Hausaufgaben benoten erlaubt?

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8 Antworten

Er hat es faierweise vorher angekündigt. Hausaufgaben sind Teile der schulisch zu erbringenden Leistungen, ergo können sie auch benotet werden. Und hast Du diese Leistung nicht erbracht, erhältst Du berechtigterweise eine sechs. Dies gilt genauso, wenn Du ohne ärztliches Attest einer Klausur fernbleibst - keine Leistung - Note 6.

Dazu benötigt man eigentlich keine Paragrafen, Hausaufgaben sind Teil der mündlichen Mitarbeit und können als solche natürlich in die Note einfließen - sie sind aber nicht ausschließlich Teil der mündlichen Note, sondern mündliche Mitarbeit und gute Beiträge zählen ebenso mitrein. Wie der Lehrer das gewichtet, ist ihm überlassen.

Warum muss immer alles mit Gesetzen belegt werden? Selbstverständlich darf er das. Und wenn er zusätzlich jede Stunde vorab einen kleinen Test schreibt und diesen benotet und jede Stunde jemand zur mündlichen Kontrolle nach vorne zitiert wird, darf er dies ebenfalls.

Nicht immer nur nach den Rechten schreiben, sondern auch nach den Pflichten.

TheCrazyEgg 09.11.2016, 19:32

Ich versteh nicht wieso du das für so "selbstverständlich" hältst, natürlich darf er zu begin einen kleinen Test schreiben oder jemanden nach vorne holen. Bei der Hausaufgabe wird allerdings eine zuhause volbrachte Leistung benotet und man hat somit keine einheitlichen Prüfungsbedingungen wer sagt mir das mein Klassenkamerad das selbst gemacht hat und nicht seine hochbegabte Mutter, die von Beruf Bauzeichnerin ist?

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Appelmus 09.11.2016, 19:37
@TheCrazyEgg

Niemand. Es gibt in diesem Sinne keine Chancengleichheit. Darum geht es aber auch nicht. Spätestens wenn der Schüler eine Prüfung alleine bestehen muss, steht er ohne seine hochbegabte Mutter da.

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TheCrazyEgg 09.11.2016, 19:46
@Appelmus

ja auf seine Mutter muss er dann wohl leider verzichten aber ist die Chancengleichheit die es in diesem Sinne ja nicht wirklich gibt nicht sogar im deutschen Grundgesetz festgehalten

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Appelmus 09.11.2016, 21:26
@TheCrazyEgg

Niemand darf aufgrund seiner Herkunft, Abstammung etc. benachteiligt oder bevorzugt werden. Und ja, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Aber kein Mensch gleicht dem anderen. Wir sind keine Massenproduktion mit den gleichen Interessen, Eigenschaften oder Zukunftsplänen. Der eine ist sprachlich begabt, der andere naturwissenschaftlich. Der eine ist grob-, der andere feinmotorisch, Der eine hat ein großes Talent zum Zeichnen, der andere handwerkliches Geschick.

Jeder lernt nach seinen Interessen. Der eine mogelt sich durch, der andere kämpft hart für seinen Abschluss. Der eine fängt bei Vati in der Firma an, der andere bezieht mehrere Jahre ALG II. Eine Chancengleichheit, wie sie dir u. U. vorschwebt existiert nicht und wird nie existieren.

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Natürlich darf er die Hausaufgaben benoten. 

Er darf natürlich auch eine 6 geben, wenn Du die Aufgabe nicht gemacht hast.

Hausaufgaben fließen i.d.R. in die mündliche Note mit ein und können somit benotet werden. Hast du deine Aufgaben nicht erledigt, kann es durchaus eine 6 geben.

Ja, Lehrer dürfen sowas. Das braucht auch nicht in der Hausordnung zu stehen.

Selbstverständlich fließen auch Hausaufgaben in die Benotung mit ein. Und genauso selbstverständlich darf eine nicht gemachte Hausaufgabe mit 6 bewertet werden.

Ja das darf der Lehrer

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