Haus hat 2,5 Prozent Schieflage. Dafür wurde vom Bergbau 5000,00 Euro erstattet. Was bedeutet das für die Zukunft?

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6 Antworten

Eine Schieflage von 2,5 % ist gewaltig. Dafür lediglich 5.000 € halte ich für reinen Nepp. Wurde im Gegenzug auf weitergehende Schadensersatzansprüche verzichtet? Wenn ja, was wahrscheinlich ist, hättet ihr für künftige Setzungen nichts mehr in der Hand.

Bei einer Schieflage von 2,5 % ist eine ordentliche Nutzung schon fast nicht mehr möglich. ob es sich weiter neigt, weiss niemand. Es ist aber davon auszugehen. Weiter musst du damit rechnen, dass die Abflüsse nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren und es auch zu Rohrbrüchen ausserhalb des Hauses aber auf eurem Grundstück kommen kann.

Ich kann euch nur von einer solchen Immobilie abraten. Damit werdet ihr nicht glücklich!!

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Hallo,

da muß ein Statiker her ! Nur ein Statiker kann anhand der Bodenbeschaffenheit, Bauart und Grad der Schieflage dir sagen, wie das Haus zu erhalten ist oder nicht!

Ein entsprechendes Gutachten sollte angefertigt werden.

Man sollte auch in dem Gutachten die zu ergreifenden Maßnahmen erwähnen, sie genau beschreiben und beziffern.

Ich denke, die Kosten der Stabilisierungsmaßnahmen sollten nicht mehr als  20% des Preises des Hauses überschreiten!

Schließlich muß man beim Kauf auch die Höhe der Kaufnebenkosten miteinbeziehen, oder der Verkäufer senkt den Preis der Immobilie entsprechend.

Aber Beachte: in einem Bergbaugebiet, gibt es immer mögliche "Überraschungen", weil man nie weißt, wo noch andere Gruben, Gänge oder Höhlen sich befinden. Das bedeutet, daß der Boden plötzlich aus heiterem Himmel absacken und alles mit sich in die Tiefe reißen kann!

An eurer Stelle würde ich mich für ein stabileres Objekt interessieren.

Alles Gute, Emmy

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Weitere Schäden werden somit auch nicht mehr vom Bergbauunternehmen übernommen.

Ich würde mich bei dem zuständigen Bauamt erkundigen, wie weit der Bergbau Schächte unter dieses Gebiet gegraben hat. Und ob diese anschließend wieder verfüllt wurden.

Wenn nicht, kann es durchaus zu Absackungen kommen und somit auch zu weiteren Schäden am Haus.

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Möglicherweise wurde bei Zahlung der € 5.000 auf alle zukünftigen Schadenersatzansprüche verzichtet. Das solltet ihr VOR dem Hauskauf klären und zwar mit der Behörde, die den Betrag gezahlt hat (Bergbaubehörde?)

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Das Geld wurde bestimmt nicht ohne Vertrag bezahlt. Da steht alles genau drin.

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