Hausarzt verweigert nach 35 Jahren die Behandlung

3 Antworten

Du bist beileibe kein Einzelfall. In Zeiten des zunehmenden Hausärztmangels sind viele Hausärzte vollkommen überlaufen und können einfach keine weiteren Patienten mehr aufnehmen. Auch der Tag eines Hausarztes hat eben nur 24 Stunden. Daher ist auch ein Hausarzt durchaus berechtigt, bei chronischer Überlastung seiner Sprechstunde, weitere bzw. neue Patienten abzuweisen, sofern kein dringend behandlungsbedürftiger Notfall besteht. Da du in den letzten fünf Jahren nicht bei ihm warst, giltst du nicht als Stammpatient/in. Du könntest es höchstens nochmal mit einer neuen Terminvereinbarung versuchen, andernfalls wirst du dich wohl nach einem anderen Hausarzt umsehen müssen.

www.hausärztemangel.info

Nein, ich würde an Deiner Stelle mal die Krankenkasse befragen, wie Du da vorgehen solltest. Di Kasse hat ja auch Unterlagen von Dir und könnte Dir die Behandlung bei dem Arzt siher bestätigen. Komischer Arzt!

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Die Krankenkasse sagte auch das er es nicht darf. Nur ich komme bis zum Arzt gar nicht durch und die Sprechstundenhilfe verweigert mir einen Termin.

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@KleineMaus1970

Da hast du von der Krankenkasse leider eine falsche Information erhalten. Unter bestimmten Umständen, wie z.B. der Überlastung der Sprechstunde darf ein Vertragsarzt durchaus neue oder weitere Patienten ablehnen. Mittlerweile ist dies in Deutschland gang und gäbe. Wer noch einen Hausarzt hat, sollte sich diesen "warmhalten".

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@AussterbendeArt

Nein laut Krankenkasse darf der Arzt keinen Patienten ablehnen. Nachdem die Krankenkasse mit dem Arzt geredet hat, hat er sie wieder aufgenommen.

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Bist Du denn eventuell Unhöflich zur Sprechstundenhilfe?

Hausarzt verweigert Behandlung.Patienten hat ihn einpaar passende Worte am Telefon gesagt.Nun ist er beleidigt und lehnt weitere Behandlung ab. Anzeigen?

Neutral von mir,will keine Namen nennen.

Ein Patient mit recht schlimmen Schmerzen,muss ständig damit leben.

Der Arzt verweigert Schmerzmittel,weil er diese schon einmal konntrolllos verschrieben hatte.

Die Patienten bekam Spritzen ( Morphinhaltig) und das gleich immer 10 Stück. Keiner hat das kontrolliert und in 2 Tagen war alles ,was 3-4 Tage reichen sollte aufgebraucht .Es kam zu heftigen Einsprizentzündungen .

Der Arzt bekam Muffensausen und verschrieb nichts mehr. Wie das dem Patienten ergangen ist ab diesem Moment,dürfte klar sein. Ist wie Süchtiger ,der auf jetzt und gleich Abstinenz sein muss.

Und so entstand dann die Frage und so einige Telefonate.

Was tun mit dem Gott in weiß ?

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Kann die Sprechstundenhilfe behandlung verweigern?

Hallo an alle, ich brauche mal wieder einen Rat. Ich wollte heute zum Arzt, da ich Probleme mit meinem Knie habe. Die Probleme habe ich schon seit einiger Zeit, aber in der letzten Woche hat es sich stark verschlechtert. Gestern ist es blau angelaufen ohne äußerliche Einwirkungen, ich kann vor Schmerzen nachts kaum noch schlafen und stehen und gehen ist eine Qual. Mein Knie wirkt immer instabiler...genau so habe ich das der Sprechstundenhilfe geschildert. Diese kam mir jedoch patzig, erwiderte, dass ich nicht glauben soll, dass, wenn andere ohne Termin drankommen, ich das auch erwarten kann, dass meine Probleme ja nicht so akut sein können, hat mich von oben bis unten gemustert, mein Knie durch die Hose mit ihrem Blick schon halb geröngt und gesagt, dass ich mich nicht so anstellen soll und mir dann einen Termin für sie nächste Woche hingeklatscht. Ja, Termin nächste Woche, ist ja schon mal gut, wenn man die Wartezeiten bei Orthöpadiepraxen betrachtet...nur, in so einem Fall? Und dann nur von der Sprechstundenhilfe ohne Absprache mit dem Arzt? Meine konkrete Frage: Darf die Sprechstundenhilfe ohne Absprache mit dem Arzt die Behandlung verweigern und in gewisser Weise selbst entscheiden, ob eine Behandlung notwendig ist oder nicht? Und auch ihr Ton...genervt von der Arbeit war sie keinesfalls, den Patienten vor und nach mir hat sie strahlend empfangen. Ich würde mich sehr über antworten freuen und auch über eure Hilfe und Tipps.

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