Hausbau lieber Ökostrom oder nicht?

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8 Antworten

Hallo,

also als erstens solltest du mal abklären, was es für eine Stromart in deinem Ort gibt. Die einzige Möglichkeit ist ansonsten eine Fotovoltaikanlage. Natürlich ist gegen Ökostrom nichts einzuwenden, da man die Umwelt schützt und auch auf die Dauer sich Geld erspart, jedoch kann man nicht genau sagen, welches die günstigste Variante oder die beste Variante ist. Es gibt da diese Seite im Internet, die alle Ökostromanbieter Deutschands aufzeigt und wo man auch einen Ökostromvergleichtest durchführen kann bzw. die Kosten berechnen kann. Schau einfach mal hier: http://www.oekostrom-24.com/oekostromvergleich/
Viel Erfolg bei der richtigen Stromauswahl und dem Hausbau!

Grüße!

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die einzig wirklich sichere methode, atomstrom zu meiden wäre es, ein energieautarkes haus zu bauen, also solaranlage, blockheizkraftwerk, kleinwindkraftanlage etc... und dann Akkus im Keller um die Zeiten ohne Wind oder sonne etc. zu überbrücken. an sonsten wirst du an strom nehmen müssen, was gerade aus der leitung kommt.

für den grünen strom wurden und werden keine eigenen leitungen verlegt. das prinzip Ökostrom basiert einzig und alleine auf dem Energiemarkt.

nehmen wir mal an, du wohnst in der nähe von garzweiler, und hast ökostrom gekauft. dann bekommst du trotzdem den Braunkohlestrom. deinen ökostrom, mit dem du den ausbau der erneuerbaren energien (mit)finanzierst, den bekommt z.B. der Bauer in bayern, dessen nachbar solaranlage hat, oder das rentnerpaar in schleswigholstein, wo die Windräder die ganze zeit rotieren... auch wenn die keinen Ökostrom gekauft haben...

von daher ist die investition in Ökostrom schon ein sinnvoller beitrag. hat aber wenig bis nichts mit irgendwelchen Anschlüssen oder sonst was zu tun.

wenn du wirklich was tun willst, dann tu mir den gefallen und geh bitte NICHT demonstrieren, wenn eine stromautobahn gebaut werden soll. demonstrier lieber gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke.

lg, Anna

PS: wenn ich die wahl hätte, ich würde atomstrom nehnen, wenn ich wüsste, dass es dafür weniger kohlestrom gibt.

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Hallo lenamuna,

bei einem Neubau könnt ihr einen Teil
eures Ökostroms selbst erzeugen und den Rest bei einem unabhängigen
Ökoenergieversorger einkaufen.

Je nach Lage des Grundstücks bietet sich
für euch an, eine Erdwärmepumpe zu installieren. Die Kosten für die Bohrung
sind sehr hoch, langfristig ist es aber eine sehr gute Investition. Wichtig ist
dabei, dass zum einen die Möglichkeit besteht Erdwärme zu nutzen und zum
anderen, dass ihr euch vor Ort von einem Experten Rat holt.

Für den Betrieb der Erdwärmepumpe ist
Energie nötig. Perfekt ist es, wenn 3/4 Umweltenergie (Erdwärme) und 1/4 Strom
zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Im Winter könnt ihr so Heizen, und im Sommer
kühlen.

Für die Energieerzeugung könnt ihr eine
PV-Anlage mit Speicher installieren lassen. Für eine Familie braucht man ca.
30-40 m2 Fläche.

Zur Warmwasserbereitung könnt ihr
zusätzlich noch eine Solarthermieanlage installieren. Hier liegt der
Platzbedarf bei ca. 9-12 m2. Es gibt auch die Möglichkeit diese Anlage für
Warmwasser und Heizung zu nutzen. http://www.solaranlage-ratgeber.de/solarthermie

Ob und was realisierbar ist hängt im
wesentlichen von eurer finanziellen Lage und der Ausrichtung / Neigung und
Größe des Dachs so wie Verschattungen durch Nachbargebäude und Bäume ab.

Wichtig ist, dass ihr alle Möglichkeiten
inkl. Förderungen gut durchrechnet.

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Versteh ich die Frage nicht ? Welche. Stromanbieter ihr letztendlich nehmt (Ökostrom oder nicht ) ist euch überlassen und hat nix mit dem Hausbau zu tun. Baut erstmal ein solides Haus mit guter Isolierung was generell wenig Energie verbraucht. Eine Lüftungsanlage könnte Schimmel verhindern und sehr gut Wärme zurückgewinnen.  Teuerer Fenster auf der Südseite lassen im Winter Wärme durch die Verglasung besser rein und halten euer Haus warm.
Klärt doch zuerst was ihr für eine Heizung euch leisten könnt eine wärmepumpe spart Geld und Abgas aber ist teurer in der Anschaffung das teuerste währe ein Mini blockheizkraftwerk das würde aber Strom erzeugen und Wärme im Überfluss. Das sind Dinge die Sinn machen zu bedenken. Aber welcher Stromanbieter euch beliefert ist für ein Hausbau uninteressant.  Viel Glück.

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du kannst zwar ökosstrom bestellen und bezahlen,aber was du tatsächlich bekommst lässt sich nicht mehr feststellen denn wenn er mal im netz ist ist es strom und gibt keinen unterschied zwischen öko und atom

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Kommentar von Mikkey
19.11.2015, 20:06

Wenn ich mir über diese Tatsache nicht klar wäre, hätte ich das Wort "theoretisch" nicht eingefügt. Wenn man eine Ökostromversorgung beauftragt, bekommt man die Garantie, dass entsprechend seinem Verbrauch grüner Strom ins Versorgungsnetz eingespeist wird.

Sollte es mal die Technik geben, wird auch grünes Gas (synthetisiertes Methan) ins Gasnetz eingespeist werden. Die Verbraucher werden dann auch entsprechende Versorgungsverträge abschließen können.

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Ja, solche Erfahrungen habe ich gemacht, unser Strom kommt (theoretisch) aus einem Wasserkraftwerk in Norwegen.

Die üblichen Strompreisvergleichsportale bieten Auswahlkriterien an, mit denen man die Suche auf Ökostrom einschränken kann.

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Kommentar von wollyuno
19.11.2015, 19:43

aber nur theoretisch,praktisch hast einen mix aus allen stromerzeugern aus deinem umfeld

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Schaue dir mal das Angebot der www.buergerwerke.de an. Günstiger Ökostrom von Bürgern für Bürger.

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Den Strom selbst kannst du dir nicht aussuchen - das weißt du hoffentlich!

Es geht einzig und alleine um den Tarif, also für was deine Zahlungen verwendet werden.

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