HausArzt verweigert cannabis als dauermedikament, trotz diagnose?

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12 Antworten

Dass eventuell Cannabis bei deiner Erkrankung als mögliches Therapeutikum möglich ist, bedeutet noch lange nicht dass ein Arzt dir das auch verschreiben wird, bloß weil du das gerne hättest.

Je nachdem, welche Erkrankung du hast, wird es sicherlich auch mehrere andere Medikamente geben, die dir helfen können.

Die Entscheidung liegt definitiv bei dem jeweiligen Mediziner.

Du kannst zwar gerne den Arzt deshalb wechseln, allerdings dürfte sich jeder neue Arzt vor einer Behandlung mit dem vorherigen Arzt auseinandersetzen.

Und da stellt sich die Frage, ob du mit diesem Verhalten nicht selbst Grund zu der Annahme gibst, dass du unbedingt Cannabis willst und deshalb sogar bereit bist, extra dafür den Arzt zu wechseln.

Ist das ne ernst gemeinte antwort? Cannabis hilft, das ist fakt. Ich konsumiere es nur nicht, weil ich meinen führerschein behalten will, deshalb solls mir mein arzt verschreiben. Du weißt doch auch nicht was ich für me kramkheit habe. Ich kann dir aber soviel sagen: mit der medizinischen wirkung von cannabis fahre ich besser und sicherer auto

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@Milka420

Ja das ist ernst gemeint. Und wenn du es noch nicht konsumierst, wie kannst du dann wissen dass es hilft?

Nach wie vor entscheidet der Mediziner.

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@Milka420

Das ist ja auch in Ordnung, dagegen habe ich auch nichts gesagt.

Dennoch ist es Entscheidung des Mediziners, und es ist auch nachvollziehbar dass mit Sicherheit aufgrund der Gesetzesnovelle in naher Zukunft viele Drogies versuchen werden, auf diese Weise legal an ihren Stoff zu kommen.

Da sind die Ärzte mit Sicherheit vorsichtig, sobald jemand gezielt auf Cannabis aus ist.

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@Milka420

Du sagst zwar nicht, was Du "für eine Krankheit hast", willst aber eine ernstgemeinte Antwort. 😂

Als Arzt kennt man seine Pappenheimer!  

Vielleicht hann ich auch besser fliegen, wenn ich vor dem Einsteigen in den Flieger Cannabis konsumiere. 😉

Du bist ein Scherzbold! Solche Leute gehören aus dem Verkehr gezogen. 

Wenn Du Krankheiten oder Probleme hast, die Du nur nit Cannabis lösen kannst, zweifle ich allein schon aufgrund Deiner Grunderkrankung Deine Fahrtauglichkeit im Straßenverkehr stark an! 

Natürlich gibt es auch Leute, die besoffen besser Auto fahren als andere nüchtern! Aber das macht es nicht besser und nicht legaler. 😑

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Verklagen wird nichts bringen. Du kannst einen Arzt nicht zwingen, etwas zu verschreiben von dem er meint, dass es für die Therapie seines Patienten ungeeignet ist. 

Du kannst den Neurologen natürlich darauf ansprechen, dass du zu weit weg wohnst, um das Rezept selber zu holen, aber der Neurologe wird das Betäubungsmittelrezept sicher nicht per Post verschicken, es könnte ja in schlechte Hände kommen und von irgendjemandem eingelöst werden.

Cannabis kann zwar verschrieben werden, jedoch ist es nicht Behandlung der ersten Wahl. Zunächst wird leitliniengemäß mit den Arzneimitteln der ersten Wahl therapiert. Du kannst den Neurologen zwar darauf ansprechen, immerhin hast du auch ein Mitspracherecht an deiner Therapie, jedoch wird erst versucht, mit Arzneimitteln zu Behandeln, die der Patient schon kennt und mit denen er gut zurecht kommt. 

Solltest du wirklich Cannabis verschrieben bekommen, dann solltest du wissen,dass nicht jede Apotheke Cannabisblüten verkauft. Dazu benötigt die Apotheke nämlich eine Genehmigung und nicht jede Apotheke besitzt diese. Vielleicht kann die Apotheke, bezogen auf dein Ausgangsproblem, bei Botengängen dein Rezept abholen, wenn du vorher beim Neurologen angerufen hast, damit er dir ein neues BTM ausstellt. So eine Ansprache wäre mit einer Apotheke möglich, natürlich nur wenn es auch für die dich beliefernde Apotheke kein zu großer Arbeitsaufwand ist.

Neben den Cannabisblüten gibt es auch noch die Reinstoffe der Pflanze als Arzneimittel (Dronabinol-Kapseln und "Sativex" Spray).

Aber auch hier gilt, dein Neurologe entscheidet über deine Therapie und du kannst dir nicht sicher sein, dass er dir Cannabis verschreibt, auch wenn du es gerne möchtest.

Ein Grund dafür, dass nicht alle Ärzte Cannabis und die Arzneimittel verschreiben, liegt auch darin, dass es nicht sehr viele Studien gibt mit Cannabis und den Reinstoffen. Einige Studien wurden in den USA durchgeführt zu verschiedenen Krankheistbildernl, es wurden jedoch nur eine geringe Anzahl Patienten in die Studien aufgenommen ( in Studien zu anderen Arzneimitteln gibt es häufig einige tausend bis zehntausend Probanden, in den Studien mit Cannabis und den Reinstoffen nur Probanden im zweistelligen Bereich). Manche Studien haben eine Besserung der Patienten gezeigt z.B. bei Krebs oder HIV Patienten bezogen auf Appetit, Schmerz und Schlaf. Für andere Krankheistbilder wie z.B. MS oder Epilepsie waren die Ergebnisse nicht sehr eindeutig. Häufig wurde die Behandlung abgebrochen aufgrund der Nebenwirkungen, aber das ist ja von Patient zu Patient unterschiedlich ob und wie stark ausgeprägt die Nebenwirkungen sind.

Ich kann aber von mir aus aus erfahrung sagen, dass cannabis hilft. ein punkt gegen sativex ist, dass die krnakenkassen in zukunft dazu verpflichtet sein werden, blüten zu bezahlen, das spray aber nicht. und weil ich weiß, dass nicht jeder jedes verschreibt, hab ich quch schon bei 2 verschiedenen einen termin. und der 2. arzt soll sehr gut sein also mit dem wird man reden können und wenn man reden kann, ist das schonmal sehr gut

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Du kannst einen Arzt nicht dazu zwingen, ein bestimmtes Medikament zu verschreiben, er wählt selbst aus, welches Medikament er verschreibt. Und der Behandlung eines anderen Arztes folgen muss er auch nicht. Vorallem nicht, wenn er die Krankheit nicht diagnostiziert hat.

Wenn dir das nicht passt, wirst du wohl oder übel einen anderen Arzt aufsuchen müssen.

Wenn es nur um Folgerezepte geht, brauchst du übrigens normalerweise auch beim Neurologe keinen Termin.

Auch bei btm rezepte? ein anruf reicht und ich kanns unterschrieben abholen?

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Da es ja wohl um eine Dauerbehandlung ohne Aussicht auf Heilung geht, sollte das kein Problem sein.

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Das Gesetz gilt erst ab März und wenn Dein Arzt dagegen ist, wirst Du das vernünftig mit ihm diskutieren müssen.

Das ist leider auch nicht mit jedem Arzt möglich (obwohl die ja die nötige Intelligenz dafür haben sollten), aber Du kannst Dir bis dahin ja schon mal die entsprechenden Argumente überlegen.

Ich denke das ist bei meinem arzt sehr tief in der psyche verankert. Das kann man vergessen

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@Milka420

Noch tiefer ist in deiner Psyche verankert, dass du unbedingt kiffen musst. (und wahrscheinlich eh schon tust).

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Jupp, und aus medizinischer Sicht hilft auch kein Arzt Wechsel , weil wenn ich dein Behandelnder Arzt wäre, ganz sicher kein Cannabis in der ersten Verordnung geben würde, ein Aprobation zu erwerben ist viel Arbeit, das zu riskieren wäre mir auch zu viel . BTM Medikamente sind sehr heikel.
Und ob du es hören willst oder nicht , dein Verhalten ist trotzdem sehr fokussiert, da liegt der Sucht Gedanke nicht fern, erst recht für Menschen, die dich nicht kennen.
Cannabinoide sollen bei austherapierten Patienten angewendet werden !

Letzter Punkt: die Abstimmung fand heute statt, bis das alles auf den Weg gebracht ist, dauert es eh erstmal .

Mein termin ist eh erst im dezember. ist bei neurologen so. ich sage auch nicht dass er mir sofort 3 kilo gras mit heimgeben wird,nur mein hausarzt wird cannabis nichteinmal akzeptieren, wenn dem jmd ne waffe an den kopf hält

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Richtig so , as I said, würde ich auch nicht machen.

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Der Arzt kann Verschreiben was Er will oder für richtig hält.Nur weil Er es könnte muss Er nicht.

BTM-Rezepte kannst du nicht mal einfach ausstellen. Das wird dir auch keiner schicken. Allerdings brauchst du für Wiederholungsrezepte keinen Termin. Du rufst da an, sagst du brauchst ein neues Rezept und die stellen das dann aus, ohne dass du lange und breit mit dem Arzt redest.

Wenn dein Hausarzt das nicht ausstellen möchte, sondern dich an den behandelnden Facharzt verweist ist das legitim.

Achtung: das Gesetz steht heute zur Abstimmung , gültig ist es damit noch nicht, auch wenn es verabschiedet wird.

Es wurde bereits verabschiedet. Es wird in kraft treten. Mein termin ist sowieso erst im mai. Wie gesagt: neurologen...

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Darf man fragen wie alt Sie sind? Warum so sicher, dass der Arzt diese Krankheit diagnostiziert, bzw. von welcher Krankheit reden wir denn? Das Gesetz gilt erst ab März und es werden vor dem verschreiben von Cannabis eine Menge dinge geklärt werden müssen. 

Arrow

18. Tourette. Ich weiß dass ich tourette habe und ich bin nicht der einzige, der das glaubt. Ich weiß auch, dass cannabis hilft und man darf das nicht einfach akzeptieren, dass ein arzt mit einem experimente durchführt. Wenn er kein cannabis verschreibt, bin ich weg. Warum versteht das keiner? :( es ist das einzige was hilft. Nur weil man 18 ist denken alle dass mane s zum spaß macht. Kann man mit 18 etwa nicht krank sein?

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@Milka420

Sicher kann man mit 18 krank sein und ich will dir auch keine Sucht unterstellen, aber wenn dem wirklich so ist, werden erstmal alle Alternativen zu Cannabis überprüft. Dies schreibt so leider das Gesetz vor.

Arrow

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@GreenXArrow

Das kann man gerne machen. hab ich kein problem damit. die nebenwirkungen werden allerdings so groß sein, dass kein weg um cannabis herumführen wird. cannabis macht mein leben erst pebenswert. du als außenstehender, als gesunder mensch, kannst das vielleicht nicht nachvollziehen, aber das ist mein leben das mir die natur gegeben hat und das muss ich so erträglich gestalten wie es geht

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Aber keine Ahnung von Medizin, Rezeptverordnung und medizinischer Ethik.

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Der Arzt entscheidet, welches Medikament er Dir verschreibt. Auch mit verschriebenen Cannabis darf man kein Auto fahren. Der Führerschein ist dann auch weg.

Wenn du den Arzt verklagst wisrst du ihn sowieso wechseln müssen weil er nicht gezwungen werden kann dich weiter zu behandeln sofern es alternativen gibt. Nicht DU entscheidest welches Medikament du bekommst sondern der Arzt. Dein vehementes Pochen auf Cannabis macht mir hier einen ganz anderen Eindruck.

du scheinst die Regelung nicht zu kennen und der Arzt darf das nur verschreiben wenn es keinerlei Alternative mehr gibt.

Aber die Alternative an Schmerzmitteln ist soooooo umfangreich das es schlecht wird,deine Sucht zu befriedigen.

Wer spricht denn von schmerzen? Und nochmal: ES GIBT SEIT HEUTE EIN NEUES GESETZ. da kann cannabis auch das erste sein, was man verschrieben bekommt. Und nochmal: es ist das einzige was hilft

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@Milka420

THC darf erst verschrieben werden, wenn keine anderen Alternativen mehr gesehen werden. Ist wirklich so.

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Vielleicht geht ab März ja auch Doc Morris?

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