Haus im Erbe verschuldet. Jetzt Zwangsversteigerung mit mehrerlös. Fließt der mehrerlös ins erbe?

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5 Antworten

BEi dem umfangreichen und ausführlich beschriebenen Sachverhalt nciht genau zu sagen.

Haben die Erben ausgeschlagen? 

Wenn nein, dann wird der Mehrerlös nach Abzug der Kosten unter den Erben verteilt, soweit nciht noch andere Schulden des Erblassers zu zahlen sind.

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Kommentar von claudia0306
10.12.2015, 15:15

Mann Söhne uns Erzeuger meiner zwei Töchter haben ausgeschlagen.  Jetzt sollen meine beiden es antreten

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Kommentar von claudia0306
10.12.2015, 15:16

Ich bekomm weder von Erzeuger noch Kindern der verstorbenen Auskunft 😢

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Was nach Abzug der Verfahrenskosten und der zum Verfahren angemeldeten Forderungen vom Meistgebot übrig bleibt, fließt den im Grundbuch eingetragenen Eigentümern zu..

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Kommentar von claudia0306
10.12.2015, 18:26

Obwohl diese das erbe ausgeschlagen haben? Also nicht in erbe?

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Der Mehrerlös fließt den Eigentümern also den Erben zu.

Obwohl diese das erbe ausgeschlagen haben? Also nicht in erbe?

Wer ausschlägt wird nicht Erbe. Somit gibt es dann gibt es neue Erben.

Die die ausgeschlagen haben, könnten aber versuchen die Ausschlagung wegen Irrtums anzufechten.

Zu beachten ist hier aber, das sich das Erbe immer auf den gesamten Nachlass bezieht. Heißt, das auch die Nichtpfandgläubiger bedient werden müssen.

Ferner muß der Erbe die Beerdigungskosten tragen, soweit es der Nachlass hergibt. Und falls der Erblasser innerhalb der letzen 10 Jahre Sozialhilfte bekommen hat, kann es auch Rückforderungen geben.



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Wenn man deine Einlassung richtig versteht, dann wären deine Töchter die Erben, weil alle anderen Erbberechtigten ausgeschlagen haben. Stimmt das so ? Wenn auch deine Töchter das Erbe nicht ausgeschlagen haben, dann treten diese das Erbe an. Der Mehrerlös aus der Zwangsversteigerung geht nach Abzug aller Verfahrenskosten an die Erben. Die Erben sind auch verpflichtet, die Beerdigungskosten zu übernehmen. Schlagen auch die Töchter das Erbe aus, was innerhalb einer Frist von 6 Wochen erfolgen muss, so fällt der Erlös aus der Zwangsversteigerung an den Fiskus. Notfalls könntest du einen Notar oder Fachanwalt befragen, wenn es dazu noch Erklärungsbedarf gibt. Wollen deine Töchter das Erbe nicht antreten und haben die Frist der Ausschlagung versäumt, so kann man dagegen angehen. Z. B. wenn noch Gläubiger zu bedienen sind und die Schulden höher sind als das Erbe, dann könnte man einen sog. Nachlasskonkurs in Betracht ziehen. Was in deinem Fall zu berücksichtigen wäre, kann dir ein Anwalt erklären.

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Kommentar von claudia0306
11.12.2015, 11:47

Das stimmt so. Es sind laut wertfragebogen 28000 € Schulden.  Jetzt vor halben Jahr wurde das Haus versteigert für 38000€. 

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Deine Frage ist so nicht genau deffinierbar, aber jeder Notar kann Dir unter genaueren Angaben darüber Auskunft geben!

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