Haus, in welchem wir wohnen, wird verkauft. Eventuell Eigenbedarfskündigung. Keine neue Wohnung in der Umgebung. Was nun?

8 Antworten

"Nun wird dieses Haus von der Hausverwaltung verkauft und uns wurde bereits gesagt, dass es wahrscheinlich ist, dass wir ggf. wegen Eigenbedarf gekündigt werden könnten."

Ist denn schon ein Käufer gefunden? Wenn es noch keinen Käufer gibt, kann die Hausverwaltung auch noch nicht wissen, ob wegen Eigenbedarf gekündigt wird. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar vor allem bei einem Haus durchaus vorhanden, dass ein Käufer das Haus selbst nutzen möchte. Aber es kann genauso sein, dass jemand ein Haus zur Geldanlage sucht und deshalb gezielt ein bereits vermietetes Objekt kaufen möchte.

Es ist zwar gut, wenn du dich rechtzeitig um eine Lösung im Falle einer Kündigung bemühst, aber versuche doch erstmal möglichst ruhig zu bleiben und warte ab wer und vor allem wann das Haus kauft.

... und diese Zeit des Abwartens könnte man auch nutzen, um wenigstens für einen von Euch einen Job zu bekommen, um aus Hartz IV raus zu kommen.

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@bwhoch2

Siehe Meine Antwort auf deine vorherige Antwort ... was meinst du, was wir uns ständig von unserer Jobcenter-Mitarbeiterin anhören müssen? Und DIE weiß genauso gut wie wir, dass es HIER keinen Job gibt und ein Wegziehen nicht zur Diskussion steht.

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@NeoGriever

Darf ich abseits des eigentlichen Problems des möglichen Wohnungsverlustes hier mal nachhaken, warum ein Wegziehen nicht zur Diskussion steht? Wenn woanders ein Job und eine Wohnung vorhanden wäre, dann sollte man diese Chance auch ergreifen und nicht weiter von Hartz 4 leben...

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Ein Käufer ist bereits gefunden. Morgen kommt dieser "Markler" und wird die Immobilie begutachten. Zu sagen wäre hierbei aber auch, dass der jetzt noch derzeitige Vermieter einen gewaltigen Verlust eingestrichen hat. Denn unsere "Nachbarn", die unter uns gewohnt hatten, haben über mehrere Monate hinweg keine Miete gezahlt, haben auf schriftliche, persöhnlich überreichte Kündigungen (fristgerecht) keinerlei Reaktionen gezeigt und sind vor etwa 1 Monat nahezu fluchtartig ausgezogen. Räumungsklage.

Dann haten diese noch 1 Woche zeit, um alles Mögliche aus der Wohnung zu holen. Da waren von Teppichen, über Möbel, Bilder, Küchenschränke, Kühlschränke, Tiefkühltruhen und tonnenweise Müll (in Säcken und Kartons) absolut ALLES dabei. Teilweise sogar "benutzte" Windeln der inzwischen 5 Jahre alten Tochter. Ich brauche nicht sagen, was DAS bedeutete.

Nachdem die Woche abgelaufen war, kam ein "Räumtrupp" in Form von 3 Männern angerückt. Einer davon hat sogar in der Wohnung übernachtet, um tag und nacht dort entrümpeln zu können. Ganze 12 Wochentage hat es gedauert, bis absolut ALLES entsorgt war. (Wir haben tatkräftig mitgeholfen. Insgesamt waren 7 Personen am Entrümpeln.) 3 große Schutt-Container wurdne voll beladen abtransportiert. Wohin weiß ich leider nicht. Schien aber nicht billig gewesen zu sein.

Seit der Entrümpelung sind die 3 Leute immernoch in der Wohnung und streichen sowie reparieren sämtliche Räume.

Es dürfte klar sein, dass der Verkauf unumgänglich ist, da der finanzielle Schaden durch diese Mietnomaden für den Vermieter nicht mehr tragbar ist. Letzte Lösung sah er wahrscheinlich darin, das Haus zu verkaufen.

Wir beten natürlich, dass der Nachfolger ebenso ein Vermieter bleibt, wie unser jetziger Vermieter. Es ist eine perfekte Gegend und eine genau passende Wohnung. Auf den Cent genau. Ich sage nur, dass die untere Wohnung mit 1200 Euro Miete (weiß jetzt nicht, ob kalt oder warm ...) eine verdammt große Wohnung ist. Dort gibt es sogar eine Sauna im ebenso gewaltigen Keller (Welche ebenfalls erst entrümpelt werden musste ...)

Und wie gesagt ist es derzeit (sowie auch bei der letzten Wohnungssuche) schier unmöglich, ohne das "Zudrückende Auge des Vermieters" eine Jobcenter-Gerechte Wohnung zu finden.

Als Information diesbezüglich muss gesagt sein, dass wir das Letzte mal, als wir die Kündigung erhielten, die gesamten 3 Monate INTENSIV (sogar mit Flugblättern) nach einer Wohnun gesucht haben. Dann kam der Auszug und wir hätten ohne die Eltern meiner Partnerin wahrscheinlich auf der Straße gesessen. Anfang Januar.

Über 9 Monate haben wir dann den Eltern meiner Partnerin auf der Pelle gehockt, bis dann endlich eine "Bruchbude" zur Verfügung stand, welche wir nehmen konnten. Zumindest kurzzeitig. Inzwischen ist das Gebäude, in welchem wir dort 2 Monate gewohnt haben, gesperrt wegen Baufälligkeit. Dann hat es nochmal 2 Monate gedauert, bis wir dann die jetzige Wohnung gefunden hatten. Natürlich haben wir sofort zugeschlagen. Und seit dem wohnen wir nun dort. Wir haben starke Angst davor, dass es mit der Wohnungssuche hier in der Gegend weiterhin so rabiat und mit solchen Wucherpreisen weitergeht. Die Bruchbude (33 m² für 490 kalt ... ) war zwar HarzIV-Gerecht, jedoch ... eine Bruchbude. Und SO kann man sich diesen gesamten Wohnungsmarkt vorstellen hier.

Es ist also wirklich nicht so, als wäre es hier einfach nur eine Obdachlosigkeit, vor welcher wir Angst haben. Sondern wir haben auch Angst davor, dass wir  Nichts dagegen unternehmen können.

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@NeoGriever

"Es ist also wirklich nicht so, als wäre es hier einfach nur eine Obdachlosigkeit, vor welcher wir Angst haben. Sondern wir haben auch Angst davor, dass wir Nichts dagegen unternehmen können."

Wegzug in eine andere Gegend mit bezahlbarer Wohnung und/oder beruflichen Zukunftsaussichten wären eine Sache, die man dagegen unternehmen könnte.

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Bei einem Hausverkauf würde ggf. der Mietvertrag verfallen, so wie ich das mitbekommen habe ...

Bei einem Hausverkauf muss der neue Eigentümer erstmal die bestehenden Mietverträge übernehmen. So wie sie sind. Natürlich hat er die Möglichkeit, wegen Eigenbedarfes zu kündigen. Das ist aber nicht so einfach. Erstmal muss er im Grundbuch eingetragen sein. Ein vermietetes Haus verkauft sich auch nicht so leicht. Dann müsste der neue Eigentümer nachweisen, warum er gerade eure Wohnung benötigt. Schließlich stehen noch zwei andere Wohnungen zur Verfügung.

Hallo,

ich denke es trifft zu, dass Ihr zwei "ein ziemlich ernstes Problem" bekommen werdet.

In einem 2-Familienhaus die - wie bei Euch - nicht vom Vermieter mitbewohnt wird, hat der jetzige Vermieter bei vertragstreuem Verhalten keine Kündigungsmöglichkeit.

Findet er einen Käufer, der selbst in das 2-Fam.-Haus einzieht, sieht das anders aus. Hier kann Euch der neue Vermieter eine Kündigung ohne jegliche Begründung gem. § 573a BGB (Sonderkündigungsrecht) aussprechen. Er muss lediglich auf die gesetzliche Räumungsfrist von 3 Monaten noch zusätzliche 3 Monate darauf geben.

Gemäß § 574 BGB könntet Ihr rechtzeitigen Widerspruch gegen die Kündigung einlegen. Dafür benötigt Ihr allerdings handfeste Gründe und hilft auch nur Übergangsweise, also nicht auf Dauer.

Ihr hättet bei diesen Konstellationen überhaupt keine Chance, denn kein Anwalt wird Euch da "rausboxen" können.

Alles Gute und viel-viel Glück

Was können wir gegen eine EIGENBEDARFSKÜNDIGUNG tun, in der steht, dass der Enkel mit seiner Freundin einziehen möchte?

Hallo liebe Leute,ich habe da ein sehr großes Problem: (Text ist lang, aber ich brauche wirklich dringend Hilfe)

Meine Familie (Eltern, (damals Schwester)) und ich wohnen seit 2002 (aktuell: Oktober 2016) in einer 3-Zimmer Wohnung eines 4-Familenhauses und haben seit 2008 auch (durch die Erlaubnis der Vermieter) zwei Katzen.Um die Geschichte kurzzufassen: Wir wohnen über einem Restaurant - und hatten bisher kein Auto. Als wir uns im Jahr 2014 ein Auto kauften, mussten wir weit weg parken, da wir keinen eigenen Parkplatz besaßen - so haben wir von anderen Nachbarn erfahren, dass zwei der Parkplätze des Restaurants der Stadt gehören - unsere Vermieter und die Besitzer des Restaurants verschwiegen dies all die Jahre - auch wenn Verwandte von uns dort parkten, wurde bei uns geklingelt und gestritten. Nun sind wir zur Stadt und haben dies gemeldet - jetzt wurden zwei Parkplätze freigestellt, weil sie tatsächlich der Stadt gehören. Doch jetzt fängt der eigentliche Teil an:

Nachdem wir dies getan hatten, landete auch schon die Eigenbedarfskündigung der Vermieter in unserem Briefkasten. Wir haben wohl bis Oktober 2016 Zeit, uns eine neue Wohnung zu suchen, da das Enkelkind (19) des Vermieters mit seiner Freundin (wahrscheinlich auch 18-20) einziehen möchte (am Telefon sagte sie z. B. auch, dass ihr Sohn die Wohnung braucht) [der Sohn hat eine Baustellenfirma und die ganzen Zäune und alles drum und dran schon in unserem Garten gelagert]. Ein plausibler Grund wurde jedoch nicht genannt, wieso genau unsere Wohnung so dringend gebraucht wird.

Wir waren beim Anwalt um nach Hilfe zu bitten - wir haben jedoch die Widerspruchsfrist versäumt und nun droht uns die Vermietern auch noch mit einer Räumungsklage am 31. Oktober 16.

Zu uns:

-- Mein Vater (46) ist arbeitslos. Da er zwar ganz okay Deutsch spricht, jedoch eine Gebehinderung hat (humpelt) und auf einem Ohr schwerhörig bzw. taub ist, fällt es ihm schwer eine Arbeit zu finden. (Hartz4-Empfänger)-- Meine Mutter (44) ist ebenfalls arbeitslos. Sie hat Blutarmut und eine Schilddrüsenunterfunktion und schafft es nicht zu arbeiten, da ihr die körperliche, wie auch geistige Motivation dazu fehlt. (Hartz4-Empfängerin)-- Ich verdiene ebenfalls nichts, da ich erst dieses Jahr (Oktober) zu studieren beginne und ebenfalls nichts zu einem Umzug leisten kann.

Gibt es irgendwelche "Härtefälle" die zutreffen und uns aushelfen könnten? Oder eine unwirksame Kündigung durch irgendeinen Grund?

Wir zahlen eine Miete von 500 Euro und wir sind finanziell wirklich nicht in der Lage, eine teurere und geeignetere Wohnung zu finden, in der sogar noch Katzen erlaubt sind und die auch so nah zur S-Bahn, Einkaufsläden, etc. liegt.

Was können wir tun? :( :(

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