Hausarztkarte - wie geht das?

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2 Antworten

engelhaar hat das soweit richtig beschrieben, den "Pferdefuss" allerdings nicht erwähnt.

Mit der Teilnahme am Hausarztmodell verpflichtest Du Dich, einen Facharzt NUR nach Überweisung durch den Hausarzt aufzusuchen.

Wenn Du zum Beispiel "mal wieder" einen Hexenschuss hast, darfst Du NICHT gleich zum Einrenken zum Orthopäden gehen, sondern musst erst einmal zum Hausarzt, obwohl der Dir hier wohl kaum helfen kann.

Um 10 Euro pro Quartal (= 40 Euro im Jahr) zu sparen, nimmt man das gerne in Kauf! Und auch einen Hexenschuss kann der Hausarzt behandeln.

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Die HZV (Hausarztzenrierte Versorung) ist genau das Gleiche, im Prinzip, wie damals die Krankenscheine. Natürlich darfst Du zum Orth. gehen, du solltest nur vorher oder im Nachhinein einen Überweisungsschein abgeben. Dein Hausarzt hat dann den Vorteil das alle Befunde bei ihm angefordert werden können und du nicht an verschiedenen Stellen etwas suchen mußt, wenn es denn dann irgendwann richtig funktioniert :-)

Die Befreiung der Praxisgebühren hat, mit der HZV, noch nicht jede Krankenkasse in ihrem Programm, die Idee stammt auch von der KV-Bremen, (Kassenärtztliche Vereinigung), nicht von den K-Kassen. Es nehmen auch nicht alle Kassen an dem Modell teil. es gibt noch diverse andere Dinge darüber zu berichten!

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Du bekommst von Deinem Hausarzt ein Formular, füllst es aus und gibst es wieder in der Praxis ab. Nach einiger Zeit bekommst Du von Deiner Kasse eine Zusatzkarte zugeschickt, diese zeigst Du beim nächsten Quartal in der Praxis vor und das wars.

Gruß engelhaar!

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