Hausbau-Massivhaus oder Fertighaus? Wer hat Erfahrungen damit?Entscheidungshilfe?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Massivhaus 83%
Fertighaus 16%

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Fertighaus

Ich bin für ein Fertighaus. Am besten passt eigentlich, dass man man den Bau einen Massivhauses nicht selbst überwachen kann. Beim Fertighaus gibt es exakte und nachprüfbare Beschreibungen. Der Hauptgrund für mich ist jedoch, dass die Energieeffizienz eines Fertighaus deutlich besser ist als bei einem Massivhaus. Das Argument, dass ein Massivhaus "Atmet und diffusionsoffen ist", ist oft nicht richtig, denn um die hohen Anforderungen an die EnEV zu erreichen, wird das Haus mit einem Wärmedämmverbundsystem gedämmt, welches in den meissten Fällen aus Styropor besteht. Styropor ist aber nicht diffusionsoffen. Das ist das eigentliche Problem. Über die vielen Schimmelfälle bei einem Massivhaus, welche erst nach Jahren eintreten, wird im Internet genügend berichtet. Von Schimmel im Ferrighaus habe ich so gut wie noch nichts gehört. Und Ihr?

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Wir haben unser Haus in massiver Bauweise gebaut und dabei Ytong-Steine verwendet. Nach dem Blower-Door-Test hat unser Gebäude die gleiche "Dichtigkeit" wie ein Passivhaus, um den Aspekt "nach dem EnEV" zu klären. Wir haben keine Aussendämmung! Diese Argumentation ist somit nicht korrekt. Gerade im Rohbau erkennt man erst den Bedarf an Steckdosen etc. - bei massiver Bauweise bleiben hier alle Möglichkeiten offen. In einem Fertighaus liegen die Leitungen direkt in den vorgefertigten Elementen - eine Veränderung ist auf der Baustelle meist nicht mehr möglich. Unter dem Strich solltet ihr euch Angebote für beide Varianten einholen und dann auch die Preise vergleichen. Wenn ihr fürs gleiche Geld massiv bauen könnt - legt los! Vergleicht bitte auch unter dem Aspekt "Schallschutz" - ein massives Haus wird hier die besseren Werte aufzeigen. VG Wallace

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@wallace100

Ein Ytong-Stein ist diffusionsoffen. Und wenn dann noch ohne Wärmedämmung außen gearbeitet wird, was bei richtiger Steinstärke nicht notwendig ist, eine sehr gute Wahl. Ich meinte eher die Variante: 17,5 cm Poroton und dan 12 cm Styroporfassade.

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Die Frage ist doch, was du selbst willst. Massivhaus ist halt ein Klassiker und daher in Deutschland schwer angesagt. Ein Fertighaus ist in Nullkommanix aufgestellt und im Normalfall hochwertig verarbeitet. Das wird einmal abgenommen und gut. Im Prinzip kann man die mit Fachwerkhäusern vergleichen, die ja auch ein paar hundert Jahre halten. Beim Massivhaus musst du eigentlich während der gesamten Bauphase den Handwerkern auf die Finger sehen, damit die nicht rumpfuschen. Schau dir doch einfach mal ein paar Modellhäuser an und entscheide selbst.

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ich glaube nicht das man das mit einem Fachwerkhaus vergleichen sollte, da gibt es sehr sehr große Unterschiede!

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@patricia96

Das habe ich mir auch schon überlegt,es werden ja jetzt schon Fachwerkhäuser mit Top Dämmwerten gebaut.

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Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

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Massivhaus

Da hast Du länger von. Die Kosten für beide Varianten werden oft falsch bewertet. Das Fertighaus erscheint oftmals günstiger, aber es werden beim Kostenvoranschlag der Anbieter bei weitem nicht alle Nebenarbeiten berücksichtigt. Ich rate jedem ab, ein Fertighaus bauen zu lassen, ohne vorher genauestenst (!) zu prüfen, welche Arbeiten überhaupt in den jeweiligen Kostenvoranschlägen enthalten sind.

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