eine Eigenbedarfs-Regelung. Verkauf hat mit Eigenbedarf aber nichts zu tun.

Das Strafmaß für solche Delikte ist variabel, dient aber gerade bei Jugendlichen oftmals der Abschreckung, um eine erzieherische Wirkung zu erzielen. Die Palette reicht für Ersttäter dabei von Ableistung von Sozialstunden über Geldbußen, Teilnahme an Drogenberatungsgesprächen, unregelmäßigen Urin-Screenings, Arrest und/oder Haftstrafen auf Bewährung.

Stimmt schon. Allerdings dürfte der Nachweis, dass die gefundene Menge NICHT zum Eigenbedarf bestimmt war, schwierig zu erbringen sein. Eventuelle Zeugen des Handels werden wohl schwerer ins Gewicht fallen.

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@Laxtis

Aufgrund des unvollständigen Fragesteller-Satzes

Ich wurde angeklagt das ich jemanden für 25 euro 1 Gramm gekauft hätte

kommen 3 Interpretationsmöglichkeiten in Betracht:

  1. "Ich wurde angeklagt das ich bei jemanden für 25 euro 1 Gramm gekauft hätte"

  2. "Ich wurde angeklagt das ich für jemanden für 25 euro 1 Gramm gekauft hätte"

  3. "Ich wurde angeklagt das ich jemanden für 25 euro 1 Gramm verkauft hätte"

Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Fragesteller nicht zu wissen scheint, dass auch Ankauf als Handel gilt (insofern von Ermittlungssseite her versucht werden wird festzustellen, ob es zu weiteren Ankäufen gekommen ist).

Allerdings wurde er bisher sicherlich nicht "angeklagt" sondern bloß beschuldigt".

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