Hausabnahme und die Rechtlichen Folgen?!

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4 Antworten

Hallo,

ich würde mit dem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder dem Katasteramt Kontakt aufnehmen, der das festgestellt hat. Der kann auch neutral beraten, da er eine Funktion, wie ein Notar hat.

Gewohnheitsrecht gibt es bei einem Überbau nicht und schon gar nicht in dieser Größe. Wenn du darauf verzichten kannst steht dir eine jährliche Überbaurente zu. Die Grenzsteine setzt das Vermessungsamt oder ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur. Bezahlen müssen das beide Grundstückseigentümer jeweils zur Hälfte. Die Vermarkung ist gesetzliche Pflicht und daher durchzuführen. Der Vermessungsingenieur kann auch eine Grenzfeststellung machen. Daran ist dann nichts zu rütteln. Eine besondere Härte liegt nur vor, wenn auf dem Überbau das Haus des Nachbarn steht. Aber wenn dies so ist, müßtest ihr euch entweder auf einen Abkauf einigen oder er bezahlt dir halt eine Rente

der Bauherr seid übrigens ihr! Das was du meinst ist der Bauträger

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@Mismid

Wenn das Haus von einem Bauträger errichtet wurde, ist der Fragesteller der Käufer.

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Grenzsteine hat keiner zu setzen. Aber ihr könnt ein Grenzfeststellungsverfahren einleiten und dann an der Grenze einen Zaun setzen. "Gewohnheitsrecht" gibt es bei solchen Sachen nicht.

Ob der Verkäufer Euch auf diesen Streit hätte hinweisen müssen kann nur ein Rechtsanwalt klären.

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