Haus verkauft und nun evtl probleme mit den neuen Käufern?

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13 Antworten

Oh mann, so ein Stress.....

Die neue Eigentümerin hat offenbar mit Wohlwollen registriert, dass Du großzügig und mitunter "leicht zu melken" bist. Die Spülmaschine war super nett von Dir - wenn Du auch absolut nicht dazu verpflichtet gewesen bist und Dir jetzt den Ruf sehr spendabel eingehandelt hast.

Nett sein wird oft missverstanden, und Menschen stellen daraufhin unverschämte Forderungen, so wie die neue Eigentümerin jetzt.

Klare Ansage an die Dame: Das war eine großzügige Geste und hat ausschließlich mit Wohlwollen und absolut GAR NICHTS mit Verpflichtungen zu tun.

Heizung + Einstellung:

Die Anlage war drin, funktioniert und wurde doch ganz sicher beim Kauf gesichtet - also weder Arglist noch verschwiegene Sachen, mit anderen Worten: ganz allein das Ding der neuen Eigentümerin.

Wasserdruck:

Abgesehen davon, dass es durchaus regionale Unterschiede im gelieferten Wasserdruck gibt (teilweise erheblich!), lässt sich die Sache evtl. mit einer Korrektur der Einstellung am Druckminderer / der Sicherheitsgruppe beheben. Ansonsten ist aber auch nicht das subjektive Empfinden der Eigentümerin für den "richtigen Druck" das neue Gesetz, dass DU erfüllen musst.

Du hast die Dame nicht blind in ihr Verderben laufen lassen, sondern - wie Du schreibst - ihr mehrfach die Möglichkeit eingeräumt, das Haus zu begutachten und ihr nichts verschwiegen.

Auch WENN es sich um Mängel handeln sollte, so sind diese alles andere als VERDECKT, sondern Dinge, die (wenn man sie geprüft hätte), sofort ins Auge fallen.
Ab dem Kaufdatum sind diese Mängel Sache des Käufers, es sei denn es ist im Kaufvertrag ausdrücklich vereinbart, dass diese oder jene Arbeit noch vom Vorbesitzer ausgeführt / abgeschlossen wird.

Da ein Kaufvertrag für eine Immobilie immer notariell beurkundet werden muss und an die bsondere Form des Vertrages gebunden ist, kommt da auch kein "Aber" oder "in unserem Fall" hinterher, was Du befürchten musst.

Sage der Dame, wenn sie jemanden sucht, der ihr bei der Finanzierung für eine Altbausanierung behilflich ist, dann möchte sie sich bitte an eine Bausparkasse wenden, und Dich fortan in Ruhe lassen.

Mit der Spülmaschine warst Du spendabel genug.

Grüße, ------>


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Kommentar von Supraholic
30.03.2016, 12:10

Da bin ich voll und ganz deiner Meinung. Das mit der Spülmaschine ist blöd gelaufen, da aber die Einbauküche im Notarvertrag mit drin steht, geht die neue Spülmaschine einfach mal auf meine Kappe, wäre unnötig und teurer da mit Anwälten rum zu streiten.

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Ist bei den neuen Eigentümern angekommen, dass sie das Haus gekauft haben? Im Moment macht es den Eindruck, als würden sie davon ausgehen du seist ihr Vermieter... ;)

Wieso machst du den ganzen Blödsinn überhaupt mit?

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Kommentar von Supraholic
30.03.2016, 11:32

Nennen wir es mal Wohlwollen.

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Schau dir mal deinen Kaufvertrag an. Bei Gebrauchtimmobilien heißt es meist, gekauft wie gesehen. Und damit gibt es keine Gewährleistung irgendwelcher Art. Der neue Eigentümer trägt alle Risiken selbst.

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naja, da hier niemand die vertragsbedingungen kennt, kann dir wohl auch niemand einen genauen rat geben. ich hätte den verkauf nur mit einem anwalt abgewickelt und solche "haftungsfragen" so gut es geht ausgeschlossen. frag einen antwalt um rat!

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die Suchen Krümel um den Preis zu drücken. Würde alles weitere erstmals gelassen abwarten.

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bist du sicher das du das Haus verkauft und nicht vermietet hast? Wenn er es gekauft hat dann ist das alles sein Problem, wenn du es vermietet hast, dann bist du dafür zuständig.

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Solange man dir nicht nachweisen kann, dass du arglistig Mängel verschwiegen hast gilt: gekauft wie besehen! Wenn die Herrschaften auch nicht die richtigen Fragen stellen?!

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...also wäre meine Frage ob ich etwas zu befürchten hätte, wenn die mich verklagen sollten, womit Sie auch gedroht haben?

Lass sie mal. Ich wäre gespannt auf die Klageschrift. Alles, was du verkauft hast, hat funktioniert. Es gibt keine verstecken Mängel. Ich hätte nicht einmal eine neue Spülmaschine gekauft. Verweise sie auf die Adresse deines Anwalts, und du wirst sehen, dass dann Ruhe einkehrt. Es sei denn, du hast keine Rechtsschutzversicherung, die Käufer aber schon. Dann mag es bis zu einer Verhandlung kommen, aber spätestens dann ist Ende. Ich würde das völlig entspannt sehen.

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Ich glaube nicht, dass du hier verlässliche Hilfe erhalten wirst. Wir kennen die Klauseln im Kaufvertrag nicht. Zumal so ein Hausverkauf doch in der Regel notariell begleitet wird!?

Am sinnvollsten wäre es, hier einen Anwalt zur Hilfe zu ziehen.

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Kommentar von Farridio
30.03.2016, 11:23

nicht nur "in der Regel" sondern in D zwingend....

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Hallo!

Gekauft wie gesehen. Wenn alles vertraglich sauber fixiert war, würde ich keinen einzigen Cent mehr zahlen.

Zudem: Wohneigentum ist keine Full Service-Miete, wo der ehemalige Besitzer kommt und alles repariert und einstellt.

Mein Tipp: Schreibe denen schriftlich per Einschreiben, dass die zukünftig für ihr Anwesen selber zuständig sind.

Gruß
Falke

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Du solltest dich anwaltlich beraten lassen.

Wie lange wohnen die Käufer denn schon in der Immobilie? Ich würde bei jeder Reklamation nach Beweisen fragen, dass die Schäden bereits bei Übernahme vorhanden waren. Das werden sie nicht können. Genau dieses müßten sie nach meiner Auffassung auch in einem Gerichtsverfahren beweisen. Ich würde mich nicht ins Boxhorn jagen lassen. Kommt Zeit, kommt Rat. Behauptungen müssen bei Gericht immer bewiesen werden. Die Dame könnte in Beweisnot geraten.

Auf jeden Fall würde ich kein Geld mehr bezahlen und mich auch nicht um Reparaturen kümmern.

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Die Herrschaften wollen bestimmt mit allen Mitteln den Preis drücken.  Informier dich am besten bei einem Anwalt. 

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Gekauft wie gesehen - vor allem wenn sie vorher ein paar Mal da waren. Ich würde dir emfpehlen einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

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