Haus verkauft. Wie läuft die Zahlung ab?

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7 Antworten

Beim Notar wird der Kaufvertrag gemacht, in der Regel wenn es um kleinere Betrage geht bis 100.000 Euro ist dre Betrag mit einem bankbeglaubigten Scheck vor dem Notar an dich zu zahlen. Ist der Betrag höher, so wird ailles vor dem Notar geregelt. Das Geld wird auf das Konto deiner Bank überwiesen. Sind noch Grundschulden auf dem Haus, wird bei deiner Bank ein Treuhandkonto eingerichtet. Nach dem die Grundschulden bezahlt und gelöscht sind, wird das Geld auf dein Girokonto überwiesen. Beim Notar wird eine Auflassungserklärung geschrieben, so dass du das Haus nicht zweimal verkaufen kannst. Der Käufer muss in der Regel schon beim Kaufvertrag einen Großteil des Geldes überweisen, für zu süät überwiesenes Geld muss der Käufer den banküblichen Zins zuzahlen. Mit dem Eintrag ins Grundbuch hast du nichts zu tun, das macht der Notar.

Normalerweise wird der Kaufpreis auf ein Konto des Notars gezahlt. Du bekommst es wenn die neuen Eigentümer ins Grundbuch eingetragen sind. Du muß nur Steuern bezahlen wenn du mit dem Hausverkauf Gewinn gemacht hast. Damit hat der Notar nichts zu tun. Wenn das Finanzamt Steuern haben will melden die sich schon. Garantiert!

Das ist Unsinn.

Im Notarvertrag ist die Zahlung doch geregelt. Der Käufer muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die Zahlung leisten und danach erfolgt die Übergabe des Hauses, d.h. Schlüssel gegen Geld.

Das Geld wird direkt an dich gezahlt und mit Steuern hast du nichts zu tun, Grunderwerbssteuer zahlt der Käufer.

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Im notariellen Kaufvertrag muß der Zahlungsmodus geregelt worden sein. Auch das Konto wurde dort festgehalten, sowie die Zahlungsfrist.

Mit Grunderwerbssteuer hast Du als Verkäufer nichts zu tun, die muß der Käufer zahlen - da meldet sich das Finanzamt früh genug. Auch die Notargebühren sind in der Regel Sache des Käufers.

Vorsicht was Steuern und Notarkosten angeht. Beide Parteien haften für Steuern und Kosten, dass sie der Käufer trägt ist lediglich eine übliche vertragliche Regelung. SOllte der Käufer nicht zahlen, ziehen sowhl FA als auch Notar den Verkäufer als Schuldner heran, also geht es den Verkäufer sehr wohl etwas an.

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@SchnuBee

SOllte der Käufer nicht zahlen, ziehen sowhl FA als auch Notar den Verkäufer als Schuldner heran, also geht es den Verkäufer sehr wohl etwas an.

das ist korrekt - allerdings hätte dann der Verkäufer gegenüber dem Käufer dann wohl, aufgrund der vertraglichen Vereinbarung, einen Schadensersatzanspruch.

Der Frager wollte auch noch wissen, ob er sich ans Finanzamt bezüglich der Steuern wenden sollte. Nein, die Meldung, daß das Haus verkauft wurde macht der Notar.

Aller

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Der Käufer zahlt auf ein Notaranderkonto, erst dann geht das mit der Grundbucheintragung für ihn. Welche Steuern meinst Du, die Du bezahlen musst??? Spekulant??? Der Notar wird dann nur seine Kosten und Gebühren abziehen und Dir das Geld auf ein angegebenes Konto überweisen. Gruss DagmarBeate

Kein Notaranderkonto, es sei denn es ist so vereinbart. Die Kosten für den Kauf trägt der Käufer und nicht der Verkäufer!!!!

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Danke für dein Antwort!! Mit Steuern meine ich eigentich auf den Gewinn. Ich habe das gekauft für 300.000 und verkauft für 400.000. Eigentlich möchte ich nur wissen ob das Geld erst überwiesen wird auf meine Konto und dann zahle ich die verschuldigte Steuer oder wird das automatisch von Notar für Finanzamt abgezogen? Danke nochmals!

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Also ich kenne das noch so von unserem Hausverkauf, daß Du jetzt erst mal abwarten musst bis der Käufer das Geld auf das Treuhandkonto des Notars überwiesen hat. Erst wenn Dir der Notar grünes Licht gibt sollte die Schlüsselübergabe statt finden. Bedenke auch, daß Du möglicher Weise noch im nächsten Jahr Post von der Gemeinde bekommen kannst wegen der Grundbesitzabgaben. Da musst Du Dich dann mit den Käufer des Hauses einigen, daß dieser die Kosten Anteilig übernimmt.

Treuhandkonto nur dann, wenn es so im Vertrag steht. Ansonsten zahlt der Käufer direkt.

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Viele schreiben wir hier was von Notaranderkonto, ein solches darf es eigentlich ohne besonderen Grund beim Grundstückskaufvertrag garnicht geben, aber das scheinen nicht alle Notare zu beachten bzw. es scheinen bei auffällig vielen besonders schutzwürdige Interessen vorzuliegen ...

Ob das Geld in deinem Fall auf ein Treuhandkonto, an abzulösende Gläubiger oder direkt an dich zu zahlen ist, sollte sich aus dem Vertrag ergeben. Wenn du noch Fragen hast, ruf einfach den Notar an, der kann dir deine Fragen beantworten.

Gebe Dir da Recht, bzgl. Notaranderkonto .. daran verdient der Notar doch wie blöde.. wird viel zu oft gemacht, wo’s gar nicht nötig ist……

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Seltsame Frage, wenn man einen notariellen Kaufvertrag hat………..(was bei Immobilien vorgeschrieben ist)

die meisten leute unterschreiben,ohne verstanden zu haben und trauen sich nicht,zu fragen.

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@gansh

Das wäre aber ganz schön schlimm, wenn man bedenkt, dass es für die meisten die grösste Investition ihres Lebens ist……….

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