Haus verschenkt?

13 Antworten

Sprich mit einem Anwalt.

Auch wenn das Haus nun möglicherweise ihm allein gehört - es kann sein, dass du im Falle einer Trennung mit den Kindern das Recht hast, dort weiter zu wohnen.

Habt ihr einen Ehevertrag?

Ja

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@Julija573

Hier bei gutefrage.net kann das alles nicht geklärt werden. Ich kann auch nicht erkennen, was dein Mann wirklich will und was du wirklich willst. Es fühlt sich irgendwie falsch an. Ich finde, es wäre wichtig, dass du dir überlegst, was du willst.

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Schenkungen zurückzufordern ist innerhalb zu wahrender Fristen möglich, aber nicht einfach so.

Verarmung des Schenkers wäre eine Möglichkeit nach §528 BGB, die andere und weit populärere Möglichkeit wäre der grobe Undank nach §530 BGB.

Sich von dir zu trennen alleine stellt jedoch noch keinen solchen dar.

Je nach Schenkungsvertrag kann es sich lohnen, diesen auf Klauseln zu prüfen, die dir die Rückforderung der Schenkung vertraglich ermöglichen.

Darüber hinaus hilft im schlimmsten Falle der Gang zum Anwalt, der die genaue Situation anhand der Rechtslage einschätzen kann.

Im Moment klingt es jedoch nicht danach, als wären Gründe für eine Rückforderung nach §530 BGB gegeben.

im internet gefunden:

Kann man eine notarielle Schenkung rückgängig machen?

Gemäß § 530 BGB kann eine Schenkung widerrufen werden, wenn sich der Beschenkte durch eine schwere Verfehlung gegen den Schenker oder einen nahen Angehörigen des Schenkers groben Undanks schuldig macht. Der BGH fordert dafür eine sich subjektiv offenbarende „tadelnswerte, auf Undankbarkeit deutende Gesinnung“.

https://www.rosepartner.de/schenkung-rueckgaengig-machen-widerruf.html

Wie lange kann eine Schenkung rückgängig gemacht werden?

Der Anspruch aus § 531 Abs. 2 BGB verjährt nach §§ 195, 199 BGB in drei Jahren, soweit es um ein Grundstück geht jedoch in zehn Jahren, § 196 BGB. Das könnte Sie auch interessieren: Wann kann eine Schenkung wegen groben Undanks rückgängig gemacht werden?

https://www.erbrecht-heute.de/erben-vererben/rueckabwicklung-bei-schenkungen/

ich denke, Du solltest hier maleinen Anwalt zur Unterstützung heranziehen.

Woher ich das weiß:Recherche

Das Schlagwort ist "Zugewinn innerhalb der Ehe", daß heißt bei einer Scheidung gehört dir die Hälfte des Hauses bzw. der finanzielle Wert (1/2) des Hauses. Dein Mann müsste dir also die Hälfte des Hauswertes auszahlen, wenn er weiterhin das Haus für sich alleine beansprucht. Ein Rechtsanwalt wird dich in diese Angelegenheit beraten und zur Seite stehen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Erbschaften stellen keinen auszugleichenden Zugewinn dar sondern werden behandelt als wären sie bereits vor Eheschließung im Vermögen des beerbten gewesen.

Die Schenkung von in der Ehe bereits bei Eheschließung vorhandenem Vermögen an den Ehegatten stellt keinen Zugewinn dar.

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@DameDePique

Mit dem richtigen und vor allem griffigen Anwalt zur Seite, hat der gute Ehemann Null Chancen damit durchzukommen. Glaub mir, Gesetze stehen lediglich auf Papier, die das Geld nicht wert sind.

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@DerSackhans

Auch ein griffiger Anwalt kann eine Erbschaft nicht als Zugewinn deklarieren, wie etliche, auch höchstrichterliche Urteile klar belegen.

Das sind ganz einfache Prozesse, die klar festgelegt sind und sich nicht einfach ignorieren lassen, weil einem die Klägerin leid tut.

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@DameDePique

Die Geschichte geht schon mal so los, daß der griffige Rechtsverdreher mit folgenden Worten beginnt: "In Anbetracht der Sachlage, daß meine Mandantin jahrelang seitens des Ehemannes schwer körperlich misshandelt und sexuell genötigt wurde...," Na, wie glaubst du geht die Sache aus? 😜

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@DerSackhans

Dann kann sie das sicherlich auch beweisen, es gilt die Unschuldsvermutung, auch grober Undank muss unstrittig bewiesen sein.

Ich weiß nicht, welche Vorstellungen du von Gerichten hast aber selbst wenn das vor irgendeinem Wald und Wiesengericht durchkommt ist spätestens in der Revision schluss.

Wenn deine Vorstellung die ist, ein Richter dürfe aufgrund irgendeiner Geschichte gegen geltendes Recht Entscheidungen treffen, die er für richtig hält, dann liegst du damit falsch.

Und das ist auch gut so, in einem solchen System würde ich nicht leben wollen.

Im übrigen sind höchstrichterliche Entscheidungen unmittelbare Orientierungsgrundlage für die Rechtssprechung anderer Gerichte.

Des weiteren ist dieses Szenario, dass du da gerade beschreibst, ein Versuch aufgrund von grobem Undank die Schenkung zurückzufordern und hat mit deiner ursprünglichen Behauptung, ihr stünde aus Gründen des Zugewinnausgleichs ohnehin die Hälfte zu, ja nun nichts mehr zu tun. Und es war exakt diese Aussage, die ich korrigiert habe,weil sie schlichtweg falsch ist.

Selbst wenn also deine lustige Geschichte hier irgendwie zielführend wäre, hat das mit dem Inhalt meiner getätigten Aussagen, Erbe ist kein Zugewinn, auch ein Anwalt kann es nicht als solchen deklarieren, einfach überhaupt nichts zu tun und widerspricht ihnen in keiner Weise, sondern ist eine völlig andere Baustelle... Die man eben besucht, wenn man nicht im Stande ist Irrtum einzugestehen.

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@DameDePique

Du hast keinerlei Ahnung, wie zumindest deutsche Justiz funktioniert. Und Ja, ich kenne mich mit dieser bundesbananischen Justiz persönlich aus und habe mir schon sehr oft selbst aus richterlichen Munde sagen lassen dürfen, "... Gesetze stehen auf billigen Papier, hier in meinem Saal führe ich das Wort und spreche Urteile!" .

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@DerSackhans

Kern der Aussage verfehlt, Schlüsse gezogen, die zum einen falsch sind, zu deren Aufstellung du zum anderen überhaupt keine Grundlage hast, weitere Diskussion überflüssig.

Eine gute Nacht dann noch.

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Hallo

Du kannst eine Schenkung bei Unterue rückgängig machen.

Wenn du mit deinem Mann formal verheiratet bist, erfolgt sowieso eine Gütertrennung. Da sollte ein Fachmann prüfen, ob das "Rückgängig machen" überhaupt Sinn macht, wenn sowieso.geteilt wird.

Seid ihr nicht anerkannt/ formal verheiratet, stoße das Verfahren sofort an. Denn es wird Zeit brauchen.

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